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5 % Inflation? Möglich, aber vielleicht nur kurzfristig

Foto: Getty Images

Inflation ist weiterhin ein Thema bei Aktien und an den Märkten. Aber eben auch bei vielen Sparern und Investoren. Im Endeffekt ist eine konsequente, moderate Geldentwertung etwas Gutes und sogar Normales. Es hilft uns Verbrauchern, unser Geld nicht zu sehr zu bunkern. Nein, sondern eben auch auszugeben und zu investieren, was der eigentliche volkswirtschaftliche Nutzen ist (zugegeben, sehr flapsig von mir formuliert).

Steigt die Inflation hingegen auf ein höheres Maß an, könnte sie zum Problem werden. Die weitgehende Stabilität unseres Geldes ist grundlegend für unser Finanzsystem. Waren und Geldmenge sollten schließlich in irgendeiner Weise stets in einem stabilen Einklang stehen.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

Jetzt spricht ein Volkswirt davon, dass wir bei diesem Thema vielleicht bald die 5 vor dem Komma sehen. Riskieren wir einen Blick darauf, was Foolishe Investoren dazu wissen sollten. Sowie auch, warum es Sondereffekte geben könnte, die uns vielleicht ein wenig beruhigen.

5 % Inflation: Eine nicht reißerische Prognose

Genauer gesagt ist es mit Jörg Krämer der Chefvolkswirt der Commerzbank, der sich jetzt zur Inflation geäußert hat. Seiner Ansicht nach liege eine Rate von 5 % im Bereich des Möglichen. Das wiederum äußerte der Ökonom gegenüber der Bild-Zeitung. Wobei wir das Format und den eigentlich nicht reißerischen Inhalt an dieser Stelle definitiv trennen sollten.

Krämer spricht im Endeffekt davon, dass es derzeit einige Treiber bei dieser Entwicklung gebe. Insbesondere die steigenden Energiepreise führten zu einer wachsenden Inflation. Vielleicht etwas Kontext: Erdgas ist knapp und historisch teuer. Auch Öl und die Notierungen von Brent und WTI überstiegen zwischenzeitlich die Marke von 80 US-Dollar je Fass. Das wiederum macht Heizen und die Mobilität teurer, was wir natürlich in unserem Geldbeutel spüren.

Aber es gibt auch andere Entwicklungen und temporäre Effekte. Der Chefvolkswirt spricht auch davon, dass zwischenzeitliche Sondereffekte wie das Senken der Mehrwertsteuer im vergangenen Jahr jetzt wegfallen. Das mache die Preise optisch ebenfalls teurer.

Mit Blick auf diese Ausgangslage könne es daher zu einer Inflation von 5 % kommen. Möglicherweise bereits im September. Jedoch spricht Krämer auch davon, dass die Raten nach der Jahreswende wieder fallen könnten. Vor allem, wenn solche Sondereffekte wegfallen, ist das möglicherweise eine Variante.

Wichtig: Verstehe die Mechanismen

Krämer als Chefvolkswirt der Commerzbank macht daher in meinen Augen vor allem eines: Er ordnet die Ausgangslage in einen größeren Kontext ein. Eine Inflation von 5 % wirkt natürlich erst einmal besorgniserregend. Wenn wir jedoch die Preistreiber der hohen Energiekosten und solche steuerlichen Einmaleffekte würdigen, erkennen wir: Der Kontext könnte trotzdem auf Normalität hindeuten. Nur extremer. Zudem müssen die Notierungen von Brent, WTI und Erdgas nicht immer weiter steigen, irgendwann dürfte hier ein Limit erreicht sein. Das könnte die Entwicklungen ebenfalls wieder ausbremsen.

Trotzdem bleibt für Sparer und Investoren wichtig, das Thema Inflation ernst zu nehmen. Mit Rendite kann man sich langfristig orientiert vor dieser Geldentwertung schützen.

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