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TeamViewer-Aktie: Fehler … aber wo?!

Lenovo TeamViewer
Foto: Getty Images

Die TeamViewer-Aktie (WKN: A2YN90) leidet munter weiter. Mit Blick auf einen Aktienkurs von 13,70 Euro erkennen wir inzwischen den tiefen Fall einer Wachstumsaktie. Bei einer Korrektur um ca. 50 % können wir wohl mit Fug und Recht behaupten, dass sich der Wind inzwischen gedreht hat.

Sind es Fehler bei der TeamViewer-Aktie gewesen? Na ja, zumindest ist jetzt die Rede davon. Faktisch ist ein Absenken der bisherigen Prognosen für das laufende Geschäftsjahr und die mittelfristigen Ziele verantwortlich für den Abverkauf. Etwas, das man natürlich nur schwerlich kalkulieren konnte, worauf ein Wachstumsinvestor risikoseitig jedoch stets gefasst sein sollte.

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Das Management des kriselnden Konzerns spricht jetzt jedenfalls davon, Fehler gemacht zu haben. Immerhin: Der erste Weg in Richtung Besserung. Aber wo genau hat man denn in den letzten Wochen, Monaten und Quartalen gepatzt? Gute Frage. Begeben wir uns auf Spurensuche.

TeamViewer-Aktie: Die Aussagen zu den Fehlern

Konkret ist es der CEO der TeamViewer-Aktie, Oliver Steil, der im Rahmen des Abverkaufs und der aktuellen Entwicklungen offiziell von Fehlern spricht. So äußerte sich der Top-Funktionär dahin gehend, dass man einfach zu viel zu schnell haben wollte. Nicht die schlechteste Eigenschaft für visionäre Investoren. Aber auch im Zweifel nicht die Beste.

Man sei zu optimistisch gewesen, was die eigenen Prognosen angeht. Außerdem habe man teilweise zu schnell und zu viel investiert, so Steil weiter. Man sei außerdem zu ambitioniert gewesen und müsse den Kritikern inzwischen recht geben. Eine erste Einschätzung, zugegebenermaßen. Aber doch eher eine oberflächliche.

Trotzdem könnte das dem Management der TeamViewer-Aktie vielleicht eine wertvolle Lektion in Richtung Demut und Wachstumsziele beibringen. Eine, die die Investoren zwar eine Menge Geld gekostet hat, aber trotzdem langfristig orientiert wichtig sein könnte. Zumal wir festhalten können: Es gibt weiterhin einen starken Megatrend und ein solide wachsendes, operatives Geschäft. Nur eben nicht so stark, wie man ursprünglich mal gedacht hat.

Wo ich persönlich Fehler gesehen habe

Bei der TeamViewer-Aktie hat es an der einen oder anderen Stelle Kritik gegeben. Insbesondere der Mitteleinsatz ist ein Thema, das wir ansprechen sollten und wo wir möglicherweise wirklich von Fehlern sprechen können.

Insbesondere das Sponsoring für Werbeverträge mit der Formel 1 oder auch mit Manchester United sehe ich als eine dieser kostspieligen Investitionen an, die man sich vielleicht hätte sparen sollen. Hier ist wirklich eine Menge Geld für diese Werbe-Deals ausgegeben worden. Manchester United soll beispielsweise 46 Mio. US-Dollar für einen Fünfjahresvertrag bekommen. Das entspricht fast 10 % der Umsätze des Unternehmens. Nicht des Gewinns, wohlgemerkt.

Auch die Vorstandsvergütung selbst ist häufig in der Kritik gewesen. Möglicherweise auch jetzt bei der TeamViewer-Aktie, wenn das Vorstands-Team nicht die gewünschten Erfolge und Wachstumsraten erzielt. Anstatt von ambitionierten Plänen zu sprechen, sollte man vielleicht hier in Zukunft den Rotstift ansetzen und sich auf qualitatives Wachstum konzentrieren.

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Vincent besitzt Aktien von TeamViewer. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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