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„Früh in den Ruhestand“: 3 Dinge, die viele Kritiker ganz oft falsch verstehen

Älteres Paar beim Strandurlaub reich
Foto: Getty Images

„Du willst früh in den Ruhestand? Arbeite erst einmal, bis du ihn dir verdient hast!“ Oder auch: „Ach, den ganzen Tag nur Hängematte?“ Das sind bestimmt Sprüche, die du kennst, wenn du jemandem von deinen Plänen erzählst. Egal ob du Frugalist bist oder auch einfach selbstbestimmt entscheiden möchtest, wann mit dem Erwerbsleben Schluss sein soll.

Ich selbst verfolge das Ziel, früh in den Ruhestand zu gehen. Allerdings gibt es eine Menge Dinge, die viele Menschen dabei falsch verstehen. Das trifft vermutlich auch auf dich zu. Riskieren wir daher einen Blick auf diese Dinge und ordnen sie in den richtigen Kontext ein.

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Früh in den Ruhestand: Es geht nicht um die Hängematte

Ich persönlich verfolge das Ziel, nicht möglichst früh in den Ruhestand zu gehen, sondern einfach die Möglichkeit zu haben, ab einem frühen Zeitpunkt sagen zu können: Mir reicht es. Ganz ehrlich: Ich liebe das, was ich jeden Tag tue. Und wenn es nach mir geht, schreibe ich hier auch noch Artikel, wenn ich 80 Jahre alt bin.

Allerdings kommt jetzt der Kniff: Wenn ich davon spreche, dass ich möglichst früh in den Ruhestand möchte, spreche ich immer von der Option. Von einer Freiheit, die es mir ermöglicht, mich selbst für Dinge zu entscheiden. Oder auch dagegen. Es ist keine Arbeitsscheu, die dahintersteckt. Sondern eher der Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung. Und bei mir persönlich auch der Wunsch, nie wieder einem trockenen 9-to-5-Job nachgehen zu müssen, wenn es nicht sein muss.

Das Ziel, früh in den Ruhestand zu gehen ist daher sehr häufig nicht das Produkt fauler Nichtsnutze. Nein, sondern ein produktives Ziel, auf das man selbst sehr hart und sehr viel hinarbeitet. Einfach, um ein maximales Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmtheit zu besitzen.

Opfere doch nicht dein jetziges Leben für dein späteres!

Eine zweite Kritik, die es regelmäßig am Ziel, früh in den Ruhestand zu gehen, gibt, ist die Opferbereitschaft. Es gibt zugegebenermaßen sehr extreme Formen. Beispielsweise einen radikalen Frugalismus, der auf lediglich ein Elektrogerät oder eine Lichtquelle setzt, die im Haus oder in der Wohnung ansetzt. Sowie Konzepte, wie man von deutlich unter 1.000 Euro pro Monat leben kann. Ganz ehrlich: Solche Konzepte kritisiere ich keineswegs, zumal es die Entscheidung eines jeden selbst ist.

Ob man sich dabei aufopfert oder nicht und sein jetziges Leben ein wenig vergeudet? Vielleicht vom Konsum her ein wenig. Aber auch hier gilt es, Opportunitätskosten abzuwägen. Ein Prozess, der ebenfalls sehr produktiv und inspirierend sein kann. Viele Verbraucher verzichten nämlich einfach auf ein teures Auto, jeden Tag Kaffee und Brötchen beim Bäcker oder andere teure Dinge, die kaum mehr Lebensqualität bieten. Für die Freiheit und das Versprechen, finanziell selbstbestimmt zu sein. Das ist für mich eine wichtige Quintessenz, wenn es darum geht, früh in den Ruhestand zu gehen.

Wie gesagt: Es gibt extreme Wege, aber sie sind allesamt ausgerichtet auf ein sehr extremes Ziel. Die Freiheit gegenüber mittelmäßigen Konsumfreuden abzuwägen ist dabei ein für mich sinnvoller Prozess. Wobei der Grad, inwieweit man dieses Ziel verfolgen möchte, natürlich jedem selbst überlassen ist.

Früh in den Ruhestand: Es gibt mehr als nur die Arbeit

Zu guter Letzt ist ein weiterer Faktor, wenn es darum geht, früh in den Ruhestand zu gehen, die Erkenntnis: Es gibt nicht nur die Arbeit im Leben. Arbeit ist wichtig und schafft natürlich einen Sinn. Viele verfolgen das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit, um einer sinnstiftenden Tätigkeit nachzugehen, ohne jedoch finanziell davon abhängig zu sein.

Den Sinn sehen viele nicht in ihrer Arbeit. Sie haben manchmal aufgrund ihrer Arbeit ein nichterfülltes Leben. Natürlich kann man seine Tätigkeit wechseln und sich andere Dinge suchen. Allerdings kann es für manche schwierig sein, eine sinnstiftende Tätigkeit mit der Monetarisierung zu verknüpfen.

Für diejenigen ist es ein notwendiges Übel, sich in ihren Jobs zu quälen. Aber früh in den Ruhestand gehen zu können ist ein motivierender Fluchtweg. Vor allem mit Blick dahin, dass man ab irgendeinem Zeitpunkt seiner persönlichen Neigung nachgehen kann, ohne auf das Geld achten zu müssen.

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