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Die 3 schlechtesten finanziellen Ratschläge, die du jemals gehört hast!

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Foto: Getty Images

Schlechte finanzielle Ratschläge gibt es so manche im Leben. Glücklicherweise sind gute in der Regel in der Mehrzahl. Gerade beim Investieren können wir es einfach halten, indem wir langfristig orientiert, mit Blick auf das Unternehmen und diversifiziert unterwegs sind. Daran wird sich so schnell nichts verändern.

Aber es gibt auch allgemeine finanzielle Ratschläge, über die man nachdenken sollte. Hier wird es häufig etwas verzwickter. Wenn es um Sparquoten, Ansätze beim Investieren oder andere Dinge geht, scheiden sich sehr häufig die Geister.

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Trotzdem gibt es einige Dinge, die so schlecht sind, dass sie mir einfach nicht mehr aus den Ohren gehen wollen. Riskieren wir heute daher einen Blick auf wirklich schlechte Tipps rund um Vermögen, Geld und andere Dinge. Vielleicht sind es die schlechtesten, die du jemals gehört hast.

Ein wirklich schlechter finanzieller Ratschlag: Stirb mit 0 Euro

Einer der schlechtesten finanziellen Ratschläge, der jetzt leider sehr prominent auf einigen Seiten verbreitet wird, lässt sich wie folgt zusammenfassen: Stirb mit 0 Euro. Genauer gesagt ist es ein Autor, der so einen Weg postuliert. Ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal, wie ich diese Aussage einordnen soll. Zwischen fahrlässig, naiv, verantwortungslos und wenig weitsichtig rankt eine höfliche Wertung. Wobei mir auch andere Begriffe einfallen würden.

Die Kernthese kann ich dabei noch in gewisser Weise nachvollziehen. Der Autor dieser Stirb-mit-0-Euro-Maxime verweist darauf, dass man in jungen Jahren sein Leben auch wirklich leben wollte. Geld und Vermögen sollten nicht das einzige Streben sein, Zeit kommt schließlich nicht wieder.

Allerdings ist es für mich trotzdem der schlechteste finanzielle Ratschlag, den ich je gehört habe. Probleme wie die Altersvorsorge, eine Rentenlücke und andere Faktoren können schließlich sehr einfach gelöst werden, wenn es zwei Dinge gibt: Zeit und eine Rendite. Wer die Zeit für sich arbeiten lässt, kann mit wenig finanziellem Aufwand gerade über lange Zeiträume hinweg eine Vorsorgelücke schließen.

Zumal sich das Problem grundsätzlich nicht in Luft auflöst, wenn man es ignoriert. Altersvorsorge ist und bleibt ein wichtiges Thema und bleibt es auch immer. In jungen Jahren davor die Augen zu verschließen, kann zu einem bitteren Erwachen im höheren Alter führen.

Verzichte auf Rendite für Sicherheit

Ein zweiter finanzieller Ratschlag, der mir immer noch in den Ohren klingelt, ist der folgende: Verzichte auf Rendite für Sicherheit. Genauer gesagt ist es ein Vermögensberater beziehungsweise Versicherungsverkäufer, der mir diesen Tipp gegeben hat. Es ist zugegebenermaßen schon ein wenig länger her. Trotzdem bin ich heute überzeugt: Die Beratung ist vollkommen am Ziel vorbeigeschossen.

Mal ehrlich: Zum damaligen Zeitpunkt bin ich Mitte 20 gewesen. Es ging thematisch um Altersvorsorge und Vorsorgeleistungen. Bis zum Erreichen einer solchen Altersgrenze hätte ich damals also noch vier Jahrzehnte Zeit gehabt.

Auf Rendite zu verzichten, um Sicherheit zu bekommen? Von einem vermeintlichen Profi hätte ich mir eher gewünscht, mich für maximale Rendite zu sensibilisieren. Selbst wenn das kurzfristig auch mal Schwankungen bedeutet hätte. Mit Blick auf vier Jahrzehnte sind die Börsen und Aktienmärkte außerdem solide Möglichkeiten, um mit regelmäßigen Investitionen und Rendite ein Vermögen aufzubauen. Insofern: Auch einer der schlechtesten finanziellen Ratschläge, die ich jemals gehört habe.

Finanzieller Ratschlag: ETFs sind gefährlich

Sinngemäß liest man außerdem immer mal wieder, dass ETFs gefährlich seien. Häufig sind es Vermögensverwalter und Fondsmanager, die mit dieser Form der Kritik nicht sparen. Dabei geht es um die Passivität, das hohe Volumen als Systemrisiko. Oder aber andere Dinge. Bestimmt hast du so etwas auch schon das eine oder andere Mal gelesen.

Auch das ist einer der schlechtesten finanziellen Ratschläge, die ich des Öfteren mal gelesen habe. Natürlich sind ETFs und insbesondere Indexfonds passiv. Zudem investiert man nicht nur in die Creme de la Creme starker Aktien, sondern in einen marktbreiten Kompromiss. Allerdings in einen, der über viele Jahrzehnte hinweg eine Rendite im höheren, einstelligen Prozentbereich eingebracht hat.

Die Kunst ist daher relativ einfach, einem Buy-and-Hold-Ansatz zu folgen. Wer das berücksichtigt, der begeht kaum einen Fehler mit einem passiven Ansatz. Selbst wenn Volatilität vorhanden sein sollte und Crashs oder Korrekturen durch ETFs zunehmen mögen: Bleibst du deinem Ansatz treu, muss das nicht dein Problem sein.

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