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Royal Dutch Shell, OPEC+ & Co.: Jetzt ist es fix!

silhouette of working oil pumps on sunset background
Foto: Getty Images

Es ist in den letzten Tagen etwas turbulent im Kontext von Ölaktien wie Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) und vor allem rund um die OPEC+ gewesen. Zum Wochenende gab es plötzlich Meldungen, wonach das Kartell über eine Einigung sprechen möchte. Saudi-Arabien und die Vereinigten, Arabischen Emirate hätten ihren Disput beiseitegelegt.

Augenscheinlich ging eine Menge ziemlich fix an diesem Wochenende. Zum Sonntag hin konnte offenbar bereits eine Einigung verkündet werden. Riskieren wir daher heute einen Blick darauf, was die OPEC+ an dieser Stelle verkündet und vereinbart hat. Beziehungsweise auch, was das für Ölaktien wie Royal Dutch Shell bedeuten könnte.

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OPEC+ mit schneller Einigung: Wie sieht sie aus?

Wie wir mit Blick auf ziemlich zügige Mitteilungen der gängigen Nachrichtenagenturen erkennen können, hat sich die OPEC+ nun doch zu einer Einigung durchgerungen. Und dabei zu einer, die eigentlich so weit bekannt gewesen ist. Ab August möchte das Kartell in jedem Monat das Angebot um jeweils 400.000 Barrel pro Tag erhöhen. Eine wichtige Weichenstellung, die zeigt: Man rechnet mit einer signifikanten Erholung der Nachfrage im Ölmarkt.

Allerdings ist das nicht alles: Zudem hat die OPEC+ vereinbart, dass, je nach Marktlage, die aktuellen Förderbeschränkungen im September 2022 auslaufen könnten. Zu diesem Zweck hält das Kartell jedoch an den monatlichen Treffen fest, um, wenn möglich, eingreifen zu können. Es gebe weiterhin Unsicherheiten, wie es in diesem Kontext heißt.

Damit liegt die gekürzte Produktion mittlerweile voraussichtlich lediglich noch bei 5,7 Mio. Barrel pro Tag. Ein Wert, der weiter sinken dürfte. Fragt sich bloß: Was heißt dieser Schritt für Ölaktien wie Royal Dutch Shell und auch die vielen anderen?

Royal Dutch Shell: 100 US-Dollar je Barrel könnten schwierig sein

Für mich zeigt dieser Schritt, dass man im Kontext von Ölaktien wie Royal Dutch Shell eben nicht allzu optimistisch sein sollte. Ein Preisniveau von 100 US-Dollar je Fass könnte jedenfalls schwierig zu erreichen sein mit dieser Entscheidung der OPEC+. Wobei wir auch sagen können: Es müssen keine dreistelligen Notierungen sein, um stabile Dividenden, Gewinne und freie Cashflows generieren zu können.

Das derzeitige Ölpreisniveau wäre absolut ausreichend. Ein Wert, der womöglich zwischen 60 und 80 US-Dollar je Barrel Brent oder auch WTI hin- und herpendelt, der könnte solide, freie Cashflows und positive Ergebnisse ermöglichen. Mit einer ausgeglichenen Nachfrage und einem sukzessive erhöhten Angebot, um die Nachfrage zu bedienen, könnte man solchen Marktbedingungen sehr nahe kommen.

Zudem bleibe ich dabei: Es ist auch mittel- bis langfristig für Ölaktien wie Royal Dutch Shell positiv, wenn die OPEC+ in den Markt eingreift und hier stützen kann. Einigkeit ist wichtig für die Beschlussfähigkeit des Kartells.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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