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Einstieg in die E-Mobilität: Ist das das Kaufsignal für die Henkel-Aktie?

Varta Tesla Henkel Elektroauto mit Batterie und Elektromotor
Foto: Getty Images

Henkel (WKN: 604840) entwickelt sich äußerst robust. Im ersten Quartal sank der Umsatz um lediglich 4,3 %. Organisch gab es ein Minus von nur 0,7 %. Mit einer bereinigten EBIT-Marge von 13,4 % blieb Henkel jedoch profitabel. Für das Geschäftsjahr 2021 peilt das Management ein organisches Wachstum zwischen 4 und 6 % an.

Gute Nachrichten erreichen uns vor allem aus dem Industriesegment Adhesive Technologies. Dort ging es beim Umsatz nominal um 6,7 % und organisch um 13 % nach oben. Die Aktie notiert aktuell bei 94,56 Euro (Stand: 31. Mai 2021).

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Das Segment Adhesive Technologies hat Potenzial

In der Vergangenheit wurde Henkel schon des Öfteren wegen seines Industriegeschäfts kritisiert. Diese Sparte ist zyklisch und reagiert stärker auf konjunkturelle Entwicklungen. Die Abnehmer sind Industriekunden. Haben diese unter einer wirtschaftlichen Krise zu leiden, bekommt Henkel dies deutlich zu spüren. Dies liegt in der Natur des Geschäfts. Wir Fools sollten uns jedoch nicht irritieren lassen, wenn die Nachfrage kurzzeitig schwankt.

Mit Erlösen in Höhe von 2,4 Mrd. Euro im ersten Quartal steht Adhesive Technologies für 47 % des Konzernumsatzes. Besonders gut verlief das Geschäft mit Kunden aus der Automobil- und Elektroniksparte. Aber auch im Baugewerbe und von Unternehmen der Verpackungsindustrie zog die Nachfrage wieder deutlich an.

Neben Klebstoffen bietet Henkel unter anderem auch 3D-Druck-Materialien an und gilt hier als einer der führenden Lieferanten. Noch sind additive Fertigungsverfahren nicht reif für flächendeckende Serienproduktionen. Dies ist aber nur eine Frage der Zeit. Ich sehe hier noch interessante Wachstumschancen.

Henkel nimmt sein Schicksal in die eigene Hand

Gemeinsam mit fünf Medizin- und Technologieunternehmen hat eine in Belgien angesiedelte Abteilung von Henkel vor Kurzem ein smartes Gesundheitspflaster für die Fernkontrolle der Vitalfunktionen von Patienten mit Herzfehlern und Epilepsie konzipiert.

Hochleistungselektroden und leitfähige Lacke ermöglichen dabei, Körperfunktionen wie Atmung, Herzfrequenz und Körpertemperatur aufzuzeichnen. Die Daten werden über einen Sensor in der Mitte des Pflasters gesammelt und drahtlos an eine Cloud zur Datenspeicherung gesendet.

Mit Beginn der Pandemie haben die Entwickler das System so erweitert, dass sich dieses Gesundheitspflaster auch bei Coronapatienten einsetzen lässt. Das Pflaster erleichtert die Arbeit des medizinischen Personals erheblich. Schließlich sind physische Kontakte nicht mehr nötig. Das ist wichtig bei erhöhter Infektionsgefahr.

Das COVID-19-Gesundheitspflaster wird aktuell von fast 30 Krankenhäusern in Flandern zur Fernkontrolle von Coronapatienten eingesetzt.

Henkel mischt auch bei der E-Mobilität mit

Die Düsseldorfer haben zuletzt auch einen silikonfreien Wärmedämmstoff entwickelt, der in Batterien von Elektroautos zum Einsatz kommen wird.

Das Produkt wird zwischen dem Batterieunterboden und dem Batteriegehäuse aufgetragen und soll für ein ausgewogenes Wärmemanagement sorgen.

Das neue Produkt ermöglicht es damit den Autoherstellern, größere Akkupacks zu verbauen und so die Reichweiten ihrer Fahrzeuge zu steigern. Pro Batteriepack werden bis zu fünf Liter des Dämmstoffs eingesetzt.

Auf die Dividende können sich Henkel-Investoren verlassen

Am 21. April erhielten sie 1,85 Euro je Vorzugsaktie und 1,83 Euro je Stammaktie. Nach jetzigem Stand spricht nichts dagegen, dass die Dividende im nächsten Jahr nicht mindestens auf diesem Niveau bleiben sollte.

Da die Stammaktie gegenüber der Vorzugsaktie zu einem deutlichen Abschlag an der Börse notiert, ist die Dividendenrente trotz niedrigerem Ausschüttungsbetrag bei der Stammaktie höher

Rational betrachtet dürfte es eine solche Bewertungsdiskrepanz zwischen den beiden Aktiengattungen gar nicht geben – schließlich haben beide Aktien den gleichen Anteil am Grundkapital. Eine Erklärung für diese scheinbar dauerhafte Marktanomalie ist, dass die Vorzugsaktie im DAX und somit einem großen Index gelistet ist und die Stammaktie nicht.

Alle ETFs, die den DAX abbilden, kaufen deshalb die Vorzugsaktie. Die Nachfrage nach dieser Aktiengattung ist also höher. Und die Nachfrage beeinflusst bekanntlich den Preis.

Zum aktuellen Aktienkurs bin ich vorsichtig. Unterhalb von 87 Euro wird der Einstieg meines Erachtens wieder interessanter sein.

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Henning Lindhoff besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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