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3 „billige ETF-Tricks“, die dir ein Vermögen bringen

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Foto: Getty Images

Billige ETF-Tricks? Für mich sind das Techniken, die eigentlich jeder kennt. Das Witzige dabei: Häufig funktionieren jedoch genau solche offensichtlichen Dinge, um langfristig die Rendite zu steigern.

Manchmal erfordern sie etwas Mut, manchmal ein gewisses anderes Hinzutun. Aber lass uns lieber direkt in die Materie einsteigen: Hier kommen drei billige ETF-Tricks, die deinen Vermögensaufbau positiv beeinflussen können. Vor allem, wenn du sie diszipliniert durchziehst.

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Billiger ETF-Trick: Buy-and-Hold

Der vielleicht billigste ETF-Trick an dieser Stelle ist eigentlich keiner, sondern ein Ansatz. Foolishe Investoren können mit dem Begriff Buy-and-Hold etwas anfangen. Oder auf Deutsch: Kaufen, um zu halten. Tatsächlich bin ich der Meinung, dass genau das eine deutlich größere Hälfte beim Vermögensaufbau ist. Ohne Zweifel können wir das auch quantifizieren.

Stell dir vor, du investierst 20.000 Euro in einen ETF und insbesondere in einen Indexfonds. Dein Ansatz ist zunächst auf zehn Jahre ausgelegt, was natürlich ebenfalls einem Buy-and-Hold-Ansatz entspricht. Rein rechnerisch kannst du bei einer Rendite von 8 % p. a. auf ein Vermögen von 43.100 Euro kommen. Wirklich ein Vermögen. Aber: Je länger die Zeit läuft, desto besser wird es.

Rechnen wir weiter: Bei 20 Jahren hast du als Investor rein rechnerisch ein Vermögen von 93.000 Euro aufgebaut, bei 30 Jahren von 201.000 Euro. Wir erkennen daher, dass eine Verdreifachung der Zeit zu einer Verfünffachung des Vermögens geführt hätte. Im letzten Jahr wären rein rechnerisch außerdem 14.900 Euro an Vermögenszuwachs dazugekommen. Das zeigt, dass der billige ETF-Trick eines Buy-and-Hold-Ansatzes dank des Zinseszinseffekts wahre Wunder bewirkt.

Sparpläne: Cost-Average as its best

Der zweite billige ETF-Trick, der wirklich funktioniert, sind die Sparpläne. Im Endeffekt gibt es mehrere Gründe, weshalb Foolishe, passive Investoren auf diesen Mechanismus setzen können. Der Kern ist häufig, dass sie das Risiko eines schlechten Timings reduzieren wollen. Ganz einfach, indem sie konsequent und monatlich kaufen. Ein solcher Ansatz führt zum Cost-Average-Effekt und zu einem durchschnittlichen Einstandskurs. Das wiederum kann die Chance auf eine durchschnittliche, marktübliche Rendite über längere Zeiträume definitiv erhöhen.

Der billige ETF-Trick funktioniert jedoch mehrdimensional. Bei einzelnen Investitionen neigen einige Anleger dazu, zu lange abzuwarten. Mit kostengünstigen bis kostenlosen Sparplänen ist das Timing jedoch gar keinen Blick mehr wert. Man füttert als Investor konsequent seinen Vermögensaufbau und den Zinseszinseffekt. Auch deshalb ist dieser Mechanismus so wichtig. Außerdem ist er einfach, günstig und mit wenig Aufwand verbunden. Weitere Gründe, warum das so gut funktioniert.

Königsdisziplin als billiger ETF-Trick: Averaging-Down

Ein in der Theorie ebenfalls billiger ETF-Trick ist für mich außerdem das Averaging-Down. Auch hierbei handelt es sich um eine Technik, die deine Rendite definitiv positiv beeinflussen kann, die aber ein hohes Maß an Mut erfordert in einer schwierigen Zeit.

Averaging-Down heißt schließlich nichts anders, als dass man seinen Einstandskurs verbilligt. Oder anders ausgedrückt: Mit höheren Einsätzen in einer Korrektur oder einem Crash investieren. Bei Indexfonds ein idealer Ansatz: Man möchte schließlich hier günstig kaufen und irgendwann möglicherweise teuer verkaufen. Oder von besonders hohen Renditen, die die Unternehmen ermöglichen können, mit Blick auf den Preis profitieren.

Günstig mehr zu kaufen kann daher dein Renditepotenzial sehr positiv beeinflussen. Trotzdem ist dieser billige ETF-Trick in der Praxis schwierig. Gerade in volatilen Phasen kaufen viele Investoren nicht gerne. Sich hier zu überwinden könnte auf Jahre hinweg jedoch zu besonders herausragenden Renditen führen.

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