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TeamViewer: So tief kann die Aktie jetzt fallen

Crash
Foto: Getty Images

Die TeamViewer-Aktie (WKN: A2YN90) fällt auch am Donnerstag dieser Woche munter weiter. Unterm Strich ging es mit den Anteilsscheinen des einstigen Corona-Profiteurs erneut um 7 % auf 16,60 Euro bergab. Es ist der zweite Handelstag mit einem überaus deutlichen Minus.

Mit Blick auf ein Rekordhoch von 49,64 Euro können wir sagen: Die TeamViewer-Aktie hat ordentlich an Esprit verloren. Wobei die aktuelle Prognosesenkung selbst dem Management offenbar kaum ein gutes Wort entlocken konnte.

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Wie auch immer: Foolishe Investoren dürften sich fragen, wie es mit der Aktie weitergeht. Beziehungsweise: Wie tief die Aktie noch fallen kann. Natürlich gibt es dazu mehr als eine plausible Antwort. Hier sind die Details, die dafür sehr wesentlich sind.

TeamViewer-Aktie: Investitionsthese nachhaltig verschlechtert?

Konkret sagte der CEO von TeamViewer, dass die Zahlen offensichtlich schlecht und enttäuschend seien. Deutliche Worte, die am häufig verklausulierten Börsenparkett ebenfalls nicht sonderlich gut angekommen sind. Allerdings: Eine Prognosesenkung ist im Allgemeinen nicht sonderlich erfreulich.

Erste Analysten reduzierten daraufhin ebenfalls bereits ihre Kursziele. Die DZ Bank strich den fairen Wert von 35 Euro auf 24,50 Euro zusammen, Oddo spricht lediglich von einem fairen Wert von 21 Euro. Bitter, wenn wir bedenken, dass der Analyst im Vorfeld noch 41 Euro für realistisch hielt. Aber handelt es sich wirklich um einen derartigen GameChanger?

Im Endeffekt können wir sagen: Mit einem vorläufigen Wachstum von 18 % im dritten Quartal kann das Tech-Unternehmen nicht die Erwartungshaltung erfüllen. Außerdem prognostiziert das Management nun nicht mehr die Billings-Milliarde für das Geschäftsjahr 2023. Im neuen Jahr 2022 soll das Umsatzwachstum im oberen Zehnerbereich liegen. Immerhin: Es ist noch ein Wachstum. Aber kein besonders starkes mehr. Dass die Investoren verunsichert sind, ist daher offensichtlich. Ein Minus von inzwischen fast 29 % in zwei Tagen ist alles andere als wenig.

Immerhin: Nicht teuer für eine Wachstumsaktie

Die TeamViewer-Aktie ist jedoch inzwischen nicht mehr teuer, selbst für eine Wachstumsaktie nicht. Gemessen an einer Marktkapitalisierung in Höhe von 3,3 Mrd. Euro und den besagten Billings könnte das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei ca. 6 für das laufende Geschäftsjahr liegen. Für ein Umsatzwachstum von 18 % und einen weiterhin dynamischen Akteur ist das jedenfalls nicht teuer. Oder: Es könnte wieder Potenzial vorhanden sein.

Zumal das Management unternehmensorientiert am Ausbau der Wachstumsgeschichte feilt. TeamViewer möchte zukünftig die Schulen von seinen Videolösungen überzeugen und setzt dabei auf datenschutzkonforme Lösungen. Ohne Zweifel könnte das Wachstum über kurz oder lang bedeuten.

Vielleicht ist die TeamViewer-Aktie in der Gunst der Investoren daher nicht gerade hoch angesehen. Allerdings könnte es sich anbieten, zumindest einmal zu erörtern, ob die Bewertungslage für die Chance in dem Wachstumsmarkt nicht wieder attraktiv ist.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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