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Nicht Elektromobilität ist der wichtigste Trend für Autohersteller – Software ist es

Autonomes Fahren Software Zukunft der Autoindustrie
Bild: Continental AG

Die deutschen Autohersteller BMW (WKN: 519000), Daimler (WKN: 710000) und Volkswagen (WKN: 766403) gehen in die heiße Phase der Elektromobilität. Die ersten Modelle sind mittlerweile auf dem Markt, die Nachfrage ist da. Weitere Modelle werden in den nächsten Jahren folgen.

Doch die Elektromobilität ist die kleinere der Herausforderungen, die im laufenden Jahrzehnt anstehen: Autosoftware wird der beherrschende Trend der 2020er-Jahre sein. Wie die deutschen Autohersteller bei der Softwareentwicklung stehen, erfährst du in diesem Artikel.

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Warum Software noch wichtiger ist als Elektromobilität

Tesla (WKN: A1CX3T) hat den Autoherstellern den Weg zum Softwarekonzern vorgemacht: Denn im Model 3 lassen sich alle Fahrzeugfunktionen über ein fest montiertes, internetfähiges Tablet ansteuern, das regelmäßig Softwareupdates empfängt. Diese Updates verbessern teilweise sogar das Brems- und Beschleunigungsverhalten sowie die Reichweite des Fahrzeugs. Das Auto verfügt zudem über ein selbst entwickeltes Betriebssystem. Die Kalifornier sind auf dieser Front BMW, Daimler und Volkswagen, deren Softwareinnovationen im Wesentlichen auf ihre Zulieferer zurückgehen, um Jahre voraus.

Die Transformation der Autohersteller zum Softwarekonzern ist aus zwei Gründen besonders wichtig. Zum einen verlangen Kunden verstärkt eben diese digitalen Funktionen. Dem Handelsblatt zufolge wären bis zu 40 % der Automobilkunden in Europa bereit, ihre Automarke allein der digitalen Dienste wegen zu wechseln. Im wichtigen Absatzmarkt China sind es sogar 80 %. Jüngeren Kunden ist es besonders wichtig, ein „Smart Car“ zu besitzen. Die Marke verliert an Bedeutung.

Zum anderen werden Autohersteller, die den Softwaretrend verschlafen, zu reinen Auftragsfertigern absteigen. Davon werden digitale Konzerne wie Alphabet (WKN: A14Y6F, A14Y6H) profitieren. Denn für diese ist das Auto eine weitere Hardwareplattform, um ihre digitalen Dienste zu vermarkten, margenstarke Umsätze einzunehmen und die Daten der Kunden zu verwerten.

BMW, Daimler und Volkswagen entwickeln Betriebssysteme

Einige ausländische Autohersteller setzen auf Googles Android Automotive OS. Die deutschen machen es besser und entwickeln ähnlich wie Tesla eigene Betriebssysteme. Bei BMW arbeiten 4.000 Ingenieure in der Softwareeinheit „Digital Car“. Der im November erscheinende iX wird das neue BMW-OS erstmals nutzen. Daimler will mit einem 4-Mrd.-Euro-Investment bis 2024 ein eigenes Operating System auf die Beine stellen.

Volkswagen plant, seinen Eigenanteil in der Softwareentwicklung von derzeit 15 % auf 60 % zu steigern. Hierbei ist die Entwicklung eines autonomen Fahrsystems eingeschlossen. Der Konzern möchte sein Betriebssystem VW.OS in 2025 ausrollen und dieses auch anderen Herstellern anbieten. Das lassen sich die Wolfsburger jährlich 2,5 Mrd. Euro kosten.

Das klingt nach viel Geld und ich möchte wetten, dass Tesla sein Betriebssystem für einen Bruchteil dieser Summe auf die Beine gestellt hat. Doch die Investments sind aus den oben genannten Gründen notwendig. Sie werden den deutschen Autoherstellern helfen, ihre Position im Wettbewerb zu halten. Wenn sie es klug anstellen, profitieren die deutschen Autohersteller gegenüber ausländischen Newcomern wie Tesla sogar von einem Vertrauensbonus beim Thema Datenschutz.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Tesla. Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A- und C-Aktien), Tesla und Volkswagen AG. The Motley Fool empfiehlt Aktien von BMW.

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