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„Lieber eine niedrigere Dividendenrendite“? 3 Gründe, wann das der Fall sein sollte

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Bei einer Dividendenrendite ist mehr häufig, na ja, einfach mehr. Für passives Einkommen können höhere Ausschütter zugegebenermaßen attraktiv sein. Auch die Möglichkeiten zum Reinvestieren sind entsprechend größer, wenn man auf solche Aktien setzt.

Allerdings könnte es auch Gründe geben, wann eine niedrigere Dividendenrendite attraktiver erscheint. Hier sind jedenfalls meine Top-drei-Anlässe, wann weniger manchmal doch einfach mehr ist.

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Niedrigere Dividendenrendite? Manchmal sicherer

Ein erster Anlass, wann ich eine niedrigere Dividendenrendite in Erwägung ziehe, ist der Aspekt der Sicherheit. Natürlich träumt jeder Einkommensinvestor von einer zweistelligen, konservativen Ausschüttungsrendite. Das ist jedoch eher die Ausnahme als die Regel.

Selbst höhere einstellige Werte bei der Ausschüttungsrendite implizieren sehr häufig eines: ein gewisses Risiko. Entweder unternehmensorientiert. Oder aber, was die Nachhaltigkeit der Auszahlungen selbst angeht. Deshalb sollte man diese Kennzahl immer deuten und nicht direkt gierig bloß auf die Dividende schauen.

Eine niedrigere Dividendenrendite kann die sicherere Wahl sein. Wobei es im Zweifel immer auf den Kontext ankommt. Übrigens: Das ist etwas, das wir heute noch des Öfteren erwähnen werden.

Dividendenwachstum und Ausschüttungsverhältnis

Eine niedrigere Dividendenrendite kann jedoch auch im Allgemeinen die attraktivere Option sein. Vor allem, wenn zwei Faktoren eintreten: Ein solides Dividendenwachstum. Sowie gleichzeitig ein geringes Ausschüttungsverhältnis, das aus dem Stegreif noch eine Menge Potenzial verspricht.

Auch hier gilt: Es ist der Kontext und nicht die Dividende selbst, die entscheidend ist. Die Dividendenrendite ist schließlich nur eine einzige und zugegebenermaßen sehr isolierte, oberflächliche und manipulierbare Kennzahl. Gewinne oder der freie Cashflow sind hingegen ein operatives Ergebnis und damit für den Erfolg und die Attraktivität der Aktie aussagekräftiger.

Du solltest die Ausschüttungsrendite daher immer zumindest in einem Zahlen-Kontext deuten. Aber auch in einem unternehmensorientierten Zusammenhang. Das wollen wir zum Abschluss auch noch einmal aufgreifen.

Niedrigere Dividendenrendite, aber besserer Gesamtmix

Zu guter Letzt kann eine niedrigere Dividendenrendite nämlich auch dann attraktiv sein, wenn es einen besseren Gesamtmix gibt. Neben den klassischen Kennzahlen heißt das häufig auch: Unternehmensorientiert gibt es woanders eine bessere Qualität. Entweder, weil die Märkte gänzlich verschieden sind. Oder aber sich ein Wettbewerber einfach eine bessere Marktposition herausgearbeitet hat, was in der Folge mit einer Premium-Bewertung bepreist wird.

Überlege daher gut, ob mehr wirklich immer mehr ist. Ich zweifle jedenfalls so manches Mal aus den oben genannten drei Gründen.

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