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1 Energie-Erzeugungsform, die alle erneuerbaren Energieprobleme lösen könnte!

Eon Stromtrasse
Foto: Getty Images

Die Politik ist sich weltweit einig: Der CO2-Ausstoß soll, um eine weitere Erderwärmung zu verhindern, reduziert werden. In einem ersten Schritt werden bisherige Energie-Erzeugungsformen wie Kohle- und Kernkraftwerke teilweise abgeschaltet. Ihr Einsatz war hinsichtlich der Folgen von Beginn an nicht zu Ende gedacht. Dennoch fehlt bis heute eine wirkliche Alternative zu den traditionellen Energielieferanten.

Der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie stößt an seine Grenzen und ihre Erzeugung ist zudem sehr volatil. Wasserstoff wird als Mittel zur Senkung des CO2-Ausstoßes in vielen Industriezweigen gesehen. Doch dazu werden enorme Energiemengen benötigt, die aus erneuerbaren Quellen stammen müssen. Jede andere Erzeugungsform würde hinsichtlich des CO2-Ausstoßes keine Verbesserung bringen.

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Erdwärme bietet großes Energie-Potenzial

Bisher fehlt also eine wirklich effiziente Form der erneuerbaren Energieerzeugung. Ein Trend, der wie so oft aus den USA kommt, bietet in dieser Hinsicht einen guten Ansatz und enormes Potenzial. Erdwärme steht weltweit rund um die Uhr und zu jeder Jahreszeit zur Verfügung. Sie könnte deshalb für Millionen von Jahren konstant emissionsfrei Strom und Wärme liefern.

Die Nutzung von nur 0,1 % der Erdwärme könnte bereits den Energiebedarf der Menschheit decken. Diese Zahl zeigt eindrucksvoll, wie groß und offensichtlich das Potenzial ist. In den USA trägt diese Energieform bisher aber nur 0,4 % zum Stromerzeugungsmix bei. Dies könnte sich nun ändern.

98 % der Erdwärme kann aufgrund fehlender Technologien noch nicht genutzt werden. Doch Firmen wie GreenFire Energy möchten diesen Zustand ändern. Grundwasser- und Umweltverschmutzungsprobleme sowie Erdbebenrisiken sind, bei der Nutzung eines geschlossen Wasserleitungssystem (AGS), zudem ausgeschlossen.

Energie-Konzerne beginnen mit großen Erdwärme-Investments

Die Öl- und Gasindustrie besitzt das größte Bohr-Know-how und muss ihren CO2-Ausstoss bis 2050 deutlich senken. Deshalb beginnen jetzt Firmen wie Chevron (WKN: 852552) und BP (WKN: 850517), hohe Summen in Erdwärme zu investieren. Dabei steht der neue Sektor noch ganz am Anfang seiner Entwicklung und könnte deshalb in den kommenden Jahren rasant wachsen.

Bisher waren die hohen Bohrungskosten ein weiteres Hindernis, doch Erdwärme ist beispielsweise im Vergleich zu Solar- und Windenergie bei der Wärmeversorgung von Gebäuden deutlich effizienter. Ein weiterer Vorteil ist der geringe Platzbedarf eines Erdwärmekraftwerks. Wind- und Solarenergieparks benötigen zudem enorme Energie-Speicherkapazitäten, die aufgrund des hohen Rohstoffbedarfs nicht umweltfreundlich sind.

Firmen des Sektors

Junge Erdwärme-Unternehmen sind beispielsweise Fervo Energy, Sage Geosystems, GreenFire Energy und Eavor Technologies. Sie sind noch nicht an der Börse gelistet, was sich aufgrund der nun zunehmenden Investments allerdings schnell ändern könnte. So haben sich beispielsweise BP und Chevron kürzlich an Eavor Technologies beteiligt. Spätere Übernahmen sind nicht ausgeschlossen.

Der Sektor wird zudem durch die US-Regierung finanziell unterstützt. Erdwärme kann also bei richtiger Nutzung alle erneuerbaren Energie- und Wärmeversorgungsprobleme lösen und Ölfirmen haben gerade erst mit großen Investments begonnen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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