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Infrastruktur-Projekte lassen Kassen klingeln! Können diese 2 Unternehmen jetzt das Rennen machen?

ETF Oktober
Foto: Getty Images
  • Infrastruktur-Projekte weltweit lassen die Kassen klingeln.
  • Cisco Systems (WKN: 878841) und E.on (WKN: ENAG99) könnten profitieren.
  • Die eine Aktie sieht gut aus, die andere eher weniger …

Regierungen auf der ganzen Welt schnüren derzeit massive Finanzpakete. Sie wollen ihre Infrastruktur wieder auf Vordermann bringen und für den Klimawandel vorbereiten. Und auch hier gehen die USA voran. Derzeit diskutieren die Verantwortlichen in Washington zwei Pakete mit einem Volumen von umgerechnet rund 3,8 Billionen Euro. Und auch die Europäische Union hat Großes vor. Sie will mit dem sogenannten Green Deal den Übergang zu einer effizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft schaffen.

Aufseiten der Unternehmen bieten diese und ähnliche Initiativen große Chancen. Heute zeige ich dir zwei Aktien, die sich mit dem frischen Geld besonders gut entwickeln könnten.

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Cisco Systems ist ein Infrastruktur-Geheimtipp

Der Netzwerk-Spezialist kommt aktuell auf einen Börsenwert von rund 208 Mrd. Euro. Insbesondere langfristig orientierte Anleger hatten in den letzten Jahren Grund zu feiern. In der vergangenen Dekade kletterte der Aktienkurs um mehr als 321 % auf aktuell 49,40 Euro (Stand: 13. September 2021).

Und dennoch hören wir in den Medien relativ wenig von dem Unternehmen. Nach wie vor hat das Management um CEO Chuck Robbins einige Baustellen vor der Brust. Cisco richtet sich stärker auf wachstumsstarke Bereiche wie Cloud-Computing, Internet of Things und Sicherheitssysteme für Rechenzentren aus.

Cisco gilt als die Nummer 1 im Markt für kabelgebundene Netzwerke. Das Unternehmen bietet Produkte und Lösungen für nahezu alle Bereiche der Netzwerke eines IT- beziehungsweise Kommunikationsnetzes an. Die gute Position am Markt spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen wider. In den vergangenen fünf Jahren kletterte der Gewinn um 8 % pro anno. Die Eigenkapitalrendite liegt bei erfreulich hohen 25,7 %. Auch die Gesamtkapitalrendite mit 10,7 % und die Rendite auf das eingesetzte Kapital von 19,3 % überzeugen mich.

Cisco System ist auch für Dividendenjäger interessant

Die Dividendenrendite auf den aktuellen Kurs beträgt 2,6 %. Und im folgenden Diagramm siehst du: Das Cisco-Management legt großen Wert darauf, die Aktionäre zuverlässig und beständig am Gewinn zu beteiligen.

Infrastruktur

Die Aktie ist fair bewertet

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 23,1 und das Kurs-Buchwert-Verhältnis von 5,9 gehen in Ordnung. Aus meiner Sicht drängt sich der Einstieg zum jetzigen Preis nicht unbedingt auf. Ich beobachte Cisco Systems weiter mit großem Interesse, warte aber auf einen niedrigeren Kurs.

Ein Infrastruktur-Profiteur aus Deutschland

Umweltschützer üben zwar seit langer Zeit Kritik an E.on. Doch die Tage als Kraftwerksriese sind bereits gezählt. Ab 2023 soll der Konzern aus Essen atomstromfrei sein. Das heiß: E.on ist kein großer Stromerzeuger mehr, sondern betreibt in vielen Ländern Europas die Verteilnetze.

Und genau diese Netze sind das Rückgrat für die Energiewende. Als Folge des Wandels ändert sich auch das Risikoprofil von E.on. Ich denke, das Infrastruktur-Portfolio wird von dem Megatrend Klimawandel profitieren. Als größter Netzwerkbetreiber Europas ist E.on aus meiner Sicht so etwas wie ein Grundpfeiler des Green Deals der EU. Die Aussichten sind sehr interessant.

Das Management hebt die Prognose an

CEO Leo Birnbaum und seine Kollegen rechnen bereits mit einem EBIT zwischen 4,4 und 4,6 Mrd. Euro für das laufende Geschäftsjahr. Bislang lag ihre Schätzung bei maximal 4 Mrd. Euro. Der Gewinn soll sich bei mindestens 2,2 Mrd. Euro einpendeln – rund 30 % mehr als nach der vorangegangenen Prognose.

Zum aktuellen Kurs erhalten wir 4,3 % Dividendenrendite. Das klingt zunächst überzeugend. Die Dividende floss in den vergangenen zehn Jahren jedoch nur sehr unregelmäßig auf die Konten der Aktionäre. Ein sicherer Dividendenzahler ist Eon nicht.

E.on bietet Potenzial für eine ordentliche Kursrendite

Ja, hier bin ich besseren Mutes. Ich sah mir die Zahlen genau an. In Zukunft, das heißt bis zum Jahr 2031, rechne ich mit leicht steigenden Cashflows. Der faire Wert der Aktie liegt nach meiner Rechnung bei 20 Euro. Und damit könnte sich der Aktienkurs noch verdoppeln.

Viele große Investment-Häuser sind ähnlicher Ansicht. BlackRock und der kanadische Pensionsfonds führen nach RWE die Liste der größten Anteilseigner an. Im folgenden Diagramm zeige ich dir die aktuell wichtigsten Aktionäre.

Infrastruktur

Die Bilanz von E.on gefällt mir gar nicht

Wachstumspotenzial ist ja schön und gut. Aber Basis all meiner Investments ist ein gesundes finanzielles Fundament. Und hier schrillen bei E.on leider einige Alarmglocken. Die Verschuldung ist 2,3-mal so hoch wie das Eigenkapital – ein fataler Wert. Und das Unternehmen war in den letzten Jahren überaus fleißig dabei, ihn kontinuierlich zu steigern. Im Jahr 2016 lag der Verschuldungsgrad noch bei verkraftbaren 83 %.

Auch der operative Cashflow kann mich nicht über die dünne Eigenkapitaldecke hinwegtrösten. Er deckt lediglich 15,7 % des zinstragenden Fremdkapitals ab.

Dir muss klar sein, dass eine gute Wachstumsaussicht nicht alles sein darf. Langfristige Investments fußen auf stabilen Bilanzen. Sie geben Halt in schwierigen Zeiten und wirken wie ein Trampolin in guten Zeiten. E.on kann sich jedoch auf beides nicht verlassen.

Angesichts dieses Zahlenmaterials können mich auch nicht die potenziellen Gewinne durch Infrastrukturprojekte zum Einstieg verlocken. Dieser Energie-Titel sieht da um einiges besser aus.

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Henning Lindhoff besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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