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CureVac-Aktie: Bald 100-Milliarden-Bewertung realistisch?

Biotech
Bild: Getty Images

Kann CureVac zu den anderen Corona-Impfstoffherstellern aufschließen? Hersteller von Corona-Impfstoffen sowie deren Zulieferer haben Hochkonjunktur. Zu den wohl größten Gewinnern gehören die Biotechnologieunternehmen Moderna (WKN: A2N9D9) und BioNTech (WKN: A2PSR2).

Beide Unternehmen stiegen aus der Bedeutungslosigkeit zu einem Großkonzern mit Milliardenbewertung auf. Zuletzt knackten sie sogar die magische Marke von 100 Mrd. US-Dollar.

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Während Moderna mit einer Marktkapitalisierung von aktuell 163 Mrd. US-Dollar noch deutlich über diesem Wert liegt, so hat die Aktie des deutschen Unternehmens BioNTech etwas Federn lassen müssen. Hier beläuft sich die aktuelle Marktkapitalisierung auf 88 Mrd. US-Dollar (Stand: 23.8.21).

CureVac-Aktie kann nicht mithalten

Ein weiteres deutsches Unternehmen, das zu Beginn der Corona-Pandemie ebenfalls mit einem vielversprechenden Impfstoffkandidaten an den Start gegangen war, ist CureVac (WKN: A2P71U). Die Marktkapitalisierung des in Tübingen ansässigen Unternehmens beläuft sich auf gerade einmal 12 Mrd. US-Dollar (Stand: 23.8.21).

Es drängt sich hier die Frage auf, ob eine ähnliche Bewertung wie die von BioNTech erreicht werden kann. Sollte dies der Fall sein, dann könnte eine Vervielfachung durchaus möglich erscheinen.

Bewertungsabschlag gerechtfertigt?

Betrachtet man die fundamentalen Zahlen, so hat der Bewertungsunterschied durchaus seine Rechtfertigung: BioNTech konnte im zweiten Quartal 2021 nach vorläufigen Zahlen einen Gesamtumsatz von 5,3 Mrd. Euro ausweisen. Bei CureVac beliefen sich die Umsätze für den Zeitraum April bis Juni 2021 auf gerade einmal 22,4 Mio. Euro.

Aber Vorsicht mit den Zahlen: Bei Biotechnologieunternehmen ist die Produktpipeline das entscheidende Kriterium für die Bewertung. Für außenstehende Investoren ist dies leider oftmals eine Blackbox. Klassische Bewertungskennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder das Kurs-Umsatz-Verhältnis ergeben nur wenig Sinn.

Schwache Studienergebnisse

Das größte Manko der CureVac-Aktie könnte jedoch in den zuletzt veröffentlichten enttäuschenden klinischen Daten zum eigenen Corona-Impfstoff CVnCov liegen. Hier zeigte sich gerade einmal eine Wirksamkeit von 48 % gegen eine Erkrankung jeglichen Schweregrades und in allen Altersgruppen über 15 Virusvarianten hinweg.

Dass Investoren den Impfstoff von CureVac damit abschreiben sollten, wäre aber vorschnell. Man arbeite schließlich an einer zweiten Generation, die eine verbesserte Immunantwort und Schutzwirkung besitzen könnte.

Analysten sehen Potenzial

So sehen es auch Analysten, die durchschnittlich ein Umsatzpotenzial von über vier Milliarden Euro jährlich für das Geschäftsjahr 2022 und 2023 prognostizieren. Der Wert liegt natürlich noch weit hinter dem, was BioNTech heute schon in einem Quartal erwirtschaftet. 

Spannend sollte es daher werden, wie sich CureVac aus innovativer Sicht in der Zukunft positioniert. Schließlich sei man im attraktiven mRNA-Markt tätig. Und dort gibt es eine spannende Pipeline von prophylaktischen Impfstoffen gegen Tollwut, Gelbfieber und andere Infektionskrankheiten.

Ob die CureVac-Aktie damit an die Bewertung von BioNTech anschließend kann, ist aus heutiger Sicht nicht vollumfänglich vorhersehbar, aber vorstellbar. Schließlich kann in einem dynamischen Markt wie dem der Biotechnologie ziemlich viel passieren.

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Frank Seehawer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Moderna.

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