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General Mills: Rückzug aus Deutschland – ein Problem?

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Die Aktie von General Mills (WKN: 853862) ist für mich als langfristig orientierten Investor grundsätzlich attraktiv. Mit einer überdurchschnittlichen Dividendenrendite von 3,44 % könnte die Aktie für den Lebensmittelbereich unterbewertet sein. Oder zumindest eine einkommensstarke Alternative.

Mit Blick auf die Aktie von General Mills und meine Investitionsthese kann ich jedoch eines behaupten: Ein moderates Wachstum soll mittel- bis langfristig schon dazu gehören. Insbesondere mit Blick auf den Bereich der Tiernahrung und Märkte außerhalb der USA verspreche ich mir ein solides Wachstumspotenzial.

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Jetzt könnte es einen Schritt geben, der zeigt: Der US-amerikanische Lebensmittelkonzern erfüllt zumindest einen Teil dieser Investitionsthese nicht. Aus Deutschland zieht sich das Management zurück. Riskieren wir einen Blick darauf, was sich dadurch verändern könnte.

General Mills: Rückzug aus Deutschland …?

Wie jetzt unter anderem das Manager Magazin und auch andere Nachrichtenportale vermelden, plant die US-Zentrale den Rückzug aus Deutschland. Derzeit würden rund 65 Mitarbeiter hierzulande insbesondere die Marken Häagen-Dazs, Knack & Back und Nature Valley produzieren. Mit zwei von drei Marken soll dabei Schluss sein. Personell bedeute das, dass lediglich ein Dutzend Mitarbeiter benötigt würde.

Mit Häagen-Dasz und Nature Valley soll es für General Mills in Deutschland zukünftig vorbei sein. Beziehungsweise, diese zwei Marken bekommen einen neuen Distributor, der hierzulande die Markenrechte vertreten und ausüben darf. Ohne Zweifel eine interessante Wendung, die meine Investitionsthese tangieren könnte.

Lediglich Knack & Back soll in Deutschland noch eine direkte Eigenmarke von General Mills bleiben. Allerdings erkennen wir mit Blick auf das Umsatzpotenzial, dass der US-Konzern hierzulande nicht so stark vertreten ist. Lediglich 54 Mio. Euro erlöst der Konzern hierzulande. Definitiv eine vergleichsweise geringe Ausgangslage. Aber ist das der richtige Schritt für mich und meine Investitionsthese?

Warum nicht ausbauen …?

General Mills verzichtet auf große Teile seines Deutschlandgeschäfts und setzt zukünftig auf die Lizensierung. Natürlich kann das kurz- und mittelfristig sowie für die Gewinn- und Verlustrechnung der richtige Schritt sein. Weniger Personal, weniger Kosten und stabile, hochmargige Umsätze durch die Lizensierung könnten eine bessere Profitabilität bringen. Wobei die 54 Mio. Euro Umsatzpotenzial und das, was für die Lizenz kommt, vermutlich nicht die Welt sein dürften.

Im Endeffekt finde ich es schade, dass General Mills diesen Schritt geht und keinen anderen. Das Management hätte auch versuchen können, im deutschen Markt verstärkt Fuß zu fassen. 54 Mio. Euro Umsatz sind eine geringe Basis für einen derart großen Konsumgütermarkt. Das könnte langfristig orientiert eigentlich eine Basis sein, die noch ausbaufähig hätte sein können.

Natürlich behalte ich diesen Schritt im Kontext des Gesamtkonzerns weiter im Auge. Deutschland ist für die Investitionsthese natürlich nicht wesentlich. Aber: Wenn das Management im internationalen Raum nicht weiter versucht, sein Wachstum anzukurbeln, könnte das Einfluss auf meine Investitionsthese haben.

So viel doch vorab: Auch wenn das Wachstum von General Mills in Zukunft stagnieren sollte und man nicht in den internationalen Raum weiter expandiert, dürfte ich ein Investor bleiben. Über 3 % Dividendenrendite im Lebensmittelsegment sind einfach sehr attraktiv. Aber: Das könnte in Zukunft meine Investitionsentscheidungen tangieren, ob ich weiter in die Aktie investieren soll.

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Vincent besitzt Aktien von General Mills. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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