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Nach BioNTech-Erfolg: Jetzt auf CureVac setzen und richtig absahnen?

Foto: Getty Images

CureVac (WKN: A2P71U) und BioNTech (WKN: A2PSR2) sind zwei der Hersteller von Impfstoffen auf mRNA-Basis. Die Entwicklung dieser neuartigen Impfstoffe ging erstaunlich schnell und hat beide Unternehmen zum integralen Bestandteil im Kampf gegen die Coronapandemie gemacht. Bisher ist aber nur der BioNTech-Impfstoff zugelassen und in den Impfzentren erhältlich.

Aber schon bald dürfte auch der CureVac-Impfstoff zugelassen werden und das Impftempo weiter beschleunigen. Damit werden auch bald die Umsätze bei CureVac in die Höhe schießen. Wie profitabel das Geschäft ist, zeigt der Blick auf die jüngsten Zahlen von BioNTech. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen noch einen Millionenverlust verbucht. In diesem Jahr ist daraus ein Gewinn von mehr als 1 Mrd. Euro geworden. Daher hat sich der Aktienkurs seit Beginn der Pandemie auch schon vervielfacht.

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Das wirft natürlich die Frage auf, ob CureVac vielleicht aktuell noch ein Schnäppchen sein könnte. Denn offensichtlich winken in den kommenden Quartalen potenziell Milliardengewinne.

Schauen wir auf ein paar Fakten, die bei der Beantwortung hilfreich sein können.

CureVac winken Milliardenumsätze

Bisher konnte CureVac noch keine signifikanten Umsätze vorweisen. Im gesamten vergangenen Geschäftsjahr sind gerade einmal 48,9 Mio. Euro zusammengekommen. Dem standen Kosten von 130 Mio. Euro gegenüber, sodass nach Steuern ein riesiger Verlust angehäuft wurde.

Aber das wird sich schon in Kürze ändern. Denn allein mit der EU-Kommission hat CureVac Lieferverträge über 225 Mio. Impfdosen abgeschlossen. Darüber hinaus gibt es die Option auf 180 Mio. weitere Impfdosenlieferungen.

Zum Vergleich: BioNTech hat zusammen mit seinem Partner Pfizer (WKN: 852009) bis zum 06.05. insgesamt 450 Mio. Impfdosen ausgeliefert. Wie viele davon vor Ablauf des Quartals ausgeliefert wurden, ist nicht bekannt, aber der Umsatz daraus lag bei mehr als 2 Mrd. Euro!

Hier kann man also deutlich sehen, dass CureVac in Kürze zu einem Milliardenkonzern heranwachsen wird. Denn neben den EU-Staaten werden sicherlich auch noch diverse weitere Länder weltweit Lieferverträge mit CureVac abschließen. Daher ist CureVac bereits dabei, die Kapazitäten massiv zu erhöhen. Bis Ende des Jahres soll die Fertigungskapazität bei bis zu 300 Mio. Impfdosen liegen. Im kommenden Jahr soll der Wert auf bis zu 1 Mrd. Impfdosen erhöht werden.

Zukünftige Entwicklung noch ungewiss

Allein mit dem Vertrieb dieses Impfstoffes könnte CureVac deshalb ab dem kommenden Jahr schon Milliardenumsätze erzielen. Deshalb wird CureVac an der Börse bereits hoch bewertet. Aktuell bringt das Unternehmen bei einem Aktienkurs von 78,56 Euro (Stand: 12.05.2021) knappe 16 Mrd. Euro auf die Waage. Dabei ist noch nicht genau abzusehen, wie sich Umsatz und Gewinn in Zukunft entwickeln werden. Denn in den kommenden Monaten werden sicherlich auch noch weitere Impfstoffe zugelassen. Früher oder später wird das den Preis beeinflussen und die Gewinne drücken. Die aktuellen Milliardengewinne aus nur einem Impfstoff werden also wahrscheinlich nicht von Dauer sein.

Sicher ist aber, dass in den kommenden Jahren ein kontinuierlicher Geldstrom gewährleistet ist. Wenn CureVac das Geld clever in Forschung und Entwicklung investiert, könnte sich daraus der nächste Boost ergeben.

Allerdings muss sich erst noch zeigen, wie profitabel CureVac langfristig wirklich sein kann. Erst dann lässt sich sagen, ob das Unternehmen unterbewertet ist. Ein kurzfristiger Gewinnschub reicht dafür nicht aus, wenn er nicht von Dauer sein wird.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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