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Könnten Panikkäufe einen Crash an der Börse auslösen?

Bär im Anzug steht vor sinkendem Kurs Börsencrash Crash an der Börse
Foto: Getty Images

Panikkäufe sind wieder in den Nachrichten, und viele Briten standen am Wochenende an den Tankstellen Schlange. Das hat mich zum Nachdenken gebracht – was löst „Panikkäufe“ aus? Ist es plausibel, das so zu nennen? Und kann das gleiche Verhalten auch zu „Panikverkäufen“ führen? Wenn ja… könnten wir es mit einem Crash an der Börse zu tun haben?

Panikkäufe erklärt

Es gibt einige interessante Recherchen über die Psychologie von Panikkäufen, und in diesem Jahr scheinen einige Faktoren besonders auffällig zu sein.

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Die erste Erklärung ist, dass Panikkäufe ein Schutzschild sind, das den Verbrauchern hilft, mit der Unsicherheit umzugehen. Schließlich können wir weder eine Pandemie noch eine Benzinknappheit kontrollieren, aber wir können dafür sorgen, dass unsere Schränke gut gefüllt sind und wir einen vollen Tank haben.

Zweitens: Könnte es an der „Verlustaversion“ liegen? Dieser Gedanke taucht häufig in der Welt des Investierens auf. Sie besagt, dass wir mehr Wert darauf legen, Verluste zu vermeiden, als entsprechende Gewinne zu erzielen. Mit anderen Worten: Eine Packung Klopapierrollen zu verlieren, erscheint uns viel wichtiger als eine zu bekommen.

Eine andere Erklärung ist, dass Panikkäufe einfach auf den Herdentrieb zurückzuführen sind und wir blindlings dem Beispiel der anderen folgen. Aber könnte das tatsächlich rational sein? David Savage, Professor für Verhaltensökonomie, meint ja: Wenn du eine lange Zeit der Isolation vor dir hast oder Benzin brauchst, um zur Arbeit zu kommen, ist es sinnvoll, sich mit Vorräten einzudecken.

Zu viele Klopapierrollen

Die Auswirkungen der jüngsten Panikkäufe haben sich auch auf die Börse ausgewirkt. Obwohl der FTSE 350 in den letzten 12 Monaten um rund 20 % gestiegen war, fiel er zwischen Mitte Februar und dem 20. März um 30 %, als die Sorgen um Covid zunahmen. Trotz des allgemeinen Rückgangs an der britischen Börse schnitten die Supermärkte besser ab, da sich die Verbraucher mit Vorräten eindeckten – der Aktienkurs von Morrisons stieg im gleichen Zeitraum ebenso wie der von Ocado und Sainsbury’s – obwohl die Entwicklung in den letzten 12 Monaten uneinheitlich war. Seit die Panikkäufe von Benzin in die Schlagzeilen geraten sind, ist auch der Aktienkurs von BP von 303 Pence vor einem Monat auf heute 350 Pence gestiegen und hat damit in den letzten 12 Monaten rund 40 % zugelegt.

Wird die Blase platzen?

An der Börse gibt es bei Aktienkursen eine Art von Panikkäufen. Hier fürchten die Anleger, eine Gelegenheit zu verpassen, und stürzen sich auf eine bestimmte Aktie. Die erhöhte Nachfrage nach einer Aktie (aufgrund einer der oben genannten Ursachen) führt zu einem Anstieg des Aktienkurses und eine „Blase“ kann entstehen.

Auf der anderen Seite der Medaille können wir auch „Panikverkäufe“ beobachten. Die Anleger verkaufen Aktien, was zu einem Anstieg des Angebots und einem Preisverfall führt. Wird beides von der gleichen Psychologie gesteuert?

Es sieht so aus, als ob dies der Fall ist. Verlustangst kann dazu führen, dass Anleger Aktien verkaufen, wenn der Aktienkurs fällt, um sich vor weiteren Kursverlusten zu schützen. Auch der Herdentrieb kann einen Einfluss haben – wenn andere verkaufen, solltest du dich ihnen anschließen?

Auf den ersten Blick scheinen ein Klorollenlager und ein Crash an der Börse nichts gemeinsam zu haben. Aber ich frage mich jetzt, ob die gleiche Psychologie, die zu Panikkäufen führt, auch zu einem Crash an der Börse führen könnte.

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Dieser Artikel wurde von Hermine Taylor auf Englisch verfasst und am 08.10.2021 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool UK hat Morrisons und Ocado Group empfohlen.

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