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4 Gründe, warum die Alibaba-Aktie trotz großartiger Ergebnisse fällt!

Foto: Alibaba

Im Grunde genommen ist die Alibaba (WKN: A117ME)-Aktie auf den ersten Blick ein hervorragendes Investment. Umsatz und Gewinn wachsen seit Jahren rasant. Die durchschnittliche Gewinnmarge beträgt für den Zeitraum 2012 bis 2021 (Alibabas Geschäftsjahr endet im März) durchschnittlich 29,6 %. Die Gesamtkapitalrendite beträgt im Mittel 9,1 % und Alibabas Bilanz glänzt mit 63,6 % Eigenkapital.

Darüber hinaus sind die Geschäftsfelder Onlinehandel und Cloud Computing wachsende Felder mit großer Zukunft. Und dennoch fällt die Alibaba-Aktie seit Oktober 2020. Was könnten die Gründe dafür sein? Zu hoch bewertet war die Aktie auch im letzten Jahr (2020) nicht und die Ergebnisse entwickeln sich tadellos.

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So konnte Alibaba im Geschäftsjahr 2021 beispielsweise seinen Umsatz um 41 % auf 109.480 Mio. US-Dollar und den Gewinn um 2 % auf 21.869 Mio. US-Dollar steigern. Im vierten Geschäftsquartal 2021 allein wuchs der Umsatz um 64 % auf 28,6 Mrd. US-Dollar. Der bereinigte operative Gewinn stieg um 18 % auf 4.563 Mio. US-Dollar. Unterm Strich stand aber dennoch ein Verlust von -1.168 Mio. US-Dollar, der erste seit Alibabas Börsengang. Er gibt einen Hinweis auf Alibabas aktuellen Probleme.

1. Alibaba-Gründer gerät ins Fadenkreuz

Alibaba-Gründer Jack Ma äußerte im vergangenen Jahr (2020) Kritik an der chinesischen Politik. Kurze Zeit später verschwand er plötzlich. Sehr wahrscheinlich wurde ihm von den Behörden ausführlich erklärt, wie weit er gehen darf. Seitdem ist er nur noch selten in der Öffentlichkeit zu sehen. Dies ist ein Grund, warum das Vertrauen in die Aktie sinkt.

2. Ant-Group-Börsengang wurde abgesagt

Ein zweiter Grund ist der im vergangenen Jahr (2020) durch China abgesagte Börsengang der Finanztochter Ant Group. Dieser Vorgang verunsicherte die Investoren weiter, führte zu Klagen gegen die Alibaba Group und hindert die strategische Weiterentwicklung des Konzerns. Auf Druck der Zentralbank unterliegt die Ant Goup nun ähnlich strengen Regeln wie Banken, was die Geschäftsentwicklung ebenfalls dämpft.

3. Alibaba muss eine hohe Strafe zahlen

Der dritte Grund liegt in Alibabas Marktmacht. Sie ist dem Staat nicht angenehm, sodass auch zukünftig Maßnahmen zur Eindämmung des Geschäfts erfolgen könnten. Im vierten Geschäftsquartal 2021 musste Alibaba eine erste Rekord-Kartellstrafe von 2,8 Mrd. US-Dollar zahlen, obwohl der Konzern gegen kein Gesetz verstoßen hat. Sie ist der Grund für den jüngsten Quartalsverlust.

Offiziell wird die Strafe mit einem Missbrauch der Marktmacht begründet. So soll Alibaba bestimmte Händler bestraft habe, die Waren sowohl auf ihrer als auch konkurrierenden Plattformen verkauft haben.

4. Weitere Einschränkungen könnten folgen

Wie die Anzahl der Ergebnisse zeigt, könnte die Strafzahlung erst der Anfang einer Reihe von weiteren Stolpersteinen sein. So gibt es bereits jetzt Gerüchte, dass Alibaba bald gezwungen werden könnte, sein Mediengeschäft zu verkaufen.

Im aktuellen Geschäftsjahr 2022 möchte das Unternehmen seinen Umsatz um etwa 30 % steigern. Die Aktie ist nach dem Rückgang relativ günstig bewertet. Doch was nützt dies, wenn niemand weiß, was der chinesische Staat als Nächstes vorhat?

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alibaba Group Holding Ltd.

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