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5 starke Aktien, die bis 2030 aus 250.000 Euro 1 Million Euro machen könnten

Frank Thelen Technologie Fonds
Foto: Getty Images

Wichtige Punkte vorab:

  • Es gibt nie einen verkehrten Zeitpunkt, um Geld in diese starken Unternehmen zu investieren.

Nachdem der Aktienmarkt im März 2020 seinen Tiefpunkt erreicht hat, kam eine rekordverdächtige Erholung. Der S&P 500 hat seinen Wert innerhalb von 16 Monaten fast verdoppelt und 2021 ein neues Allzeithoch nach dem anderen erreicht.

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Viele Anleger sind in diesen Zeiten skeptisch. Doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass für langfristige Anleger für den Kauf starker Aktien kein Zeitpunkt verkehrt ist.

Die folgenden fünf Aktien haben das Potenzial, einen beachtlichen Betrag – etwa 250.000 Euro – bis 2030 in 1 Mio. Euro zu verwandeln.

Salesforce

Auch bekannte Aktien mit großer Marktkapitalisierung können für Anleger starke Renditen bringen. Trotz einer Marktkapitalisierung von 236 Mrd. US-Dollar kann der Cloud-basierte Anbieter von Customer Relationship Management (CRM)-Software Salesforce.com (WKN: A0B87V) bis zum Ende des Jahrzehnts eine Bewertung von 1 Bio. US-Dollar erreichen.

CRM-Software wird in Unternehmen mit Kundenkontakt eingesetzt, um Kundenbeziehungen zu überwachen, Serviceprobleme zu lösen, Online-Marketingkampagnen zu verwalten und eine Vielzahl von Prognosen durchzuführen. Und das ist lange nicht alles. Salesforce ist der unangefochtene König der CRM-Verkäufe. Als IDC den weltweiten CRM-Umsatz in der ersten Hälfte des Jahres 2020 untersuchte, stellte es fest, dass Salesforce 19,8 % des Gesamtumsatzes erzielte. Das war mehr als die vier nächsten Konkurrenten zusammen. Dies stellt praktisch sicher, dass die Führungsposition des Unternehmens unangefochten bleibt. 

Salesforce-CEO Marc Benioff war auch bei Zukäufen ein Vordenker. Frühere Übernahmen (MuleSoft und Tableau) haben das Produkt- und Service-Ökosystem des Unternehmens erweitert und dazu beigetragen, dass das Unternehmen in den letzten zehn Jahren eine jährliche Umsatzwachstumsrate von 29 % verzeichnen konnte. Die jüngste Übernahme der Kommunikationsplattform Slack Technologies wird Salesforce als Ausgangspunkt für Cross-Selling an kleine und mittelständische Unternehmen dienen.

Wenn alles weiterhin gut läuft, wird Salesforce bis zum Geschäftsjahr 2026 einen Jahresumsatz von über 50 Mrd. US-Dollar erzielen, nachdem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 21,3 Mrd. US-Dollar gemeldet hatte. Das ist ein nachhaltiges Wachstum, auf das sich langfristig aufgestellte Investoren verlassen können.

The Original Bark Company

Am anderen Ende des Spektrums steht die Small-Cap-Aktie The Original Bark Company (WKN: A2QLXT). Die ist vielleicht besser als BarkBox bekannt und konzentriert sich auf Produkte und Dienstleistungen für Hunde.

Auch wenn die Ausgaben für Haustiere auf Jahresbasis nicht so schnell wachsen wie bei CRM-Software, gibt es wohl kaum eine krisensicherere Branche als Haustiere. Immerhin zeigen die Verkaufsdaten der American Pet Products Association, dass die Ausgaben für Haustiere seit mindestens einem Vierteljahrhundert nicht mehr zurückgegangen sind. Allein in diesem Jahr werden die Haustierbesitzer voraussichtlich 109,6 Mrd. US-Dollar ausgeben.

Was Bark so interessant macht, ist sein auf Abonnements basierendes Betriebsmodell. Etwa 90 % des Umsatzes werden über ein monatliches Abonnementmodell erzielt, der Rest über Produktplatzierungen in über 23.000 Einzelhandelsgeschäften. Der Verzicht auf den Unterhalt von Ladengeschäften und auf Berge von Lagerbeständen bedeutet geringere Gemeinkosten und eine Bruttomarge, die bei rund 60 % liegt.

Darüber hinaus setzt Bark auf Innovation und technologiegestützte Personalisierung, um den Umsatz zu steigern. Letztes Jahr führte das Unternehmen Bark Home und Bark Eats ein. Bark Home ist ein Portal für grundlegendes Zubehör wie Leinen und Betten. Bark Eats hingegen ist ein Abonnementdienst, der mit den Besitzern zusammenarbeitet, um eine individuelle Trockennahrung für ihren Hund zu entwickeln. Das Potenzial für Zusatzverkäufe könnte zusammen mit den bestehenden Wachstumsmöglichkeiten den Umsatz von Bark bis zum Geschäftsjahr 2026 verdreifachen.

Lovesac

Eine weitere Aktie, die bis zum Jahr 2030 aus 250.000 Euro 1 Mio. Euro oder mehr machen kann, ist das Möbelunternehmen Lovesac (WKN: A2JP7B). Und ja, Möbelunternehmen können tatsächlich riesig werden.

Normalerweise ist der Einzelhandel mit Möbeln ein hochgradig zyklisches und relativ langweiliges Geschäftsmodell, das von stationären Einzelhandelsgeschäften abhängig ist. Lovesac verändert die Möbelbranche jedoch nachhaltig.

Der wohl größte Unterschied zwischen Lovesac und traditionellen Möbelherstellern und -händlern ist das Produkt. Nahezu 85 % des Umsatzes von Lovesac werden mit den sogenannten Sactionals erzielt. Dabei handelt es sich um modulare Sofas, die auf unzählige Arten umgestellt werden können, um jedem Wohnraum gerecht zu werden. Für die Sactionals des Unternehmens gibt es etwa 200 verschiedene Bezüge. Und schließlich wird das Garn, das für diese Bezüge verwendet wird, vollständig aus recycelten Plastikwasserflaschen hergestellt. Das bedeutet Funktionalität, Auswahl und umweltfreundliche Produkte in einem.

Zudem hat das Unternehmen die Wall Street mit seiner Fähigkeit verblüfft, seinen Verkaufsansatz während der Pandemie zu ändern. Im Geschäftsjahr 2021 wurden 47 % des Umsatzes von Lovesac online generiert, weitere 7 % kamen aus Pop-up-Showrooms. Dank geringerer Gemeinkosten und der Betonung des Direktverkaufs an den Verbraucher konnte das Unternehmen deutlich früher als von der Wall Street prognostiziert wiederkehrende Gewinne erzielen.

Jushi Holdings

Die US-Cannabis-Branche dürfte in diesem Jahrzehnt eine weitere Quelle für Chancen für geduldige wachstumsorientierte Anleger sein. Bis 2030 hat die Small-Cap-Marihuana-Aktie Jushi Holdings (WKN: A2PMFM) gute Chancen, ihren Wert zu vervierfachen – oder mehr.

Die Wachstumsgeschichte von Jushi ist von US-Bundesstaaten mit begrenzten Lizenzen abhängig. Mehr als 80 % der Einnahmen des Unternehmens werden in diesem Jahr wahrscheinlich aus Pennsylvania, Illinois und Virginia stammen. Die beiden erstgenannten Staaten begrenzen die Anzahl der Einzelhandelslizenzen, die insgesamt und für ein einzelnes Unternehmen ausgestellt werden können. Virginia hingegeben vergibt die Lizenzen je nach Gerichtsbarkeit. Der springende Punkt ist, dass diese drei Märkte den Wettbewerb absichtlich einschränken. Dadurch wird sichergestellt, dass Jushi eine faire Chance hat, seine Marke aufzubauen und eine treue Anhängerschaft zu gewinnen.

Für ein so kleines Unternehmen ist Jushi enorm umtriebig. Das Unternehmen hat sein Anbaupotenzial in Virginia erweitert, seine große Einzelhandelspräsenz in Pennsylvania ausgebaut und allein seit Jahresbeginn zwei Apotheken in Kalifornien erworben. Kalifornien ist, gemessen am Jahresumsatz, der weltweit führende Marihuana-Markt.

Die Wall Street geht davon aus, dass der Umsatz von Jushi zwischen 2020 und 2024 um 1.100 % auf fast 1 Mrd. US-Dollar steigen wird. Da erwartet wird, dass das Unternehmen im nächsten Jahr auf wiederkehrender Basis profitabel wird, könnte es das größte Schnäppchen in der Branche sein.

Sea Limited

Eine letzte Aktie, die eine enorme Rendite bringen könnte, ist die in Singapur ansässige Sea Limited (WKN: A2H5LX). Was Sea zu einem so besonderen Unternehmen macht, ist die Tatsache, dass es über drei schnell wachsende operative Segmente verfügt.

Zunächst einmal ist die Glücksspielsparte von Sea schnell gewachsen und ist derzeit das einzige der drei Segmente, das einen positiven Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erzielt. Ende März hatte Sea fast 649 Millionen aktive mobile Gamer, von denen 12,3 % zahlende Kunden waren. Die meisten Pay-to-Play-Plattformen erreichen im Durchschnitt nur eine Konversionsrate von 2 %, sodass dies eine phänomenale Monetarisierungsrate für die Plattform für mobile Games darstellt.

Zweitens hat Sea eine schnell wachsende E-Commerce-Präsenz in Südostasien und Brasilien. Shopee, die Online-Handelsplattform des Unternehmens, ist die meist heruntergeladene Shopping-App in Südostasien. Aufgrund der wachsenden Mittelschicht und der Pandemie hat Shopee in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 einen höheren Bruttowarenwert in seinem Netzwerk verzeichnet als im gesamten Jahr 2018.

Und drittens hat Sea sein relativ neues digitales Finanzdienstleistungsgeschäft. Da viele der Regionen, in denen Sea tätig ist, keine Banken haben, könnte die Möglichkeit, Zahlungen über mobile Geldbörsen anzubieten, für die Verbraucher ein entscheidender Vorteil sein. Das Unternehmen hat bereits mehr als 26 Millionen zahlende Nutzer. Insgesamt könnten diese drei Segmente den Jahresumsatz von Sea in den nächsten vier Jahren verfünffachen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Jushi Holdings, Salesforce.com und Sea Limited. Sean Williams besitzt Aktien von Jushi Holdings, The Lovesac Company und The Original BARK Company. Dieser Artikel erschien am 15.8.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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