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Softbank Group: Die Unterbewertung ist offensichtlich!

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Foto: Getty Images

Keine Frage. Wenn man sich den Chart der Aktie der Softbank Group (WKN: 891624) näher ansieht, wird man froh sein, wenn man das japanische Beteiligungsunternehmen nicht im Depot hat. Denn der breite Abverkauf von chinesischen Technologieaktien ist auch an der Softbank Group nicht spurlos vorübergegangen.

Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass der chinesische E-Commerce-Gigant Alibaba (WKN: A117ME) die größte Position im Portfolio einnimmt. Nichtsdestotrotz könnte die aktuelle Korrektur eine günstige Kaufchance darstellen. Denn mit einem Kursverlust von annähernd 38 % innerhalb eines Jahres erscheint Alibaba derzeit äußerst günstig bewertet. Des Weiteren gibt es weitere Katalysatoren, die der Softbank Group in den nächsten Jahren Aufwind geben könnten.

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Abschlag vom NAV

So lag zum Beispiel der NAV (Net Asset Value) bei der letzten Veröffentlichung am 1. Juli 2021 bei 120,28 Euro pro Softbank-Aktie. Der NAV ist nichts anderes als die Summe des Wertes aller Beteiligungen durch die Anzahl der ausgegebenen Aktien.

Da die Softbank-Aktie zum 1. Juli um 59,00 Euro gehandelt wurde, betrug der Abschlag vom NAV zu diesem Zeitpunkt annähernd 51 %. Somit erhält man als Käufer der Softbank Group die Hälfte des Portfolios „geschenkt“. Nicht ganz, denn der Kapitalmarkt macht keine Geschenke. Derzeit wird dem Portfolio der Softbank Group, das zu einem großen Teil aus technologieintensiven Start-ups besteht, einfach kein Potenzial beigemessen.

Nichtsdestotrotz erachte ich einen Abschlag vom NAV in dieser Größenordnung für übertrieben. Zumal ein Großaktionär der Softbank Group der aktivistische Hedgefonds Elliott Management ist. Dessen erklärtes Ziel beim Einstieg 2020 war es, die Position der Aktionäre nachhaltig zu verbessern. Somit gehe ich davon aus, dass Elliott Management die Softbank Group langfristig zu Maßnahmen zwingen wird, die die Lücke zwischen dem NAV und dem aktuellen Kurs schließen sollten.

Alibaba als Depotleiche?

Doch wie kann diese Lücke theoretisch geschlossen werden? Zum einem auf jeden Fall durch eine bessere Diversifikation des Portfolios. Es ist in Ordnung, sogar zielführend, dass sich die Softbank Group auf junge Technologieunternehmen fokussiert. Daher ist es aus meiner Sicht widersprüchlich, dass Alibaba über 46 % des Portfolios einnimmt.

Daher steht die Softbank Group in den nächsten Monaten vor einer schwierigen Aufgabe. Einerseits gibt es durch den Kahlschlag der chinesischen Aufsichtsbehörden zweifelsohne innovative Start-ups in China zum Schnäppchenpreis. Andererseits ist der Wert der Softbank Group jedoch massiv gesunken. Daher wäre vermutlich ein sofortiger Verkauf eines großen Paketes an Alibaba-Aktien nicht zielführend.

Wenn es der Softbank Group jedoch nun gelingt, sich an preiswerten und innovativen Start-ups zu beteiligen, könnte dies einen weiteren Kurstreiber in den nächsten Jahren darstellen. Denn auch wenn die chinesischen Behörden derzeit im Regulierungswahn sind, an Technologieunternehmen wird in der Zukunft kein Weg vorbeiführen.

Fazit

Keine Frage. Alles in allem ist die Aktie der Softbank Group ohne Zweifel als riskant einzustufen. Daher sollte man sein Risiko auf jeden Fall über die Positionsgröße steuern, sodass man auch im schlimmsten Fall nicht zu stark getroffen wird.

Dennoch ist die Softbank Group eine überaus interessante Aktie, der ich in den nächsten Jahren eine Verdoppelung zutraue. Abhängen wird dies jedoch von der Entwicklung der Alibaba-Aktie. Wenn ich mich jedoch zwischen Alibaba und der Softbank Group entscheiden müsste, würde ich klar zum letzteren Wert greifen. Denn durch den massiven Abschlag vom NAV erhält man als Aktionär im Vergleich zu einem Investment in Alibaba eine Vielzahl an Unternehmen und Beteiligungen „gratis“ dazu.

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Michael besitzt Aktien von Alibaba und der Softbank Group. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alibaba Group Holding Ltd. und Softbank.

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