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Aktie von Royal Dutch Shell: Ich würde nicht auf den Pipeline-Hack wetten!

Foto: The Motley Fool

Die Aktie von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) ist weiterhin in Bewegung. Das ist natürlich logisch: Normale Volatilität trifft auch die Aktie des britisch-niederländischen Öl- und Erdgasmultis jeden Tag. Aber, immerhin: Mit Blick auf den aktuellen Aktienkurs von 15 bis 16 Euro (je nach A- oder B-Aktie) finden wir ein weiterhin hohes Niveau vor.

Die Notierungen von Brent und WTI, die für den Aktienkurs von Royal Dutch Shell überaus relevant sind, notieren ebenfalls auf einem bequemen Niveau. Mit deutlich über 60 US-Dollar je Barrel dürfte der Ölkonzern weiterhin hohe, freie Cashflows und sogar Ergebnisse einfahren. Zumindest bereinigt um Sondereffekte.

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Dabei gibt es für den Ölmarkt jetzt ein wesentliches Happening rund um eine US-Pipeline. Ein Szenario, das einen gewissen Einfluss auf den Gesamtmarkt haben könnte. Für mich ist das jedoch ein Szenario, auf das ich nicht setzen würde.

Royal Dutch Shell & die Pipeline!

Wie wir mit Blick auf die aktuelle Nachrichtenlage erkennen können, ist in den USA eine wichtige Pipeline von einem Hackerangriff betroffen. Regelmäßig fließen wohl 400 Mio. Liter Treibstoff pro Tag durch die Röhre. Ein Angriff vonseiten von Aktivisten hat das kurzerhand torpediert. Dabei geht es offensichtlich um eine Erpressung, auch mithilfe von Daten.

Lange Rede kurzer Sinn: Durch den Angriff ist es in den USA teilweise zu Engpässen gekommen, was Treibstoff angeht. Der breite Markt quittiert diese Unsicherheit mit höheren Notierungen von Brent und WTI. Das wiederum dürfte auch gut für die Aktie von Royal Dutch Shell sein, die von den höheren Preisniveaus profitiert.

Der Grund, warum ich alleine deshalb nicht auf die Aktie von Royal Dutch Shell setze, ist relativ einfach erklärt: Das Szenario ist vermutlich eher kurzfristiger Natur. So wie die Blockade des Suez-Kanals ist auch das ein Event, das in einigen Tagen vermutlich gelöst ist. Aus einem langfristig orientierten Blickwinkel heraus ist dieser Peak daher nichts als eine Momentaufnahme.

Foolishe Investoren spekulieren nicht auf solche Dinge. Bleibt die Frage: Gibt es eine andere Investitionsthese, die jetzt die Aktie von Royal Dutch Shell attraktiver erscheinen lässt?

Vielleicht ein Value-Ansatz …

Ja, den könnte es geben. Grundsätzlich gilt schließlich, dass Royal Dutch Shell jetzt womöglich aus einem Value-Blickwinkel attraktiv sein könnte. Sollte der britisch-niederländische Öl- und Erdgasmulti wieder zur alten operativen Stärke zurückfinden, so könnte die Aktie jetzt ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 10 besitzen. Keine Frage: Selbst für den Zykliker könnte das preiswert sein.

Trotzdem sollten langfristig orientierte Investoren auch hier die Chancen und Risiken richtig einschätzen. Der Konzernumbau birgt Unsicherheiten und dürfte die Investoren eine Menge Rendite kosten, beispielsweise in Form von Dividenden oder Aktienrückkäufen. Langfristig winkt natürlich eine insgesamt defensivere Ausrichtung.

Aber auch mittelfristig könnte die Abhängigkeit von den Ölnotierungen ein Unsicherheitsfaktor bei der Aktie von Royal Dutch Shell sein. Vielleicht nicht in einem Jahr, vielleicht nicht einmal in fünf oder zehn. Der Blick in die Vergangenheit hat jedoch gezeigt: Die Entwicklung von Brent und WTI besitzt so manches Mal ihre Tücken.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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