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Sind „Sachwerte“ der beste Schutz gegen Inflation?

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Foto: Getty Images

Erst kürzlich habe ich in einem interessanten und sehr fundierten Artikel gelesen, dass Sachwerte der beste Schutz vor Inflation sein könnten. Als solche sind im Rahmen des besagten Artikels Immobilien, Rohstoffe wie Gold, aber auch Qualitätsaktien definiert worden. Grundsätzlich eine breite Auswahl.

Aber was ist möglich, wenn man sich mit diesen drei eigentlich doch recht unterschiedlichen Sachwerten gegen Inflation schützen möchte. Und handelt es sich hierbei um einen idealen Schutzmechanismus? Eine interessante Frage, die eine Foolishe Perspektive verdient.

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Sachwerte als Schutz vor Inflation

Es ist wie so häufig, dass auch diese drei Sachwerte wie Immobilien, Gold und Qualitätsaktien ihre Für und Wider besitzen. Allerdings, um das klar zu definieren: Für sehr viele und möglicherweise einfacher gestrickte Investoren, die nicht den nächsten Verzehnfacher suchen wollen, könnte dieser Ratschlag gewiss gut gemeint sein. Vor allem, kleiner Hinweis: Wenn man vielleicht die Last auf viele dieser Schultern verteilt.

Gold besitzt zwar den Nachteil, dass Angebot und Nachfrage teilweise deutlich schwanken. Dieser Sachwert gegen Inflation ist außerdem nicht produktiv, was eigentlich bloß eine Wette darauf ist, dass irgendjemand zu einem späteren Zeitpunkt bereit ist, mehr für das gleiche Klümpchen Edelmetall zu bezahlen. Das, was jedoch ausgleichend wirkt, ist ein gewisses natürliches Limit an Gold. Sowie die kleinteilige Handelbarkeit. Jeder könnte sich grundsätzlich ein, zehn oder vielleicht auch 100 Gramm Gold kaufen und als Wertspeicher verwenden.

Immobilien besitzen als Sachwert gegen Inflation den Vorteil, dass Häuser und Wohnen als Realwert einen Schutz bilden können. Vorteilhaft ist außerdem die nicht selbst genutzte Verwendung. Mit Einnahmen durch Vermietung können echte Renditen und freie Cashflows erlöst werden. Der Nachteil: Nicht jeder kann sich direkt eine wertspeichernde Immobilie leisten. Allerdings: Es gibt börsennotierte Möglichkeiten wie Real Estate Investment Trusts, die auch hier kleinere Einheiten im Handel ermöglichen. Kreativ gedacht kann hier grundsätzlich etwas dran sein.

Und was ist mit Qualitätsaktien? Definiert werden als Schutz und Sachwert gegen Inflation zum Beispiel Nestlé oder auch Procter & Gamble. Starke, beliebte Produkte und Waren könnten eine größere Preissetzungsmacht besitzen. Dadurch würden Gewinne steigen und die Aktienkurse im Fall der Fälle gleich mit. Klingt in der Theorie wirklich super.

In der Praxis sind solche Qualitätsaktien jedoch häufig sehr teuer bewertet, was die Renditen schmälert. Wer trotzdem selektiv agiert, könnte auch hier Schnäppchen ausfindig machen. Es gilt: Moderate Wachstumsgeschichten könnten einen Ausgleich gegen Inflation bieten.

Die Quintessenz: Gutes Trio!

Für mich ist eine vorläufige Quintessenz daher: Gerade ein Trio aus Qualitätsaktien von bekannten Marken, in irgendeiner Weise zeitlose (!) Immobilien aus nichtzyklischen Segmenten und begrenzt vorhandene, möglichst wenig schwankungsanfällige Rohstoffe können ein solider Kompromiss sein.

Weitere Möglichkeiten sind jedoch kostengünstige Indexfonds, die ebenfalls Werte speichern und langfristig orientiert Rendite ermöglichen. Positiv ist es, wenn man sich überhaupt mit dem Thema Sachwerte als Schutz vor Inflation auseinandersetzt.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Nestlé.

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