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ETF-Risiken minimieren ist nicht schwer

Foto: Getty Images

Auch ein ETF (börsengehandelter Fonds) ist nicht frei von Risiken. Wer einen ETF zum Hoch kauft und zum Tief wieder verkauft, hat logischerweise nichts gewonnen.

Doch nicht nur das Kursrisiko ist eine Herausforderung. Auch Kleinigkeiten wie Gebühren und Fondsvolumen können den Traum vom passiven Investieren stören.

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Dabei ist es nicht schwer, die gröbsten ETF-Risiken gekonnt zu minimieren. In Wahrheit ist es sogar der einzige Job des ETF-Investors.

Wer Anteile an Unternehmen erwirbt, wird selbst zum Unternehmer

Der ETF ist eine fantastische Möglichkeit, um ohne viel Erfahrung in Aktien zu investieren. Mit den beliebten Index-ETFs bekommt man fertig geschnürte Aktienpakete serviert.

Enthalten ist meist alles, was das Herz begehrt. Im Zweifel ein globales Ensemble der größten und profitabelsten Unternehmen.

Doch Aktien bleiben Aktien. Wer Anteile an einem Unternehmen erwirb, wird ein Stück weit selbst zum Unternehmer. Auch ein ETF ändert an dieser Wahrheit wenig.

Unternehmer gehen Risiken ein. Demnach muss auch jeder ETF-Investor Risiken eingehen.

Aber ist das tatsächlich die ganze Wahrheit? Nein! Ganz im Gegenteil.

ETF-Risiken minimieren ist deine einzige Aufgabe

Ich sehe die Gemengelage komplett anders. Denn in Wahrheit ist die Minimierung von Risiken die einzige Aufgabe des Unternehmers.

Risiken eingehen ist nicht schwer. Das kann jeder.

Die Unternehmung auf einen sicheren Pfad zu bringen, ist hingegen wesentlich schwieriger. Dasselbe gilt für den ETF-Investor, dass er sich ebenfalls nicht blind in jegliche Risiken stürzen sollte.

Im Gegensatz zur Einzelaktie ist die Konstruktion eines Index-ETFs bereits wesentlich risikoärmer. Einzelne Aktien können zum Totalausfall werden. Für den gesamten Markt sollte ein Totalausfall kein ernst zu nehmendes Risiko sein.

Dennoch bietet auch ein ETF einige schwerwiegende Risiken. Diese zu minimieren ist in meinen Augen die Hauptaufgabe des ETF-Investors.

ETF-Risiken ohne Ende

Eines der gewaltigsten ETF-Risiken ist natürlich das Kursrisiko. Kurz- bis mittelfristig kann man das sicher nicht komplett beseitigen. Doch leichte Optimierungen beim Kaufverhalten können trotzdem nicht schaden.

Bevor ich einen Index-ETF kaufe, hake ich für gewöhnlich 3 Dinge ab. Erst mal schaue ich nach, ob wir uns gerade in einer Phase befinden, die durch eine Kombination steigender Inflation, hohem Euro/US-Dollar-Wechselkurs und Sommersaison gekennzeichnet ist. Wenn all das gleichzeitig zutrifft, nehme ich Abstand von einem Kauf.

Des Weiteren schaue ich auf dem US-Terminmarkt, wie die Insider die aktuelle Marktsituation empfinden (s. CoT-Report). Die Nettopositionierungen der kommerziellen Händler beim US-Aktienindex S&P 500 zeigen das oft recht eindeutig.

Außerdem schaue ich kurz auf den SSTOC (Slow Stochastic)-Indikator. Ist hier eine Übertreibung auf Monats- oder Wochenbasis zu erkennen, sind mir die ETF-Risiken zu groß.

Neben dem Kursrisiko sind noch viele andere ETF-Risiken zu beachten. Es kann nicht schaden, immer ein realistisches Bild von der langfristigen Gesamtkostenrate zu haben. Auch das Fondsvolumen sollte keine kritischen Werte unterschreiten. Schließlich besteht immer die Gefahr, dass der Emittent sein Produkt bei andauerndem Misserfolg vom Markt nimmt.

Smarte ETF-Investoren minimieren so viele Risiken wie möglich

Kaufen und vergessen? Das kann man mit einem ETF durchaus machen.

Doch wer einen ETF einfach nur blind kauft, geht viele vermeidbare Risiken ein. Risiken, die man zwar nie komplett eliminieren, aber durchaus auf ein erträgliches Maß schrumpfen kann.

Das ist in Wahrheit die einzige Aufgabe des ETF-Investors. Das ist deine einzige Aufgabe!

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