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HolidayCheck: Aktie soll mittels Delisting von der Börse

HolidayCheck Aktie
Bild: HolidayCheck

Seit einiger Zeit habe ich die HolidayCheck-Aktie (WKN: 549532) im Depot und habe auch nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie weiterhin an ihr festgehalten. Mehrmals habe ich auf eine mögliche Unterbewertung des Unternehmens hingewiesen und war davon überzeugt, dass HolidayCheck aus der Krise stärker als zuvor hervorgeht.

Dieser Meinung bin ich noch immer, allerdings ändert sich nun höchstwahrscheinlich die Situation für mich und alle anderen HolidayCheck-Aktionäre gravierend. Vor Kurzem veröffentlichte das Unternehmen eine Pressemitteilung und teilte mit, dass ein Delisting der HolidayCheck-Aktie von der Börse stattfinden soll.

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HolidayCheck: Management plant Delisting der Aktie

Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat beschloss der Vorstand, dass das Unternehmen nicht mehr zum Handel im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse angeboten werden soll. Mit anderen Worten: Ein Delisting soll stattfinden, wodurch der Handel mit der HolidayCheck-Aktie nicht mehr möglich ist.

Hinter dieser Initiative steckt offenbar die Burda Digital SE, die mit circa 73 % an der Gesellschaft beteiligt und somit wichtiger Ankeraktionär ist. Mit dem Delisting verknüpft ist auch ein Angebot zum Erwerb der Aktien anderer Aktionäre. Dazu werden 2,70 Euro je Aktie angeboten. Nach der Einschätzung der Burda Digital SE liegt dieser Angebotspreis über dem gesetzlich für ein Delisting-Erwerbsangebot geforderten volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten sechs Monate.

Wenn das Delisting erfolgreich ist, wovon auszugehen ist, wird die HolidayCheck-Aktie an keinem regulierten Markt einer Börse im Inland oder Ausland handelbar sein. Außerdem sollen auch keine Aktien in Freiverkehren gehandelt werden. Sobald das Prozedere also vollzogen ist, wird HolidayCheck wieder zu einem privaten Unternehmen.

Wieso kommt es zum Delisting?

Als Aktionär hat mich diese Nachricht kalt erwischt. Mit so einem Schritt habe ich nicht gerechnet und ich hatte noch vor, lange bei HolidayCheck engagiert zu bleiben. Zwischenzeitlich stellte sich mir sogar die Frage, ob das Delisting schon länger geplant war und womöglich auch ein Grund für den Abgang von George Hesse als CEO war.

Wie dem auch sei, zu den Hintergründen erfährt man aktuell nicht viel und es bleibt einem als Aktionär nicht viel übrig, als die Entscheidung hinzunehmen. Auch wenn man das Delisting nicht verhindern kann, es gibt Handlungsoptionen.

Was tun, wenn man die HolidayCheck-Aktie im Depot hat?

Sofern der Aktienkurs in der Nähe des Barangebots liegt, kommt theoretisch ein Verkauf an der Börse infrage. Dann wäre die Angelegenheit gleich erledigt und man könnte sein Kapital neu allokieren. Man kann jedoch auch das Angebot akzeptieren und zum vorgeschlagenen Preis an die Burda Digital SE veräußern.

Zuletzt bleibt die Möglichkeit, auf einen sogenannten Squeeze-Out zu spekulieren. Wenn die Burda Digital SE mindestens 95 % der Aktienanteile erworben hat, kann sie die restlichen Aktionäre „rausdrücken“. In der Regel fällt das Kaufangebot in so einem Fall höher aus. Dadurch kann man als Aktionär noch etwas mehr Profit aus dem Delisting ziehen.

Kommt es jedoch nicht zum Squeeze-Out, bleibt man möglicherweise auf seinen Anteilen sitzen und ist dann Miteigentümer eines Privatunternehmens. Das birgt den Nachteil, dass man seine Anteile nicht mehr ohne Weiteres an der Börse verkaufen kann.

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Caio Reimertshofer besitzt Aktien von HolidayCheck. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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