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BMW-Aktie mit einem erwarteten KGV von 8,4 und Dividendenpotenzial ein Kauf?

BMWi Vision Dynamics. (09/2017)
© Copyright BMW AG, München (Deutschland)

Ist die BMW-Aktie günstig? Die Aktien von Automobilherstellern hatten ein schwieriges Frühjahr 2020 zu verarbeiten, denn die Coronapandemie sorgte für Schwierigkeiten im Geschäft. Das lag nicht nur daran, dass die eigenen Betriebsabläufe gestört und Lieferketten gesprengt wurden. Auch die Nachfrage nach teuren Investitionsgütern sank.

Umso erfreulicher war es daher zum Ende des Jahres 2020, als sich die Situation für viele Automobilhersteller entspannte. Eine solche Erholung konnte man auch bei den Aktien der BMW Group (WKN: 519000) feststellen. Hier wurde eine deutliche Erholung auf ein Vorkrisenniveau von über 70 Euro zum Jahresende 2020 erreicht.

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Die BMW-Aktie steigt und steigt …

Seither ist die BMW-Aktie weiter gestiegen und erreichte zuletzt mit über 95 Euro (Stand: 9.6.2021) ein Mehrjahreshoch. Gemäß Reuters wird die Aktie aber immer noch mit einem erwarteten einstelligen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,4 gehandelt. Es stellt sich damit die Frage, ob noch weiteres Potenzial für die Aktie der BMW Group vorhanden sein könnte.

Die letzten Zahlen untermauern den Trend

Mit Blick auf die Zahlen des ersten Quartals 2021 lässt sich dies nur bestätigen. Die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge erhöhte sich um 33,4 % auf 636.606 Einheiten. Dabei sollte es sich nicht nur um Aufholeffekte handeln, denn im ersten Quartal 2019 belief sich die vergleichbare Zahl auf 600.614 Einheiten.

Deutlich gestiegen ist auch das operative Ergebnis. Es stieg von 1,4 Mrd. Euro um 120 % auf 3 Mrd. Euro. Die operative Marge beläuft sich damit bei einem Quartalsumsatz von 26,8 Mrd. Euro auf 11,3 %. Die Zahlen übertrafen dabei die Erwartungen des Marktes, was vor allem auf ein starkes China-Geschäft zurückzuführen sei. Damit könnte ein möglicher Turnaround im Jahr 2021 gelingen.

Nachholbedarf bei Zukunftsthemen

Auch bei den Zukunftsthemen E-Mobilität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit kommt der Premium-Automobilhersteller voran. Immer mehr Automobile aus dem Modellportfolio besitzen nun einen elektrischen Antrieb. Der Absatz vollelektrischer Fahrzeuge soll bis zum Jahr 2025 um mehr als 50 % jährlich zulegen. 

Insgesamt sollen bis dahin nach Konzernangaben rund zwei Millionen vollelektrische Automobile an Kunden ausgeliefert werden. Sollte dies tatsächlich klappen, dann könnte das von der EU vorgegebene Ziel zur Reduzierung der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 erreichbar sein.

Zum Ausblick auf das Gesamtjahr 2021 ließ der Vorstand sich viele Optionen offen. Im letzten Quartalsbericht wird lediglich eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung erwartet, wobei das Ergebnis vor Steuern auf Konzernebene deutlich zulegen soll. 

Angesichts der Tatsache, dass im schwierigen Coronajahr 2020 das ohnehin schlechteste Ergebnis der letzten zehn Jahre ausgewiesen wurde, ist mit einer solchen Prognose nur wenig anzufangen.

Ist die BMW-Aktie teuer?

Sollte jedoch wieder – wie in der Vergangenheit häufig ausgewiesen – ein Jahresüberschuss von deutlich über drei Milliarden Euro erreicht werden, so könnte der Münchner Automobilhersteller mit einer Gesamtkapitalisierung von aktuell 62,5 Mrd. Euro (Stand: 9.6.2021) kein echtes Schnäppchen mehr für einen Zykliker sein.

Die großen Hoffnungen mögen daher auf einem stärkeren Anziehen des Wachstums liegen, das auch mit einer weiterhin gut laufenden konjunkturellen weltwirtschaftlichen Entwicklung einhergeht. 

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Frank Seehawer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt BMW.

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