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Von Dividenden leben: Mit dieser Aktie holst du dir ein krisenfestes Geschäft ins Depot

Essity
Foto: The Motley Fool

Vor wenigen Tagen veröffentlichte Essity (WKN: A2DS20) seine Zahlen zum ersten Halbjahr 2021. Der ausgewiesene Umsatz lag 9,1 % unter dem Vorjahreswert. Organisch wuchsen die Erlöse um 1 %. Das wirkt zunächst abschreckend, doch lass’ dich davon nicht verunsichern. Während das erste Quartal noch spürbar von der Pandemie betroffen war, erstarkte das Geschäft im zweiten Quartal deutlich. Die Umsätze im Zeitraum April bis Juni übertrafen nicht nur das Vorjahresquartal. Sie fielen auch höher aus als im zweiten Quartal 2019.

Essity bleibt ein erstklassiges Langfristinvestment

Das Geschäftsmodell ist grundsolide und die Produkte sind nahezu unverzichtbar. Zudem befindet sich das Unternehmen auf dem besten Weg, sich vom reinen Haushalts- und Hygienepapierhersteller in ein ganzheitliches Gesundheitsunternehmen zu verwandeln.

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Während es im ersten Quartal für Essity organisch noch nach unten ging, kam das organische Wachstum im zweiten Quartal mit aller Wucht zurück. Um 9,5 % stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr. Essity baute seinen Marktanteil bei mehr als 60 % seiner Marken aus. Die Umsätze über den Onlinehandel stiegen um 13,7 %. E-Commerce macht nun 14 % der Konzernerlöse aus.

Abigo Medical nun komplett in Essity-Hand

Vor wenigen Wochen schrieb ich, dass Essity 75 % der Anteile an Abigo Medical erworben hatte. Mittlerweile übernahm Essity auch die restlichen 25 % und integrierte das Unternehmen als 100%ige Tochter in den Konzern. Essity kann damit seine globale Position im Bereich der Wundheilung weiter stärken.

Abigo entwickelt und vertreibt spezielle Beschichtungen für Verbandsmaterialien, Kompressen und Pflaster. Sie beschleunigen die Wundheilung. Die dazu patentierte Technologie setzt Abigo in der ganzen Welt ein. Sie weist Bakterien und Pilze ohne das Zutun antiseptischer oder toxischer Mittel ab.

Essity legt großen Wert auf organisches Wachstum

Dennoch hält das Unternehmen fortlaufend die Augen nach geeigneten Übernahmekandidaten oder Beteiligungen offen. Insbesondere im Medizinbereich schlägt Essity in letzter Zeit immer mal wieder zu.

Vor wenigen Wochen schloss der Konzern die Übernahme des australischen Hygieneunternehmens Asaleo Care ab. Im Februar ging der Deal schnell über die Bühne. Auch an Asaleo Care war Essity schon zuvor beteiligt. Mit 36,2 % war der schwedische Konzern der größte Aktionär von Asaleo Care. Nun wurden die restlichen 63,8 % aufgekauft.

Auch hier bewies Essity Preisdisziplin. Je Aktie zahlte das Unternehmen umgerechnet 0,87 Euro. Das gesamte Unternehmen bewerteten die Schweden somit mit 533,5 Mio. Euro. Zum Vergleich: 2020 erwirtschaftete Asaleo Care einen Umsatz in Höhe von 261,5 Mio. Euro. Essity tätigte die Akquisition somit für etwa den zweifachen Umsatz. Aus meiner Sicht ist dies ein angemessener Preis.

Das Management will hohe Dividenden ausschütten

Noch zahlt Essity erst das dritte Jahr eine Dividende. Dies hängt mit der kurzen Historie von Essity als eigenständigem Unternehmen zusammen. Bis zur Abspaltung im Jahr 2017 gehörte Essity zu dem schwedischen Papierkonzern Svenska Cellulose.

Die Konzernspitze betonte letzten Herbst, dass es auf eine jährliche Dividende und kontinuierliche Steigerung von nun an großen Wert lege. Gesagt, getan: Die im Oktober 2020 ausgezahlten 0,61 Euro je Aktie bedeuteten eine Steigerung um 8,7 %. Und im März dieses Jahres folgte gleich die nächste Steigerung um 2,4 % auf 0,66 Euro je Aktie.

Der Markt bewertet die Aktie fair

Eine jährliche moderate Steigerung des Umsatzes ist aus meiner Sicht auch in Zukunft möglich. Angesichts des krisenresistenten Geschäfts ist die Aktie zum aktuellen Kurs von 27,48 Euro (Stand: 26. Juli 2021) angemessen bepreist.

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Henning Lindhoff besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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