The Motley Fool

1 Wachstumsaktie zum Kaufen und Halten für das nächste Jahrzehnt

Quelle: Media Kit Snap Inc.

Wichtige Punkte

  • Trotz eines schwierigen Vorjahresvergleichs erwartet Snap ein weiteres starkes Wachstum im dritten Quartal.
  • Die Gewinnkennzahlen bewegen sich in die richtige Richtung.
  • Facebook zeigt das Gewinnpotenzial von Snap auf.

Auch wenn die Aktie von Snap (WKN: A2DLMS) kürzlich neue Höchststände erreicht hat, bleibt die Wachstumsaktie wohl eine attraktive Investition – insbesondere für Investoren, die bereit sind, die Aktien langfristig zu halten.

Mit einer Marktkapitalisierung von fast 120 Mrd. US-Dollar zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels könnte man zu dem Schluss kommen, dass die 3,3 Mrd. US-Dollar Umsatz des Snapchat-Mutterunternehmens in den letzten 12 Monaten unmöglich eine solch überschwängliche Bewertung rechtfertigen können. Außerdem sieht das Argument gegen die Aktie noch stärker aus, wenn die Investoren erkennen, dass Snap immer noch nicht profitabel ist.

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Aber es gibt einige gute Gründe, warum diese Wachstumsthese es wohl wert ist, dafür zu bezahlen.

Wachstum, wo es zählt

Der erste Grund, warum die hohe Bewertung von Snap gerechtfertigt ist, ist das atemberaubende Wachstum des Spezialisten für soziale Netzwerke.

Der Umsatz im zweiten Quartal wuchs beispielsweise um 116 % im Jahresvergleich auf 982 Mio. US-Dollar. Ja, diese Wachstumsrate wurde durch einen einfachen Vorjahresvergleich begünstigt, als der Umsatz im Jahresvergleich nur um 17 % stieg, da die Werbetreibenden ihre Werbeausgaben in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld und Lockdowns reduzierten oder sogar pausierten. Aber hier ist etwas zum Nachdenken: Das Management prognostizierte zum dritten Quartal ein Umsatzwachstum von 58 bis 60 %, obwohl es mit einem harten Vergleich von 52 % Umsatzwachstum im dritten Quartal 2020 zu kämpfen hatte.

Aber es ist nicht nur die Gewinndynamik von Snap. Das soziale Netzwerk verzeichnet auch ein beeindruckendes Nutzerwachstum, das das von Facebook (WKN: A1JWVX) und Twitter (WKN: A1W6XZ) mit Leichtigkeit übertrifft. Die täglich aktiven Nutzer von Snap wuchsen im zweiten Quartal um 23 % im Jahresvergleich auf 293 Mio. Das war die höchste Rate, die das Unternehmen seit vier Jahren erreicht hat. Im gleichen Zeitraum wuchs Twitter bei den monetarisierbaren täglich aktiven Nutzern um 11 % im Jahresvergleich und Facebook wuchs bei den täglich aktiven Nutzern um 7 % im Jahresvergleich.

Facebook gibt einen Ausblick auf das Potenzial von Snap

Trotz des beeindruckenden Wachstums von Snap haben einige Investoren vielleicht immer noch Angst, in Snap zu investieren, weil das Unternehmen Geld verliert. Man könnte das aber auch anders sehen: Snap ist nicht profitabel … noch nicht. Mit der Zeit wird das Tech-Unternehmen aber wahrscheinlich nicht nur profitabel sein, sondern irgendwann sogar eine lukrative Nettogewinnmarge vorweisen können.

Denn je mehr Umsatz Snap einfährt, desto mehr verbessern sich die Gewinnmargen. Das deutet darauf hin, dass Snap ein skalierbares Geschäftsmodell hat – ähnlich wie Facebook. Bedenke, dass sich die operative Marge von Snap auf Basis der letzten 12 Monate von etwa minus 100 % Anfang 2019 auf heute minus 23 % verbessert hat. Ähnlich hat sich die jährliche Bruttogewinnmarge von Snap von negativen 12 % im Jahr 2016 auf heute 54 % verbessert.

Wenn man bedenkt, wie sehr das Geschäftsmodell von Snap dem von Facebook ähnelt, wäre es nicht verwunderlich, wenn das soziale Netzwerk irgendwann eine Nettogewinnmarge (Nettogewinn in Prozent der Gesamteinnahmen) erreichen würde, die der des Social-Network-Riesen entspricht. Wie hoch ist die Nettogewinnmarge von Facebook? Auf der Basis der letzten 12 Monate beträgt sie unglaubliche 37 %. Selbst wenn Snap nur zwei Drittel dieser Nettogewinnmarge erreichen würde, könnte die Rendite in fünf bis zehn Jahren sehr beeindruckend sein.

Ist Snap also 120 Mrd. US-Dollar wert? Meiner Meinung nach ohne Weiteres. Sicher, Investoren sollten aber auch mit Turbulenzen rechnen. Jede Investition kann in die Hose gehen. Im Fall von Snap könnte sich Facebooks Instagram als härtere Konkurrenz erweisen als erwartet. Außerdem ist es immer möglich, dass das soziale Netzwerk zum Teilen von Fotos und Videos, das heute bei jungen Menschen so beliebt ist, in der Zukunft irrelevant werden könnte. Aber da sich das Nutzerwachstum von Snap in letzter Zeit beschleunigt hat und die Werbeprodukte ein bedeutendes Wachstum der Werbeausgaben anziehen, scheinen diese Risiken im Verhältnis zum Potenzial gering zu sein.

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Dieser Artikel stellt die Meinung des Verfassers dar, die mit der „offiziellen“ Empfehlungsposition eines The Motley Fool Premium-Beratungsdienstes nicht übereinstimmen kann. Eine Investitionsthese zu hinterfragen – sogar eine eigene – hilft uns allen, kritisch über Investitionen nachzudenken und Entscheidungen zu treffen, die uns helfen, klüger, glücklicher und reicher zu werden.

Randi Zuckerberg, eine ehemalige Direktorin für Marktentwicklung und Sprecherin von Facebook und Schwester des CEOs Mark Zuckerberg, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. 

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 03.08.2021 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Daniel Sparks hat keine Position in den genannten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Facebook und Twitter.

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