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Coca-Cola-Aktie: Höhere Dividende, aber nicht auf die gute Art & Weise?

Coca-Cola Aktie
Foto: flickr/Elvis Fool

Die Coca-Cola-Aktie (WKN: 850663) ist für viele Einkommensinvestoren eine Qualitätsdividendenaktie, was unter anderem an der starken Marke liegt. Aber natürlich auch an der Historie mit inzwischen fast sechs Jahrzehnten jährlich erhöhter Dividenden. Das macht die Aktie zu einem Mitglied im Kreis der Dividendenkönige.

Mit derzeit ca. 3 % Dividendenrendite bezahlen Einkommensinvestoren bei der Coca-Cola-Aktie einen hohen Preis für die Qualität. Zugegebenermaßen könnte eine deutlich höhere Dividendenrendite der Aktie natürlich gut zu Gesicht stehen und mit Blick auf die attraktiven Vorzüge die Einkommensbasis erhöhen.

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Ein US-Analyst hat jetzt jedenfalls ein solches Szenario einer höheren Dividendenrendite ins Spiel gebracht. Allerdings auf eine Art und Weise, die Investoren nicht gefallen dürfte. Riskieren wir daher einen Blick auf diese Position.

Coca-Cola-Aktie: Höhere Dividende, nur nicht gut?

Genauer gesagt ist es eine lose Analyse auf der Plattform Seeking Alpha, die eine solche Position begründet. Die Coca-Cola-Aktie könnte für den besagten Analysten dazu neigen, eine höhere Dividendenrendite zu besitzen. Wobei das wenig mit Erhöhungen der Ausschüttungen zu tun hat, sondern eher mit einem Einknicken des Aktienkurses. Dinge, die Dividendenjäger natürlich ungern hören.

Der besagte Analyst, der von sich selbst sagt, ein High-Yield-Analyst zu sein, deutet damit an, dass die Coca-Cola-Aktie möglicherweise reif für eine Korrektur ist. Die Anteilsscheine sind inzwischen auf ein Kursniveau gestiegen, das das Vor-COVID-19-Niveau eingeholt hat. Dadurch könnte die fundamentale Bewertung einfach zu hoch sein. Ein Ansatz, an dem natürlich etwas dran sein könnte.

Mit Blick auf die Coca-Cola-Aktie, einen Aktienkurs von 54,15 US-Dollar (30.06.2021, maßgeblich für alle Kurse und Kennzahlen) und ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von ca. 30,1 lässt sich das kaum leugnen. Selbst wenn der US-amerikanische Getränkekonzern an die alte Stärke von vor der Pandemie heranreicht, so beläuft sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf ca. 25,9. Günstig ist das natürlich nicht. Zumal wir erkennen können, dass die momentane Höhe der Dividende einen Großteil des Gewinns benötigt.

Das Wachstum von Coca-Cola ist außerdem eher moderat. Im Moment geht es daher um den Turnaround. Entsprechend könnten die Anteilsscheine einen bedeutenden Teil der Performance durchaus vorweggenommen haben, was ein gewisses Korrekturpotenzial implizieren könnte.

Die Kernfrage: Wie teuer darf Qualität sein?

Die Position des Analysten zur Coca-Cola-Aktie ist durchaus vertretbar. Einen Value-Schnapper macht man als Investor jetzt jedenfalls nicht mehr mit Blick auf die fundamentale Bewertung. Zudem könnte COVID-19 gezeigt haben, dass es eine gewisse Anfälligkeit in Zeiten einer Pandemie gibt.

Das, was man trotzdem nicht vergessen darf, ist die Qualität der Aktie und des Konzerns. Coca-Cola gehört zu den wenigen Weltkonzernen, die unzweifelhaft fast jeder kennt. Das gleichnamige Getränk, aber auch Marken wie Fanta, Sprite oder MezzoMix sind rund um den Planeten beliebt. Zeitlose Umsätze könnten die Folge sein.

Das Ergebnis eines Laufs mit 100 Jahren Dividende und sechs Jahrzehnten konsequenter Dividendenerhöhungen bei der Coca-Cola-Aktie ist definitiv stark. Auch wenn die Aktie jetzt teuer ist: Manchmal ist es einfach die Frage, wie teuer Qualität sein darf. Die Antwort darauf kann unterschiedlich ausfallen. Je nachdem, in welcher Situation man sich selbst gerade befindet.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnen Aktien.

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