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Varta-Aktie: Nach dem Kurssturz ein Schnäppchen?

Bulle und Bär Aktien Bullenmarkt
Foto: Getty Images

Der Kurs der Varta-Aktie (WKN: A0TGJ5) ist vor wenigen Tagen kräftig eingebrochen. Zeitweise ging es um mehr als 16 % bergab und nach letztem Stand lag der Kurs noch bei 136,15 Euro (Stand: 13.08.2021). Damit hat sich der Kurs schon deutlich von seinem im Januar erreichten Allzeithoch von 180 Euro entfernt.

Auslöser waren die Quartalszahlen, die offenbar viele Anleger enttäuscht haben. Aber waren die Zahlen wirklich so schlecht, oder ist die Aktie jetzt vielleicht ein Schnäppchen? Werfen wir einen Blick auf die jüngsten Zahlen, um das herauszufinden.

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Varta kann das Wachstumstempo nicht halten

In der ersten Jahreshälfte hat Varta ein Umsatzwachstum von 1,8 % auf 397,6 Mio. Euro erreicht und damit die Erwartungen vieler Anleger enttäuscht. Denn eigentlich ist man von dem Unternehmen deutlich bessere Zahlen gewohnt. In jedem der vergangenen fünf Jahre lag das Umsatzwachstum bei mindestens 10 % und in vielen noch deutlich höher. Insbesondere das vergangene Jahr lief extrem gut, sodass der Umsatz ohne Berücksichtigung eines großen Zukaufs um mehr als 50 % gestiegen ist!

Man könnte also sagen, dass Varta aktuell unter dem eigenen Erfolg leidet. Denn das rasante Wachstum der Vergangenheit hat hohe Erwartungen hervorgerufen, die nun offenbar nicht erfüllt werden können. Aber dafür kann Varta an anderer Stelle glänzen: Die Profitabilität konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert werden. Der Gewinn je Aktie ist trotz der stagnierenden Umsätze um 14 % auf 1,13 Euro gestiegen. Auch der Ausblick auf das Gesamtjahr wurde noch einmal bestätigt. Demnach soll der Umsatz auf etwa 940 Mio. Euro steigen.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss sich die Umsatzentwicklung in den kommenden Monaten noch ein ganzes Stück beschleunigen. Denn um 940 Mio. Euro zu erreichen, müsste Varta den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund 8 % steigern. Aktuell ist man mit den 1,8 % der ersten Jahreshälfte noch meilenweit davon entfernt.

Aber kommen wir zurück zur eigentlichen Frage: Ist die Aktie jetzt vielleicht ein Schnäppchen?

Nun, die Aktie ist sicher kein Schnäppchen im klassischen Sinn. Im vergangenen Geschäftsjahr lag der Gewinn je Aktie bei 2,36 Euro. Aktuell bezahlt man für einen Anteilsschein also fast das 58-Fache des letzten Jahresgewinns. Das ist ein sehr hoher Wert und angesichts des eher mageren Wachstums ist auch nicht zu erwarten, dass der Wert schnell sinken wird. Zudem muss Varta viel Geld investieren, um weiterzuwachsen. Hier bleibt also auch nicht viel Spielraum für hohe Dividenden.

Automobilsektor könnte für enormes Wachstum sorgen

Langfristig könnte die Situation aber anders aussehen. Denn Varta hat noch ein Ass im Ärmel, das in den kommenden Jahren das Wachstum extrem anfeuern könnte. Vor wenigen Monaten wurde bekannt gegeben, dass man an einer Batteriezelle für die Automobilindustrie arbeitet. Sogar eine Partnerschaft mit einem Automobilhersteller wurde bereits geschlossen.

Schon Ende des Jahres möchte Varta eine Pilotfertigungslinie fertiggestellt haben, auf der die Rundzelle hergestellt werden kann. Da die Zahl der Elektroautos in den kommenden Jahren rasant steigen wird, dürfte Varta kaum Probleme haben, seine neue Batterie zu verkaufen. Vielmehr könnte es nach Einführung des Produktes dazu kommen, dass das Umsatzwachstum nur durch die verfügbaren Fertigungskapazitäten begrenzt wird. Abzuwarten bleibt aber, wie sich das auf den Gewinn auswirkt und wie viel Geld dafür in den nächsten Jahren investiert werden muss.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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