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Royal Dutch Shell, BP & Co.: China, Afghanistan & Delta-Variante als Belastungscocktail?

silhouette of working oil pumps on sunset background
Foto: Getty Images

Öl-Aktien wie die von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S), BP (WKN: 850517) und Co. profitieren weiterhin von hohen Ölpreisniveaus. Allerdings hat es zuletzt einen leichten Dämpfer gegeben. Immerhin konnte das Barrel Brent zuletzt die Marke von 70 US-Dollar je Fass nicht halten. Wobei es natürlich auch ein kurzfristiger Effekt sein könnte.

Allerdings könnte es auch einen Belastungscocktail für den Ölmarkt sowie Royal Dutch Shell und BP geben. Und natürlich die vielen anderen Ölakteure in diesem Markt. Riskieren wir heute einen Blick auf kurzfristig entscheidende Faktoren, die hierbei relevant sein könnten. Sowie darauf, ob das womöglich längerfristig für einen Knick reicht.

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Royal Dutch Shell, BP & Co.: Belastungen im Ölmarkt

Wie jetzt unter anderem das US-Portal MarketWatch berichtet, könnte es gleich mehrere Faktoren geben, die die Stimmung im Ölmarkt drücken. Und damit verbunden auch die Aktienkurse von Royal Dutch Shell, BP oder auch anderer Akteure innerhalb dieses Marktes.

Zunächst einmal ist die Delta-Variante weiterhin ein Faktor, der eine Belastung darstellt. Mit steigenden Fallzahlen könnte auch die Nachfrage nach dem schwarzen Gold wieder einbrechen. Möglicherweise auch, weil die Produktion wieder nachlässt. Ein Schema, das wir bereits im letzten Jahr sehr deutlich gesehen haben. Die Pandemie könnte jedenfalls in eine neue Runde gehen.

Allerdings ist das nicht alles: Ölakteure wie Royal Dutch Shell und BP und der Gesamtmarkt könnten auch von chinesischer Seite eine Belastungsprobe vor sich haben. Zuletzt sank die Industrieproduktion im Reich der Mitte und auch die Einzelhandelsumsätze schwächelten. Wenn China als Wachstumsmotor der Weltwirtschaft schwächelt, könnte das ebenfalls die Notierungen von Brent und WTI weiter fallen lassen. Zumal die OPEC+ derzeit ihr Angebot moderat erhöht, aber auch die US-Schieferölproduktion seit Jahresanfang die eigene Produktion um 300.000 Barrel pro Tag angehoben hat.

Auch Afghanistan und die Unsicherheiten könnten ein Problem sein. Zumindest verweist MarketWatch auch hier auf die Unsicherheit. An Belastungsfaktoren scheint es daher definitiv nicht zu mangeln.

Nicht nur das Negative sehen

Für Öl-Aktien wie Royal Dutch Shell oder auch BP könnte es daher einige belastende Faktoren geben. Aber, mal im Ernst: Wann ist das eigentlich nicht der Fall? Zudem existieren auch positive Faktoren, die wir ebenfalls würdigen sollten. Beispielsweise, dass die USA zuletzt gefordert haben, man müsse die Produktion erhöhen. Ein möglicher Nachfrageüberhang könnte noch immer eine kurzfristige Folge sein. Zudem sind die Notierungen von Brent und WTI mit fast 70 US-Dollar je Fass noch immer auf einem hohen Niveau.

All das zeigt, dass der Ölmarkt definitiv noch nicht in einer prekären Situation ist. Zumal einige der möglichen Belastungsfaktoren auch eher einen kurzfristig orientierten Charakter besitzen könnten.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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