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PepsiCo-Aktie: Nanu, ein Verkauf?!

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Es gibt viele Gründe, die PepsiCo-Aktie (WKN: 851995) zu mögen. Offensichtliche sind beispielsweise die fast königliche Dividende. In lediglich einem weiteren Jahr könnte es endlich soweit sein. Sowie auch das breite, markenstarke Portfolio mit 22 Marken, die es in jedem einzelnen Jahr auf einen Umsatz von über 1 Mrd. US-Dollar bringen.

Auch das Dividendenwachstum der PepsiCo-Aktie ist in qualitativer Hinsicht eine Wucht. Zuletzt steigerte das Management die Quartalsdividende im Jahresvergleich schließlich um 5 %. Trotz deutlich adeliger Dividende erfüllt das Management hier nicht nur seine Pflicht.

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Jetzt gibt es jedoch eine interessante Mitteilung im Kontext dieser defensiven Dividendenaktie. Konkret geht es dabei augenscheinlich um einen Verkauf. Zumindest in Form einer Beteiligung. Hier ist, was Foolishe Investoren dazu wissen sollten.

PepsiCo-Aktie: 3,3 Mrd. US-Dollar für Fruchtsäfte

Wie jetzt vornehmlich US-amerikanische Börsenkommentatoren berichten, steht die PepsiCo-Aktie vor dem Verkauf eines Produkts beziehungsweise eines ganzen Segments. Das Management möchte offenbar die Sparte mit Fruchtsäften oder zumindest eine Beteiligung hieran veräußern. Unter anderem Tropicana, aber auch Naked Juice gehören zu dem Getränkekonzern. Teilweise bereits seit dem Jahre 1998.

Ein Käufer ist für eine Beteiligung bereits gefunden. Die Private-Equitiy-Firma PAI Partners ist offenbar an diesem Segment interessiert. PepsiCo dürfte zudem 39 % an einem künftigen Gemeinschaftsunternehmen und exklusive Vertriebsrechte in den USA behalten. Als Kaufpreis für die Beteiligung sind 3,3 Mrd. US-Dollar im Gespräch.

Warum verkauft das Management hinter der PepsiCo-Aktie ein Segment, das zuletzt über 3 Mrd. US-Dollar Umsatz eingespielt hat? Eine wirklich hervorragende Frage. Zum einen scheint es an den Margen zu liegen. Mit dieser Sparte kam der US-Konzern auf Konzernsicht auf unterdurchschnittliche Gewinnmargen. Zudem möchten sich die Verantwortlichen offenbar auf gesündere Alternativen konzentrieren. Auch die Pflege von vielen Marken überfordert offenbar inzwischen einige Getränkekonzerne. Konzentration auf die eigenen Stärken und die Kernprodukte könnte daher ein wichtiges Erfolgskonzept in diesem Kontext sein.

Interessanter Nebenkriegsschauplatz

Dass die PepsiCo-Aktie sich mehr oder minder vom Fruchtsaftgetränk trennt, mag zwar interessanter erscheinen. Auch die 3,3 Mrd. US-Dollar könnten woanders möglicherweise besser investiert sein. Trotzdem dürfen wir nicht vergessen, dass auch das lediglich ein kleineres Mosaikteilchen für den Gesamtkonzern ist.

Die PepsiCo-Aktie ist abseits der Pandemie eigentlich eine konsequente, moderate Wachstumsgeschichte. Das sehen wir auch mit Blick auf die Dividende. Wenn das Management jetzt auch mit diesen Mitteln die richtigen Hebel findet, so dürfte das auch weiterhin der Fall sein. Wobei es trotzdem noch ein starkes, konzentriertes Kernportfolio rund um Marken wie PepsiCo, 7Up, Mirinda und die Snacks von Frito-Lays gibt. Auch das ist überaus wesentlich für die Erfolgsgeschichte hinter der Aktie.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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