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Bayer-Aktie mit Licht und Schatten im zweiten Quartal 2021

Bayer-Aktie
Foto: Peter Roegner

Bayer (WKN: BAY001)-Aktionäre warten jetzt schon Jahre, dass ihr Unternehmen und der Aktienkurs eine Wende vollziehen. Doch auch mehr als fünf Jahre nach Beginn der Übernahmebemühungen um Monsanto, leidet der Konzern unter den daraus resultierenden Folgen.

Bayer mit gemischten Ergebnissen

Im zweiten Quartal 2021 gab es zwar Lichtblicke, aber auch wieder einmal viel Schatten. So konnte Bayer seinen Umsatz um 7,96 % auf 10.854 Mio. Euro steigern. Doch der operative Gewinn vor Sondereinflüssen sank um 6,2 % auf 1.620 Mio. Euro. Mit den Zusatzbelastungen verbesserte er sich von -10.784 auf -2.281 Mio. Euro, fiel aber dennoch deutlich negativ aus. Unterm Strich stand ein Minus von -2.335 Mio. Euro, was gegenüber dem Vorjahresquartal mit -9.548 Mio. Euro dennoch eine Verbesserung darstellte.

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Bayer musste weitere etwa 3,5 Mrd. Euro für seine Glyphosat-Prozesse in den USA zurückstellen, die das Ergebnis stark belasten. Zudem wurden für variable Vergütungen Rückstellungen gebildet und Wertminderungen sowie Restrukturierungen vorgenommen. Negativ ist weiterhin die Erhöhung der Nettofinanzverschuldung auf 34.361 Mio. Euro. Bayer baute 1.729 Mitarbeiter ab, die in dieser Form ebenfalls unter der Monsanto-Übernahme leiden.

Segmentergebnisse

Im Crop-Science-Segment erhöhte sich der Umsatz um 4,6 % auf 5.021 Mio. Euro. Der operative Verlust konnte von -9.600 auf -3.483 Mio. Euro eingegrenzt werden. Selbst ohne Sondereinflüsse sank er um 24,5 % auf 462 Mio. Euro. Hier wirkten sich unter anderem gestiegene Kosten und Währungseffekte negativ aus.

Im Pharmaceuticals-Segment konnte Bayer seinen Umsatz mit 12,6 % auf 4.494 Mio. Euro deutlicher steigern. Zudem wurde der operative Gewinn von -165 auf 1.312 Mio. Euro gesteigert. Der Bereich profitierte von den nachlassenden COVID-19-Einschränkungen.

Das kleinere Segment Consumer Health steigerte den Umsatz um 7,4 % auf 1.290 Mio. Euro. Hier verbesserte sich der operative Gewinn um 9,4 % auf 278 Mio. Euro. Consumer Health profitierte von einer höheren Nachfrage nach Nahrungsergänzungs- und Allergiemitteln.

Bayer mit Prognoseanhebung und Übernahme

Positiv ist die Anhebung der Gesamtjahresprognose. So wird der Umsatz nun bei 43 Mrd. Euro (vorher: 41 Mrd. Euro) erwartet. Zudem soll der bereinigte Gewinn je Aktie nun 6,00 bis 6,20 Euro (vorher: 5,60 bis 5,80 Euro) erreichen.

Bayer gab darüber hinaus im Pharma-Segment die Übernahme von Vividion Therapeutics bekannt. Der Kaufpreis liegt bei 1,5 Mrd. US-Dollar zuzüglich erfolgsabhängiger Meilensteinzahlungen von 500 Mio. US-Dollar.

„Die Technologie von Vividion ist die fortschrittlichste in der Industrie und hat bewiesen, dass sich mit ihrer Hilfe Wirkstoffkandidaten identifizieren lassen, die Proteine adressieren, die bisher nicht angesprochen werden konnten. Zusammen mit dem bestehenden Know-how von Bayer werden wir in der Lage sein, erstklassige Medikamentenkandidaten zu entwickeln und damit den Wert unseres Portfolios zu steigern“, so der Leiter des Pharmasegments Stefan Oelrich.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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