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Deutsche Telekom mit spannenden Entwicklungen: Zündet jetzt endlich die Geheimwaffe?

Vernetzte Welt
Foto: Getty Images

Schon seit Jahren bastelt die Deutsche Telekom (WKN: 555750) an Lösungen rund um das Thema Edge Computing. So wie es aussieht, kann sie dabei eine global führende Rolle spielen. Das könnte die Telekom-Aktie auf Jahre hinaus antreiben.

Darum könnte Edge Computing ein Kurstreiber für die Telekom-Aktie sein

Edge Computing ist ein Begriff, der nicht ganz klar definiert ist. Letztlich geht es jedoch immer um Rechenkapazitäten, die zwischen den Endgeräten und den Cloud-Rechenzentren positioniert sind. Das verkürzt die Signalwege und erlaubt, unnötige Information zu filtern oder zu komprimieren, bevor sie durch das Netzwerk geschickt werden.

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In Verbindung mit Virtualisierungstechniken lassen sich flexibel Anwendungen und Datenbanken dorthin verschieben, wo der Anwender sich befindet. Es entstehen völlig neue Möglichkeiten. Selbst ressourcenfressende Dinge wie die Virtuelle Realität, die aus der Cloud heraus aufgrund der Latenz nicht gut funktionieren, lassen sich damit realisieren.

Bisher lag der Schwerpunkt des Edge Computings auf der Auslieferung von Multimedia-Inhalten, wie es etwa Akamai (WKN: 928906) im großen Stil anbietet. Mit dem Aufkommen des 5G-Mobilfunks und des Internets der Dinge wird es jedoch ein völlig neues Niveau erreichen. Das eröffnet Unternehmen, die passende Lösungen entwickeln, riesige Geschäftsmöglichkeiten.

Die Marktforscher von Grand View Research erwarten, dass der Markt sich nun etwa alle 26 Monate verdoppelt. 2028 würde er damit ein Volumen von über 61 Mrd. US-Dollar erreichen, verteilt auf Hardware, Software, Services und „Edge-Managed“-Plattformen.

Wie die Telekom sich führend beim Edge Computing positioniert

Für die Telekom-Aktie relevant sind davon vor allem die Dienstleistungen und die Plattformen, die zusammen (laut Grand View) fast die Hälfte des Marktes ausmachen könnten. Schon in wenigen Jahren könnte sich daraus ein Milliardengeschäft entwickeln, wenn es gelingt, sich signifikante Marktanteile zu sichern.

Vor einigen Jahren hat die Telekom mit MobiledgeX einen interessanten Vorstoß gewagt, um eine offene flächendeckende Plattform zu schaffen, die aus dem Netzwerk heraus die Ressourcennutzung zwischen Endgeräten und Clouds koordiniert und einen einheitlichen Ressourcenzugriff bietet. Nach anfänglichen Meldungen zu interessanten Pilotprojekten ist es während der Pandemie wieder still geworden um die kalifornische Tochter.

Das war jedoch beabsichtigt, sagt das Management. Man habe sich zu Hause verschanzt und bevorzugt, im Stillen an der Weiterentwicklung zu arbeiten. Seit einigen Wochen geht MobiledgeX jedoch wieder in die Offensive. Mittlerweile ist die Plattform in der Lage, sich mit allen relevanten Clouds zu integrieren, egal ob Hyperscaler oder privat. Sie könnte das Betriebssystem für das Edge Computing werden.

Und das Beste ist, dass die Mobilfunktöchter der Telekom die besten Kunden der Technologie sind. Ähnlich wie Amazon (WKN: 906866) den Marketplace und AWS zunächst zum eigenen Nutzen aufgebaut hat, bevor sie zu führenden Plattformen wurden, wird die Telekom von den wegweisenden Fähigkeiten seiner Cloud-Edge-Lösung profitieren und dann versuchen, im zweiten Schritt ein globales Plattformgeschäft hochziehen.

Das Kalkül scheint aufzugehen. Vor wenigen Monaten sind fünf strategische Investoren bei MobiledgeX eingestiegen, darunter die Schwergewichte Samsung (WKN: 881823), VMware (WKN: A0MYC8) und SK Telecom (WKN: 902578). Als Technologiepartner ist zum Beispiel der Netzwerktechnikspezialist Mavenir dabei. Und bis Ende 2021 soll die Software schon bei 25 Netzwerk-Operatoren in Betrieb sein. Bereits jetzt läuft sie in mindestens zwölf Ländern bei Betreibern mit zusammen 500 Millionen Nutzern.

Worauf Anleger jetzt achten sollten bei der Telekom-Aktie

Die Telekom befindet sich beim Edge-Computing in der Spitzengruppe. Aber sie ist nicht allein. Auch andere mächtige Spieler arbeiten an vergleichbaren Lösungen. Im Juni haben etwa Rakuten (WKN: 927128) und Intel (WKN: 855681) ihren Ansatz demonstriert.

Von daher gilt es zu beobachten, welche Fortschritte die Telekom auf allen Ebenen macht. Neben einem wachsenden Partnerökosystem kommt es dabei vor allem darauf an, dass spannende Anwendungen entstehen, die die neuen Ressourcen nutzen. Rund um Themen wie Smart City, Transport und Lieferketten will die Telekom damit durchstarten. Deutschland ist dabei zunächst einer der wichtigsten Märkte, sodass wir in der ersten Reihe sitzen.

Die Telekom-Aktie hat sich in den letzten Monaten schon recht erfreulich entwickelt. Aber wenn sich abzeichnet, dass die Edge-Computing-Plattform voll einschlägt, dann könnte sie den Turbo zünden.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und empfiehlt Intel, sowie die folgenden Optionen: Long January 2022 $1920 Call auf Amazon, Short January 2022 $1940 Call auf Amazon, Long January 2023 $57.50 Call auf Intel und Short January 2023 $57.50 Put auf Intel.

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