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Der Solarautoentwickler Sono Motors geht an die Börse – sollten Anleger hier früh investieren?

Foto: Getty Images

Es geht Schlag auf Schlag: Der nächste Börsengang eines Elektroautoentwicklers steht an! Die IPO-Pipeline ist mit bekannten Kandidaten wie Polestar und Rivian bereits prall gefüllt. Nun wagt sich mit der Münchener Firma Sono Motors ein weiterer Tesla-Herausforderer aufs amerikanische Börsenparkett.

Sono Motors könnte beim Börsengang laut Medienberichten auf eine Bewertung von über einer Milliarde US-Dollar kommen. Sollten Anleger diesen IPO verfolgen?

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Sono Motors – Elektroautos mit Solarzellen

Das erste Elektroauto-Modell von Sono Motors wird auf den Namen Sion hören und soll ab 2023 ausgeliefert werden. Das 25.500 Euro teure Auto verfügt über eine alltagstaugliche Reichweite von 305 Kilometern. Das Besondere: Steht das Auto in der Sonne, lädt sich die Batterie auf. Das liegt an Hunderten Solarzellen, die die Sono-Ingenieure in die Karosserie eingearbeitet haben. Durchschnittlich lassen sich damit 16 Kilometer am Tag nachladen, theoretisch sind sogar 35 Gratis-Kilometer täglich drin.

Wer das Auto nur für gelegentliche, kurze Fahrten nutzt, wäre also mit einem Sion völlig unabhängig von der Ladeinfrastruktur. Sono Motors besetzt damit eine interessante Nische des Elektroauto-Marktes und hat daher bereits 14.000 kostenpflichtige Reservierungen eingeworben.

Wie groß ist das Potenzial?

Die Idee klingt genial und wird seit den 80ern aktiv verfolgt – warum laden die Teslas, ID.3s und ZOEs also nicht mit integrierten Solarzellen? Ein Grund dürften die hohen Kosten bei vergleichsweise geringer Leistung sein: Toyota bietet beim Prius ein Photovoltaikdach als Option im Konfigurator an. Allerdings kostet das Solardach stolze 3.000 Euro und generiert lediglich fünf Kilometer am Tag. Bis sich dieses Investment für den Kunden rentiert, fließt viel Wasser den Rhein runter.

Beim Sion sitzen die Solarzellen in der gesamten Karosserie, was die höhere Ladeleistung erklärt. Insbesondere Autofahrer, die zu Hause und am Arbeitsplatz keine Lademöglichkeit haben, sollten sich auf den Sion freuen.

Sollten Anleger den Sono-Motors-IPO verfolgen?

Sono Motors steht noch ganz am Anfang. In der Vergangenheit sind viele Elektroautofirmen entweder in den letzten Zügen der Entwicklung oder beim komplizierten und kostspieligen Produktionshochlauf gescheitert. Sogar Tesla wäre fast insolvent gegangen, als es sein erstes Massenmarktmodell produzieren wollte. Auch aus den gefloppten IPOs von Nikola, Lordstown Motors und Canoo lässt sich keine große Hoffnung schöpfen.

Die Automobilbranche ist unfassbar kapital- und wettbewerbsintensiv. Wenn man nicht aufgrund seines Geschäftsmodells einen Vorteil im Wettbewerb hat (etwa Teslas Software-Orientierung oder Ferraris Markenstatus), verdient man kaum Geld. Das klingt nicht unbedingt spannend für Investoren. Deshalb haben viele Auto-Aktien auch so niedrige Kurs-Gewinn-Verhältnisse.

Sono Motors plant, seine Solar-Technologie auch an Hersteller anderer Fahrzeuge zu lizenzieren. Das Unternehmen nennt zum Beispiel Busse, Lkws, Züge und Boote als Anwendungsgebiete. So könnte Sono Motors seine Finanzen deutlich verbessern und langfristig eine höhere Bewertung verdienen.

Die Story klingt für mich vielversprechend. Ich werde den Sono-Motors-IPO daher definitiv im Auge behalten, aber frühestens dann Aktien kaufen, wenn das Unternehmen erfolgreich die ersten Sion-Modelle gebaut hat.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Tesla. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla. The Motley Fool empfiehlt die folgenden Optionen: Long Dezember 2021 130 $ Calls auf Ferrari.

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