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Diese deutsche Wachstumsaktie kann noch ein echtes Schnäppchen sein!

Foto: Peter Roegner

Ist die Hellofresh Aktie noch ein Schnäppchen? Wachstumsaktien können für Anleger eine Quelle des zukünftigen Wohlstandes sein. Das haben nicht zuletzt Aktien wie die von Amazon oder Tesla eindrücklich bewiesen – auch wenn der eine oder andere Fool hier eine mögliche Überbewertung oder Blasenbildung vermuten mag.

Das primäre Kaufargument für Wachstumsaktien bleibt – trotz hoher Bewertungen – gleich: Es ist die Hoffnung, dass die Wachstumsunternehmen in ein paar Jahren oder Jahrzehnten um ein Vielfaches größer sind als heute. Damit würde sich eine hohe Bewertung gut rechtfertigen lassen. Neue Technologien können dabei schnell einmal Hundert Milliarden Dollar oder mehr wert sein.

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Die meisten Wachstumsunternehmen lassen sich in den USA aufspüren. Dies mag nicht nur an dem vorhandenen großen Kapitalmarkt liegen, sondern vielmehr am Technologie-Hub des Silicon Valley. 

Dennoch gibt es mittlerweile immer mehr deutsche Unternehmen, die durchaus eine vorzeigbare Wachstumsstory aufweisen und ebenfalls hohe Bewertungen erreichen. Zu einem solchen Unternehmen gehört auch das Berliner Start-up Hellofresh (WKN: A16140).

Hellofresh Aktie: Ein Profiteur der Coronapandemie

Das im Jahr 2011 gegründete Unternehmen gilt als Profiteur der CoronpPandemie. Erklärbar ist das mit dem Geschäftsmodell des Unternehmens, das sich auf den Versand von Kochboxen mit frischen Zutaten für die eigene Speisenzubereitung konzentriert.

Die Wachstumsdynamik des Unternehmens blieb dabei im ersten Quartal 2021 hoch. Mittlerweile zählt Hellofresh 7,3 Millionen aktive Kunden, die im ersten Quartal 2021 für Gesamtumsätze von 1,4 Mrd. Euro verantwortlich waren. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht das einem Wachstum von 106 %.

Deutliche Fortschritte gibt es auch bei der Profitabilität. So konnte das bereinigte EBITDA (AEBITDA) einen Wert von 159 Mio. Euro erreichen und damit eine durchaus beeindruckende Marge von 11 % markieren. Besonders erfreulich ist, dass nun auch ein positiver Free Cashflow in Höhe von 172 Mio. Euro ausgewiesen wurde.

Prognose wurde zuletzt erhöht

Blickt man auf den Ausblick des Unternehmens für das Gesamtjahr 2021, so sollte sich das Wachstum jedoch deutlich abschwächen. Erwartet wird ein Umsatzwachstum auf Basis konstanter Währungen zwischen rund 35 und 45 %. Die AEBITDA-Marge soll dabei einen Wert zwischen 10 und 12 % erreichen und damit ähnlich hoch ausfallen wie im ersten Quartal. 

Trotz allem lesen sich diese Werte besser als noch zu Beginn des Jahres. Hier wurde von einem Umsatzwachstum auf Basis konstanter Währungen zwischen rund 20 und 25 % sowie von einer AEBITDA-Marge zwischen 9 und 12 % ausgegangen.

Mit einer Marktkapitalisierung von aktuell knapp 14 Milliarden Euro (Stand: 7.6.2021) wird das Unternehmen gemäß Reuters mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 41,7 gehandelt. Der Wert erscheint hoch, da die Gewinne aufgrund hoher Marketingkosten noch nicht ihr volles Potenzial erreicht haben. Gemessen an dem Multiplikator auf die Umsätze der letzten zwölf Monate lässt sich jedoch ein durchaus attraktiver Wert von 3,1 feststellen. 

Ob die Hellofresh Aktie damit ein wahres Schnäppchen ist, lässt sich anhand der Finanzkennzahlen nicht beurteilen. Schließlich besteht das Risiko, dass mit dem Ableben des Coronaschreckens einige Hellofresh-Nutzer wieder in die Restaurants zurückkehren und nicht mehr zu Hause kochen.

Sollte sich das Wachstum dann zukünftig weiter verlangsamen, so könnte die Aktie vielleicht schon teuer sein. Beschleunigt sich das Wachstum im Gegenzug weiter, so könnten – wie zuletzt häufig geschehen – neue Allzeithochs anstehen.

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Frank Seehawer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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