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Adobe-Aktien sind aktuell saubillig zu haben – aus gleich 3 Gründen

Software, Vernetzung
Foto: Getty Images

Wenn es um Technologiewerte geht, ist Adobe (WKN: 871981) nicht gerade der aufregendste Name. Das betagte Softwareunternehmen weist viele Merkmale einer Value-Aktie auf: Seine Kernkompetenzen (Dokumentenbearbeitung und Kreativsoftware) sind weit entfernt von einer wachstumsstarken Branche, und die Umsätze sind stabil und vorhersehbar. So langweilig Adobe als Unternehmen auch erscheinen mag, die Renditen sind alles andere als langweilig. Die Aktie ist in den letzten drei Jahren um über 140 % gestiegen, verglichen mit nur 58 % für den S&P 500.

Nach den jüngsten Quartalsergebnissen des Unternehmens sieht diese Aktie spottbillig aus. Hier sind drei Gründe dafür.

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Neue Potenziale für die Geschäftsbereiche Kreativität, digitale Dokumente und Customer Experience Management

Unternehmen und Organisationen aller Art brauchen Softwaretechnologie. Vom Marketing über die Datenverarbeitung bis hin zur Verwaltung von Kundenbeziehungen – das digitale Zeitalter eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten, ihre Prozesse zu rationalisieren, die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu steigern und ihre Dienstleistungen zu verbessern.

Adobe steht zusammen mit Salesforce.com (WKN: A0B87V) im Zentrum dieser Bewegung zur Digitalisierung von Geschäftsabläufen – zusammenfassend als „digitale Transformation“ bezeichnet. Adobe hat eine Software-Suite entwickelt, die die Bereiche Kreativität (vom Grafikdesign bis zur Film- und Fernsehproduktion), Dokumentenbearbeitung (von der einfachen Anzeige digitaler Dokumente bis hin zur Digitalisierung von Arbeitsabläufen, ein Bereich, der sich mit DocuSign (WKN: A2JHLZ) überschneidet) und Customer Experience Management (Werkzeuge, die ein Unternehmen bei der Verwaltung von Marketing, Website-Inhalten und Kundeninteraktionen unterstützen) abdeckt. Adobe gehört zu den Spitzenreitern in all diesen Bereichen und bietet eine Lösung für praktisch alle Anforderungen des digitalen Zeitalters.

Software-Produktivitäts-Tools wie diese gibt es schon seit Jahrzehnten, aber das Aufkommen von Cloud Computing (und beispielsweise das vermehrte Arbeiten aus dem Homeoffice heraus seit der Pandemie) hat den Schritt beschleunigt, Geschäftsprozesse auf den Stand des 21. Jahrhunderts zu bringen. Das Marktforschungsunternehmen Gartner (WKN: 887957) erwartet, dass die weltweiten Ausgaben für cloudbasierte Geschäftsprozess- und Anwendungsservices in diesem Jahr bei weit über 160 Mrd. US-Dollar liegen werden, und die größere Cloud-Computing-Branche könnte bis zum Ende dieses Jahrzehnts eine Billion US-Dollar pro Jahr erreichen (nach Gartners Schätzung werden es 2021 knapp über 300 Mrd. US-Dollar sein). Mit nur 14,4 Mrd. US-Dollar Umsatz in den letzten zwölf Monaten ist Adobe immer noch ein relativ kleiner Teil dieser wachsenden Industrie und hat einen klaren Pfad der stetigen Expansion in den kommenden Jahren.

Wenn langweilige Finanzergebnisse unglaubliche Aktienrenditen bedeuten

Adobe hat frühzeitig von der vermehrten Migration in die Cloud profitiert. Wie bereits erwähnt, ist dies sicherlich kein Heißbrenner im Software-Universum. Adobe verzeichnet seit Jahren ein jährliches Wachstum im Bereich von 15 bis 25 %. Das hört sich nicht wahnsinnig viel an, aber ein kontinuierliches Wachstum in diesem Tempo ist eine fantastische Situation für einen Software-Anbieter.

Der Grund dafür ist vor allem die Skalierbarkeit. Wenn ein Software-Service erst einmal aufgebaut ist, sind die Kosten für eine Erweiterung minimal. Jeder inkrementelle Zuwachs an Nutzern und Umsatz ist hoch profitabel, sobald ein paar grundlegende Kosten für die Aufrechterhaltung des Dienstes bezahlt wurden.

Zur Veranschaulichung: Adobe steigerte den Gesamtumsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2022 (die drei Monate bis zum 4. Juni 2021) im Vergleich zum Vorjahr um 23 % auf 3,84 Mrd. US-Dollar, aber der freie Cashflow stieg um 73 % auf 1,89 Mrd. US-Dollar – eine freie Cashflow-Gewinnmarge von 49 % im zweiten Quartal. Die Free-Cashflow-Gewinnmarge lag in den letzten zwölf Monaten bei 46 %. All die neuen Einnahmen, die das Unternehmen erzielt hat, haben die Ausgaben von Adobe kaum erhöht, sodass der Gewinn weitaus stärker gestiegen ist.

Das Unternehmen erwartet, dass sich diese Situation fortsetzen wird. Der Ausblick für das dritte Quartal sieht einen weiteren Umsatzanstieg im niedrigen 20-%-Bereich gegenüber dem Vorjahr vor, und Adobe wird eine Cash-Generierungsmaschine bleiben. Dies ist der Haupttreiber des Aktienkurses in diesen Tagen und gibt den Anstoß zu weiteren starken zweistelligen prozentualen Renditen für Adobes Aktie in diesem Jahr und darüber hinaus.

Eine leistungsstarke Technologieplattform, die für eine stetige, langfristige Expansion bereit ist

Es gibt reichlich Spielraum für diesen Software-Marktführer, um irgendwann einmal größere Sprünge zu machen. Adobe beendete den April mit 5,77 Mrd. US-Dollar an mehr oder weniger liquiden Mitteln, denen 4,12 Mrd. US-Dollar an Schulden gegenüberstehen. Zusammen mit dem stetigen Strom an freiem Cashflow, der jedes Quartal generiert wird, hat Adobe genügend Möglichkeiten, neue Funktionen für seine Plattform zu entwickeln oder auf Einkaufstour zu gehen (wie die 1,5 Mrd. US-Dollar teure Übernahme von Workfront im Jahr 2020 und die 1,68 Mrd. US-Dollar teure Akquisition von Magento im Jahr 2018, die beide der Customer Experience Cloud hinzugefügt wurden).

Mit dem 43-Fachen des freien Cashflows über die letzten vier Quartale ist dies eine spottbillige Software-Aktie angesichts der stetigen finanziellen Performance, der starken Bilanz und der wachsenden Cloud-Industrie, an der es teilnimmt. Adobe bleibt ein grundsolides Unternehmen, um das man sein Portfolio aufbauen kann.

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Dieser Artikel wurde von Nicholas Rossolillo auf Englisch verfasst und am 01.07.2021 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. Nicholas Rossolillo und seine Kunden besitzen Aktien von Adobe Systems und Salesforce.com. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von DocuSign und Salesforce.com. The Motley Fool empfiehlt Adobe Systems und Gartner.

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