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Theorie ausreichend: 3 Dinge, die ich über das Shorten gelernt habe

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Foto: Getty Images

Das Shorten oder auch Leerverkaufen einer Aktie kann ein Weg zur Rendite sein. Foolishe Investoren investieren häufig lieber auf der Long- oder auf der Käuferseite. Und für mich ist ganz klar: Das ist definitiv auch mein Ansatz. In der Theorie habe ich jedoch auch mal das Leerverkaufen ausprobiert.

Zum Glück nur in der Theorie! Denn bereits dort habe ich drei wichtige Lektionen über das Shorten erhalten. Riskieren wir einen Blick auf die Dinge, die mir ein kleines Börsenspiel bei einem ersten Versuch gezeigt habt. Und warum dieser Ansatz so schwierig ist. Jedoch auch, was eine Alternative sein könnte.

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Shorten: Verdammt schwierig, den Höhepunkt abzupassen

Das Shorten folgt grundsätzlich einem Prinzip: Als Investor ist man davon überzeugt, dass eine Aktie zu teuer ist. Der breite Markt übertreibt, sieht zu viel. Früher oder später bricht das Kartenhaus in sich zusammen und die sinkenden Kurse sind die eigene Rendite.

Was in der Theorie so einfach aussieht, finde ich in der Praxis überaus schwierig. Das liegt daran, dass es wirklich schwierig ist, den Höhepunkt einer Aktie abzupassen. Euphorie oder eine Rallye und deren Ende sind schwer zu timen. Manchmal klettern die jeweiligen Aktien noch lange weiter. Und genau das kostet dann wiederum eine Short-Investor-Rendite.

Im Endeffekt ist das Shorten daher ein Ansatz, der auf einem gewissen Momentum basiert. Wir können es auch auf andere Faktoren herunterbrechen. Nämlich die, über die wir als Nächstes sprechen wollen: Timing und Glück.

Ein Mix aus Timing und Glück

Timing spielt beim Shorten ebenfalls eine wichtige Rolle. Wie gesagt: Im Endeffekt versucht man vorherzusagen, dass eine Aktie bald fällt. Wenn die Theorie nicht aufgeht und sie weitersteigt, kostet das Rendite. Wobei der Mix auch deshalb wenig vorteilhaft ist, weil ein Totalverlust maximal eine Rendite von 100 % bedeutet. Aber eine Aktie eben um deutlich mehr als 100 % klettern kann, was die Verluste unbegrenzt werden lassen könnte.

Glück spielt ebenfalls eine Rolle, oder kann es jedenfalls. Im Endeffekt ist das Timing einer Korrektur oder eines Crashs bei einer einzelnen Aktie ein wichtiges Merkmal. Das wiederum kann auch gehörig in die Hose gehen.

Das Shorten ist in gewisser Weise wie das Kaufen einer Aktie, nur umgekehrt. Zwar kann man sagen, dass sie fundamental bedeutend zu teuer ist. Genauso wie man behaupten kann, dass eine Aktie eben langfristig orientiert zu günstig ist. Durch das Umkehren des Chance-Risiko-Verhältnisses und der Rendite erhält diese Wette jedoch eine Glücksspiel-Komponente, bei der Timing überaus wichtig ist. Das ist etwas, auf das ich ebenfalls nicht setzen möchte.

Shorten: Nicht mein Ansatz

Insofern kann ich selbst nach der Theorie-Lektion sagen: Das Shorten ist nicht mein Ansatz. Nein, ich konzentriere mich lieber darauf, welche Unternehmen und deren Aktien langfristig orientiert viel Potenzial besitzen. Und die außerdem aus dem Blickwinkel verschiedener Kennzahlen noch unterbewertet sind. Auch, weil das Renditen von deutlich über 100 % ermöglichen kann.

Vom Shorten lasse ich lieber die Finger. Die Verluste, die ich in der Theorie und im Rahmen eines Börsenspiels eingefahren habe, reichen mir aus. Das brauche ich nicht in echt und in der Praxis in meinem Depot.

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