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Jetzt 5.000 Euro in diese 3 Gesundheitsaktien investieren und in 10 Jahren reich sein

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Das Gesundheitswesen hat sich in den letzten zehn Jahren massiv verändert. Eine globale Pandemie überschattet natürlich vieles davon. Doch auch Gesetzgebung, Änderungen bei der Kostenerstattung und wissenschaftliche Durchbrüche waren in den vergangenen zehn Jahren am Umbruch beteiligt. Als Anleger will man natürlich wissen, was das nächste Jahrzehnt für einen bereithält.

Niemand kann die Zukunft vorhersagen – zumindest nicht die Details. Aber die wissenschaftlichen Durchbrüche werden mit Sicherheit weitergehen. Und die Veränderungen, die die Pandemie mit sich gebracht hat, haben uns die Augen für die Möglichkeiten der virtuellen Pflege und der genomischen Medizin geöffnet. Deshalb glauben drei Fool-Mitarbeiter, dass Trillium Therapeutics (WKN: A12FG3), Teladoc Health (WKN: A14VPK) und Pacific Biosciences of California (WKN: A1C3EQ) in den nächsten zehn Jahren enorme Renditen bieten könnten.

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Ein neuer Weg zur Krebsbekämpfung

Jason Hawthorne (Trillium Therapeutics): Einer der vielversprechendsten Fortschritte in der Krebstherapie besteht darin, das CD47-Protein ins Visier zu nehmen, mit dem sich der Krebs vor dem Immunsystem versteckt. Dieser Ansatz hat bereits erste Erfolge gezeigt, was zu einem regen Wettbewerb und zu milliardenschweren Geschäften mit CD47-Produkten geführt hat. Erst letztes Jahr kaufte Gilead Sciences Forty Seven für 4,9 Mrd. US-Dollar und AbbVie schloss einen Vertrag mit dem chinesischen Biotech-Unternehmen I-Mab ab, der bis zu 2 Mrd. US-Dollar wert sein könnte. Vielleicht aus Angst, abgehängt zu werden, investierte Pfizer 25 Mio. US-Dollar in das kleine Unternehmen Trillium Therapeutics. Nach den ersten Ergebnissen zu urteilen, könnte das kleinste dieser Unternehmen am Ende den größten Gewinn abwerfen.

Bei einer Marktkapitalisierung von nur 650 Mio. US-Dollar würde ein klinischer Erfolg Trillium wahrscheinlich zu den anderen aufsteigen lassen und zu enormen Gewinnen führen. Obwohl die beiden Medikamentenkandidaten von Trillium – TTI-621 und TTI-622 – im Zeitplan hinter den anderen zurückliegen, haben sie beeindruckendere Ergebnisse gezeigt.

Am beeindruckendsten ist, dass beide als Monotherapie wirksam sind, d. h. allein, ohne andere Behandlungen. Diese Ergebnisse werden noch verstärkt, wenn sie mit anderen Medikamenten kombiniert werden. Als Einzelwirkstoff haben die beiden Medikamente potenziell die besten Ansprechraten gezeigt. Das Unternehmen setzt seinen präklinischen Erfolg in mehreren Studien in sieben Indikationen um – vier Blutkrebsarten und drei solide Tumore.

CEO Jan Skvarka sagte, dass die Medikamente eine „substanzielle“ Anti-Tumor-Aktivität gezeigt und dem Management eine „starke Basis“ für Tests bei soliden Tumoren gegeben haben. Im Moment geht er davon aus, dass jährlich etwa 30.000 Patienten in den USA von den Medikamenten profitieren könnten. Längerfristig denkt Skvarka in größeren Dimensionen. Letztes Jahr sagte er, das ultimative Ziel sei es, „die Chemotherapie herauszufordern“.

Der härteste Konkurrent von Trillium könnte Magrolimab von Forty Seven sein. Diesem Medikament wurde von der Food and Drug Administration bereits der Status eines Durchbruchs beim myelodysplastischen Syndrom zuerkannt, und es befindet sich derzeit in Phase-3-Studien. Es befindet sich außerdem in drei weiteren Phase-1b-Studien. Dennoch könnten der frühe Erfolg und die großen Ambitionen von Trillium das Unternehmen zur CD47-Aktie machen. Wie alle kleinen Biotech-Unternehmen ist auch diese Aktie mit einem erheblichen Risiko verbunden. Aber eine angemessene Position könnte die Depots der Aktionäre bereichern.

Das Unternehmen für die Zukunft des Gesundheitswesens

Rachel Warren (Teladoc Health): Die Pandemie hat die Art und Weise verändert, wie viele Menschen grundlegende Aspekte des täglichen Lebens angehen. Von der Arbeit über die Schule bis hin zur Freizeit haben die Menschen auf virtuelle Möglichkeiten zurückgegriffen, um diese grundlegenden Bedürfnisse zu erfüllen. Es überrascht nicht, dass die Verbraucher auch auf virtuelle Lösungen zurückgriffen, um bequem von zu Hause aus eine hochwertige medizinische Versorgung zu erhalten. In den meisten Fällen wurden diese Besuche über die riesige digitale Gesundheitsplattform Teladoc Health durchgeführt.

Einem Bericht von Research and Markets zufolge ist der weltweite Telemedizinmarkt von 11,3 Mrd. US-Dollar im Jahr 2019 auf fast 31 Mrd. US-Dollar im Jahr 2020 gestiegen und soll bis zum Jahr 2026 einen Wert von fast 92 Mrd. US-Dollar erreichen. Ein weiterer Bericht des Marktforschungsunternehmens Prescient & Strategic Intelligence schätzt, dass die Telemedizinbranche bis 2030 weltweit Einnahmen in Höhe von mehr als 144 Mrd. US-Dollar erzielen wird.

Teladoc ist nach wie vor der weltweit führende Anbieter von Telemedizindiensten mit mehr als 52 Millionen zahlenden Mitgliedern allein in den USA. Das Unternehmen baut sein Plattformangebot, das eine Vielzahl von Fachgebieten von der Grundversorgung über die psychische Betreuung bis hin zum Management chronischer Erkrankungen abdeckt, rasch aus. Teladoc schloss 2020 auch zwei wichtige Übernahmen ab (Livongo und InTouch Health), die beide die Plattform als umfassende Lösung für die virtuelle Betreuung rund um die Uhr weiter etablierten und die Mitgliederbasis erheblich erweiterten.

Im ersten und zweiten Quartal 2021 verzeichnete das Unternehmen Umsatzsteigerungen von 151 bzw. 109 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig stiegen die Besucherzahlen auf der Teladoc-Plattform in diesen beiden Quartalen um 56 bzw. 28 % im Vergleich zum Vorjahr. Obwohl das Unternehmen noch nicht profitabel ist und seine Nettoverluste in der ersten Hälfte dieses Jahres deutlich höher waren als in der ersten Hälfte des Jahres 2020 – was größtenteils auf die Zukäufe von Livongo und InTouch Health zurückzuführen ist –, verringern sich diese Verluste. Im ersten Quartal 2021 verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 199,6 Mio. US-Dollar, während der Nettoverlust im zweiten Quartal auf 133,8 Mio. US-Dollar sank. Ein weiteres positives Zeichen für die zukünftige Rentabilität von Teladoc ist das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). In den ersten beiden Quartalen des Jahres 2020 stieg diese Kennzahl im Jahresvergleich um 429 bzw. 154 %.

Ein beeindruckendes Umsatz- und Plattformwachstum war für Teladoc vor der Pandemie Standard. So stieg der Umsatz des Unternehmens im Jahr 2018 um 79 %, und 2019 wuchs er um 32 %.

Angesichts der fantastischen Wachstumsbilanz von Teladoc, der anhaltenden Erfolge während der Pandemie und der rosigen Aussichten – das Unternehmen rechnet für das Gesamtjahr 2021 mit einem Umsatz von etwa 2 Mrd. US-Dollar gegenüber 1,1 Mrd. US-Dollar im Jahr 2020 –, warum spiegelt der Aktienkurs das alles nicht wider? Dies kann wahrscheinlich auf eine Reihe von Faktoren zurückgeführt werden. Unter anderem auf das Ende des Lockdowns und auf die rückläufigen Ergebnisse von Teladoc.

Analysten sind jedoch nach wie vor der Meinung, dass die Aktie ein Steigerungspotenzial von mehr als 90 % haben könnte. Langfristig orientierte Anleger könnten in den nächsten zehn Jahren beachtliche Portfoliorenditen aus Kurssteigerungen erzielen. Und angesichts der Tatsache, dass die Aktie im bisherigen Jahresverlauf um 25 % gefallen ist, bekommt man sie zum Schnäppchenpreis. Also: Einfach jahrelang darauf sitzen bleiben und die Renditen kassieren.

Ein Herausforderer auf dem Sequenzierungsmarkt

Steve Ditto (Pacific Biosciences of California): Pacific Biosciences of California, bekannt als PacBio, entwickelt seine HiFi-DNA-Sequenzierungstechnologie, um ganze Genome zu erforschen und Entdeckungen zu machen, die mit anderen Technologien nicht möglich waren.

Das menschliche Genom besteht aus 3,05 Milliarden DNA-Basenpaaren, die in Sequenzen angeordnet sind. Ähnlich wie die Einsen und Nullen des Computercodes, um unseren genetischen Code zu bestimmen. DNA-Sequenzer lesen diese Basenpaare ab, um den Wissenschaftlern zu verstehen helfen, welche Gene verschiedene Erbmerkmale steuern, und Genvariationen zu identifizieren, die Krankheiten verursachen können. Jahrelang mussten sich die Forscher zwischen den verschiedenen DNA-Sequenzierungstechnologien entscheiden, um ein Gleichgewicht zwischen der Länge und der Genauigkeit der einzelnen Ablesungen herzustellen.

Bei der Short-Read-Sequenzierung, die vom Marktführer Illumina eingeführt wurde, wird die DNA für die Analyse in kürzere Abschnitte unterteilt. Dieses Verfahren ist genau, kann aber in schwer zu sequenzierenden Bereichen des Gens Lücken hinterlassen und einige genetische Variationen übersehen. Infolgedessen fehlten beim Humangenomprojekt, das 2003 für abgeschlossen erklärt wurde, tatsächlich 8 % des Genoms.

Mit der Long-Read-Sequenzierung, bei der PacBio Pionierarbeit leistet, können die Wissenschaftler tiefer in das Gen eindringen. Das Ergebnis ist eine vollständigere DNA-Karte, die die Fähigkeit verbessert, komplexe strukturelle Varianten zu erkennen, die viele Krankheiten verursachen. PacBio hat kürzlich die Vorteile seiner HiFi-Technologie für die Long-Read-Sequenzierung unter Beweis gestellt, indem es einem Team von Wissenschaftlern half, die fehlenden Sequenzen und Fehler im Humangenomprojekt zu vervollständigen.

Cathie Wood, CEO von ARK invest, glaubt fest an PacBio und seinen HiFi-Ansatz. ARK veräußerte seine gesamte Illumina-Position im ARK Genomic Revolution ETF im Jahr 2020 in der Überzeugung, dass PacBio und die HiFi-Sequenzierung in der Lage sein würden, die Vorteile der Long-Read-Sequenzierung zu vergleichbaren Kosten wie die Short-Read-Sequenzierung zu bieten. Sollte sich dies bewahrheiten, würde diese Entwicklung völlig neue Anwendungsfälle und Märkte für PacBio erschließen. Die ARK-These könnte sich bewahrheiten, da PacBio vor Kurzem eine Kooperationsvereinbarung mit Invitae, einem führenden Anbieter von Gentests, unterzeichnet hat.

Bis Ende 2020 hatte PacBio 203 Sequenziersysteme im Einsatz und erwirtschaftete einen Umsatz von fast 79 Mio. US-Dollar bei einem Betriebsverlust von 104 Mio. US-Dollar. Um die Rentabilität zu erreichen, muss PacBio die Kosten für seine Technologie weiter senken, um eine breitere Akzeptanz zu fördern. Dazu hat PacBio kürzlich die Übernahme von Omniome und dessen Sequencing by Binding (SBB)-Chemie angekündigt. Ziel ist es, SBB in die PacBio-Lösung zu integrieren, um die Kosten und die Genauigkeit mit der Short-Read-Sequenzierung gleichzusetzen.

In dem Fall könnte die HiFi-Sequenzierungstechnologie von PacBio zum zentralen Motor für das werden, was viele als die Genomische Revolution bezeichnen. Der Gesamtmarkt für Sequenzierung wird bis 2030 voraussichtlich auf 40 Mrd. US-Dollar anwachsen, was PacBio die Chance auf erhebliches Wachstum eröffnet. Geduldige „Buy-and-hold“-Investoren könnten 5.000 US-Dollar, die in PacBio investiert werden, tatsächlich reich machen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Invitae und Teladoc Health und empfiehlt Illumina. Jason Hawthorne besitzt Aktien von Illumina, Teladoc Health und Trillium Therapeutics. Rachel Warren besitzt keine der genannten Aktien. Steve Ditto besitzt Anteile vom ARK ETF Trust-ARK Genomic Revolution ETF, Aktien von Invitae und Pacific Biosciences of California. Dieser Artikel erschien am 4.8.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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