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Mit Wasserstoff hat RWE Großes vor! Ist die Aktie jetzt wieder ein interessanter Dividendentitel?

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Foto: Getty Images
  • RWE (WKN: 703712) stellt sich in Sachen Wasserstoff clever auf.
  • Das Unternehmen steht jedoch noch großen Herausforderungen gegenüber.
  • Langfristig könnte sich RWE wieder zu einem verlässlichen Dividendenzahler mausern.

In ganz Europa beobachten wir derzeit, dass namhafte Unternehmen innovative Wasserstoff-Projekte vorantreiben. Sie möchten mithilfe des Energieträgers zur Dekarbonisierung industrieller Prozesse beitragen. Diese Aufbruchstimmung beobachte ich zunehmend auch beim deutschen Energie-Riesen RWE. Aus meiner Sicht bringt der Konzern nahezu alles mit, was in der Welt des Wasserstoffs nötig sein wird: grünen Strom, Produktions-Know-how sowie Speicher- und Handelsexpertise.

Inzwischen arbeitet RWE an mehr als 30 Projekten. Ein prägnantes Beispiel ist GETH2: Der Standort in Lingen soll bereits ab 2024 den ersten grünen Wasserstoff herstellen. Zu diesem Zweck steht ein 100-Megawatt-Elektrolyseur bereit. Er zählt zu den größten weltweit. Bis 2026 soll die Leistung sogar auf 300 Megawatt steigen.

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Investoren nehmen dieses Engagement bereits wohlwollend auf. Entsprechend gut läuft aktuell die Aktie. In den vergangenen drei Monaten kletterte der Kurs um fast 7 % auf aktuell 33,40 Euro (Stand: 2. September 2021).

Das RWE-Management holt sich cleveres Personal an Bord

Seit dem 1. Februar 2021 leitet Dr. Sopna Sury das neue Vorstandsressort für Wasserstoff. In dieser Funktion ist sie konzernweit dafür verantwortlich, die Wasserstoff-Strategie zu gestalten und konsequent umzusetzen. Sury studierte Ökonomie an der Universität Witten/Herdecke und startete ihre berufliche Karriere bei McKinsey. Ab 2011 verantwortete sie dann bei E.ON (WKN: ENAG99) unter anderem die Strategie der erneuerbaren Energien. Über Uniper (WKN: UNSE01) kam sie danach zu RWE.

RWE steht beim grünen Strom noch am Anfang

Die Wind- und Solarparks von RWE erzeugen heute rund 9,2 Gigawatt. Das hört sich nach viel an, reicht allerdings erst für drei Millionen Haushalte. Prädikat: ausbaufähig.

Doch gemessen daran, dass sich RWE noch 2016 mit der Abspaltung von Innogy komplett aus den erneuerbaren Energien verabschiedet hatte, ist das schon recht ordentlich.

RWE muss und kann nachlegen

Bis 2040 will RWE, bisher Europas größter Emittent von Kohlendioxid, sogar klimaneutral werden. Bis dahin ist es aber noch ein sehr weiter Weg. Der Konzern ist mit 27 Offshore-Windparks und mehr als 100 Onshore-Windparks in den USA, Europa und Japan das zweitgrößte Windkraft-Unternehmen der Welt.

Schauen wir nun einmal gemeinsam auf die operativen Zahlen:

Das Management bekommt die Kapitalrenditen in den Griff

Die Eigenkapitalrendite ist seit Jahren schwach. Aktuell erwirtschaftet RWE aus jedem Euro Eigenkapital nur 6 Cent Gewinn. Aber zumindest die Rendite auf das eingesetzte Kapital stieg zuletzt an. Mit 6,1 % ist auch diese Kennzahl immerhin positiv. Vor drei lag dieser Wert bei -5,2 %.

Die verbesserten Renditen machen sich auch beim Gewinn bemerkbar. Im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre kletterte der Nettogewinn um 53 % pro anno. Im folgenden Diagramm zeige ich dir die über zwölf Monate rollierenden Umsätze und Nettogewinne der vergangenen sieben Jahre.

RWE

Seit 2017 bietet RWE wieder eine Dividende

Ob wir mit der Ausschüttung verlässlich rechnen können, muss die Zeit zeigen. Das ist natürlich auch davon abhängig, wie erfolgreich RWE in Sachen Wasserstoff und erneuerbare Energien arbeiten wird. Momentan sehe ich eher dieses Unternehmen als sichere Dividenden-Bank.

Zum aktuellen Kurs liegt die Dividendenrendite bei 2,5 %. Das geht in Ordnung. 45,7 % des Gewinns schüttet RWE aus. Das ist gesund. Angesichts der kommenden Herausforderungen wäre ich aber nicht traurig, wenn das Management mehr Geld in Forschung und Infrastruktur investieren würde.

Die Aktie ist sportlich bewertet

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 18 ist mir zu hoch. Ein Investment kommt für mich aktuell nicht infrage.

Aber die Zukunftsaussichten sind spannend und RWE bleibt auf meiner Watchlist.

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Henning Lindhoff besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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