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Böse Falle: Zwei Dinge, die man bei einem Börsencrash unbedingt vermeiden sollte!

Crash: Blick in den Abgrund Korrektur Börsencrash Aktiencrash
Foto: Getty Images

Wenn wir einmal zurückblicken, dann können wir feststellen, dass der letzte größere Börsencrash noch gar nicht allzu lange zurückliegt. Erst im letzten Frühjahr brachen die Kurse aufgrund der weltweit ausgebrochenen Coronapandemie massiv ein. Doch glücklicherweise konnten sich die Notierungen schon nach kurzer Zeit wieder erholen. Und nicht nur das. Die Aktienmärkte schwangen sich gleich im Anschluss in ungeahnte Höhen auf.

Diese Rallye hält faktisch bis heute an. Und so ist es auch kein Wunder, dass sowohl unser DAX als auch der amerikanische Dow Jones derzeit sehr nahe an ihren absoluten Höchstständen notieren. Doch nicht wenige Anleger werden aus diesem Grund aktuell wieder etwas nervös. Denn der Aufschwung an den Märkten vollzog sich so rasant, dass jetzt schon wieder die Angst vor einem größeren Absturz in der Luft zu liegen scheint.

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Und es ist ja auch tatsächlich so, dass eine heftige Korrektur der Börse jederzeit in Betracht gezogen werden muss. Doch auch auf solch ein Szenario kann man sich natürlich vorbereiten. Deshalb befassen wir uns im heutigen Artikel einmal kurz mit zwei Dingen, die man in einem Börsencrash eventuell besser nicht machen sollte.

Möglichst keine Aktien verkaufen

Gleich der erste Punkt ist meiner Meinung nach auch einer der wichtigsten, wenn es darum geht, einen Crash unbeschadet zu überstehen. Obwohl es den meisten Anlegern natürlich sehr schwerfällt, nicht in blinden Aktionismus zu verfallen, wenn die Kurse gerade dabei sind, in den Keller zu rauschen. Doch gerade in einem solchen Fall sollte man versuchen, Ruhe zu bewahren.

Das mag nicht immer leicht sein, aber man sollte sich in einem Börsencrash keinesfalls zum Verkauf seiner Aktien hinreißen lassen. Denn meistens ist dieser Fehler nicht wieder gutzumachen. Zu dem Zeitpunkt, an dem man versuchen möchte, durch einen Verkauf seiner Aktien „zu retten, was noch zu retten ist“, sind die Kurse nämlich meistens schon sehr stark eingebrochen.

Man sollte sich hier eines immer klarmachen. Und zwar, dass die dicken roten Minuszeichen im Depot nur Buchverluste darstellen. Wenn man sich dies immer wieder vor Augen hält, dann fällt es sicherlich leichter, eben nicht auf den Verkaufen-Button zu drücken, sondern die „Verluste“ lieber auszusitzen. Hat man nämlich erst einmal tief im Minus verkauft, dann hat man seinen Verlust auch tatsächlich realisiert, und ein Teil des investierten Kapitals ist dann für immer verloren.

Nicht auf die Medien hören

Wenn es an den Börsen richtig turbulent zugeht, dann wird das natürlich auch von den Medien verstärkt aufgegriffen. Und dies meistens sehr einseitig. Auch wird die Situation an den Märkten unter Umständen wesentlich schlimmer dargestellt, als sie es in Wirklichkeit ist. Man könnte dann vor lauter Schwarzmalerei durchaus auf die Idee kommen, dass wir kurz vor einem Weltuntergang stehen.

Außerdem wird es wohl durchaus so sein, dass man beim Blick ins Depot in solchen Zeiten ohnehin nicht mehr allzu weit von einer Depression entfernt ist. Und da könnte es besser sein, sich nicht noch zusätzlich mit schlechten Nachrichten aus den Medien zu belasten. Es wäre doch schade, wenn man sich dadurch vielleicht zu unüberlegten Handlungen verleiten lässt. Denn wie wir ja weiter oben schon gesehen haben, wäre dies gerade in Zeiten eines Börsencrashs überhaupt keine gute Idee.

Fazit

Man kann sicherlich nie exakt voraussagen, wann uns die nächste stärkere Korrektur heimsuchen wird. Doch es ist relativ sicher, dass es passieren wird. Und ich denke, dies dürfte auch jedem Anleger klar sein. Orientiert man sich dann allerdings an den oben genannten zwei Punkten, könnte es möglich sein, dass man auch den nächsten Börsencrash relativ unbeschadet übersteht.

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