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Ist Facebook auf seinem Zenit? Oder ist weiteres Wachstum möglich?

Facebook
Foto: Facebook

Facebook (WKN: A1JWVX) hat im Jahresvergleich mal wieder starke Zahlen vorgelegt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 56 %. Die operative Marge betrug sensationelle 43 %. Für das restliche Jahr bremst das Management um Mark Zuckerberg allerdings beim Ausblick. Gründe sind dafür die bereits von einer Erholung geprägten starken Vorjahresquartale im zweiten Halbjahr. Daneben sieht der Social-Media-Gigant Probleme durch eingeschränkte Möglichkeiten bei der Personalisierung der Werbung auf sich zukommen.

Der Grund hierfür ist die Positionierung von Apple (WKN: 865985) als Wahrer des Datenschutzes beim neuen iOS 14. Laut jüngsten Zahlen erteilen nur 25 % der Apple-Nutzer die Erlaubnis zum Tracking. Facebook erhält dadurch keine Informationen mehr, wie gut eine Werbekampagne funktioniert. Ist damit die Phase des ständigen Umsatzwachstums bei Facebook vorbei? Wie kann Facebook sonst noch wachsen?

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Wie entsteht der Facebook-Umsatz?

Der Werbeumsatz von Facebook definiert sich durch die Anzahl der User multipliziert mit dem Umsatz je User. Zwar konnte Facebook in den vergangenen beiden Quartalen stärkere Umsätze durch die neue VR-Brille Oculus Quest 2 verzeichnen, allerdings waren diese Umsätze im zweiten Quartal 2021 deutlich rückläufig.

Die Zahl der Anwender von Facebook wächst immer noch. Selbst im Vergleich zum von Lockdowns geprägten Vorjahresquartal konnte die Anzahl der täglich und monatlich aktiven User bei Facebook selbst um 7 % gesteigert werden. Die Dienste WhatsApp und Instagram konnten zusammen sogar noch schneller wachsen. Waren es im zweiten Quartal 2019 noch 13 % der monatlich aktiven User, die einen der beiden Plattformen genutzt haben, sind es im zweiten Quartal 2021 bereits 18 %. Bei den Facebook-Usern bleibt die regionale Verteilung im gleichen Zeitraum recht stabil, auch wenn der Westen früher oder später gesättigt sein wird.

Ein großer Teil des zukünftigen Umsatzwachstums muss daher aus der stärkeren Monetarisierung des einzelnen Kunden stammen. WhatsApp ist dabei wohl die größte Baustelle, da heute keine nennenswerten Erlöse  erzielt werden. Möglichkeiten wären in der B2C-Kommunikation oder Geld über die App an Freunde oder Händler zu schicken. Eine andere Möglichkeit ist die Bestellabwicklung direkt in Facebook oder Instagram, ohne die Seite verlassen zu müssen. In der nahen Zukunft erwartet Mark Zuckerberg aufgrund der Größe des Werbegeschäfts allerdings keine bedeutenden Umsatzbeiträge durch diese neuen Möglichkeiten.

Wie geht es weiter mit Alphabet?

Das Werbegeschäft von Facebook könnte durch den verschärften Datenschutz tatsächlich kurzfristig leiden. Hier wird dem Unternehmen die Abhängigkeit von den Werbeanzeigen zum Verhängnis. Liest man sich allerdings Meinungen aus der Branche durch, sollten die Herausforderungen für Facebook lösbar sein. Zum einen bietet Facebook Lösungen, um die Einschränkungen zu reduzieren, und außerdem haben die Werbekunden keine Alternative.
Schlechtere Daten sind immer noch besser als die komplett fehlende Rückmeldung bei Offline-Werbung. Konkurrenten aus der Onlinewelt haben mit den gleichen Begrenzungen zu kämpfen. Angesichts einer günstigeren Bewertung gemessen an der Free-Cashflow-Rendite für 2021 und einer besseren Diversifzierung halte ich Alphabet (WKN: A14Y6F) aktuell für noch aussichtsreicher.

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Florian Hainzl besitzt Aktien von Facebook und Alphabet. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. Randi Zuckerberg, eine frühere Leiterin der Marktentwicklung und Sprecherin von Facebook sowie Schwester von CEO Mark Zuckerberg, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- & C-Aktien), Apple und Facebook und empfiehlt die folgenden Optionen: Short March 2023 $130 Call auf Apple und Long March 2023 $120 Call auf Apple.

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