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Immobilie oder doch lieber REITs? 3 Vorteile, die du bei der passiven Variante kennen solltest

Foto: Getty Images

Sollte man als Investor auf eine Immobilie oder doch lieber auf REITs setzen? Grundsätzlich ein ziemlich ähnlicher Ansatz, wobei es für beide Seiten Vor- und Nachteile geben mag. Eine direkte Investition in vier Wände mit dem Ziel, Rendite zu generieren, geht beispielsweise mit einem hohen Einsatz einher. Zudem besitzt ein Haus kein Preisschild, das einem tagtäglich einen Wert oder auch Wertverlust anzeigt.

Im Vergleich zu einer Immobilien bin ich trotzdem der Meinung, dass die REITs ein paar entscheidende Vorteile besitzen könnten. Hier sind drei, über die jeder Investor einmal nachdenken sollte. Das passive Investment könnte das aktive um Längen schlagen.

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Immobilie vs. REITs: Die Kaufnebenkosten

Ein erster Vorteil, der für mich im Vergleich von Immobilie vs. REITs für die börsennotierten Produkte spricht, sind die Kaufnebenkosten. Wer selbst Haus oder eine Wohnung egal für welchen Zweck kauft, der stellt eines fest: Neben einem happigen Kaufpreis gibt es andere Dinge, die teuer sind.

Beispielsweise die Grunderwerbssteuer hierzulande, die regelmäßig mit einem mittleren einstelligen Prozentsatz zu Buche schlägt. Sowie Kosten für die Eintragung in das Grundbuch, Notarkosten und womöglich noch eine Provision für den Makler. Bevor man die ersten Euro Rendite eingefahren hat, kamen viele Kosten dazu.

Bei REITs ist das hingegen deutlich anders: Mit den Ordergebühren gibt es hier ebenfalls Kosten. Allerdings im Vergleich zu einer Immobilie eher geringe. Als Investor kann man außerdem mit dem eigenen Einsatz steuern, wie hoch die Kosten für den Erwerb der Anteile in relativer Sicht ausfallen. Das kann definitiv ein Vorteil für dich sein.

Die aktive Komponente!

Im Vergleich einer Immobilie mit REITs gibt es außerdem den Vorteil für die passive Variante, dass es keine aktive Komponente gibt. Wer selbst in vier Wände investiert und diese beispielsweise vermietet, der muss sich um eine Menge Dinge kümmern. Beispielsweise Behebung von Kleinschäden, Abrechnung von Nebenkosten und auch eine mögliche Neuvermietung.

Bei einem REIT übernimmt das hingegen die jeweilige Gesellschaft hinter der Aktie. Das heißt, du als Investor kannst einfach von der Rendite profitieren und musst nach dem Kauf wenig dafür machen. Ein weiterer überaus gewichtiger Vorteil im Vergleich zu einer Immobilie, über den Foolishe Investoren ebenfalls nachdenken sollten.

Immobilie vs. REITs: Diversifikation & Klumpenrisiko

Zu guter Letzt sollten Foolishe Investoren zwischen einer Immobilie und REITs außerdem über die zwei Worte Diversifikation und Klumpenrisiko nachdenken. Wer selbst in Betongold investiert und per Vermietung eine Rendite generieren möchte, der ist von wenigen Mietern abhängig. Manchmal sogar von lediglich einem. Ein Risiko lässt sich nicht leugnen, zumal eine Menge Geld in die eigene Immobilie investiert ist.

Bei REITs hingegen kann man von einem wirklich breiten, diversifizierten Portfolio profitieren. Zudem kann man selbst in mehr als eine Immobiliengesellschaft investieren, was das Risiko noch geringer werden lässt. Auch das könnte dafür sprechen, eher auf die passive Variante zu setzen, anstatt selbst als Vermieter tätig zu sein.

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