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The Trade Desk crasht nach Q1 brutal um 23,7 %: Selbst der Aktiensplit kann’s nicht richten!

Foto: Getty Images

Die Aktie von The Trade Desk (WKN: A2ARCV) ist am Montag dieser Woche brutal abgestürzt. In Euro ging es mit den Anteilsscheinen im späten Handel bis ca. 20 Uhr auf 408,65 Euro abwärts. Das entspricht einem Crash innerhalb eines Handelstages von starken 23,7 %. Definitiv eine Hausnummer.

Damit folgt auch The Trade Desk dem Schema, das viele Tech-Aktien inzwischen kennen: Die Quartalszahlen reichen den Investoren nicht. In der Folge trennen sich einige Investoren von ihren Anteilsscheinen. Value scheint derzeit wirklich mehr en vogue zu sein als ein Tech- oder Wachstumsfokus.

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Aber riskieren wir heute einen Blick auf die Aktie dieses digitalen Werbespezialisten und stellen uns die Frage, ob das erste Quartal wirklich so schlecht ausgefallen ist. Oder aber, ob der breite Markt nicht womöglich ein wenig übertreibt.

The Trade Desk: Das Q1 im Blick!

Wenn wir jetzt einen Blick auf die Quartalszahlen riskieren, so fällt auf: Eigentlich lag vieles im Rahmen der eigenen Erwartungen. The Trade Desk konnte den Umsatz im Jahresvergleich um solide 37 % auf 219,8 Mio. US-Dollar steigern. Mit diesem Wert konnte die Prognose für das erste Quartal mit Erlösen in einer Spanne zwischen 214 und 217 Mio. US-Dollar sogar noch leicht getoppt werden.

Das Nettoergebnis liegt bei 22,6 Mio. US-Dollar, was leicht unter dem Vorjahreswert von 24,1 Mio. US-Dollar liegt. In der noch sehr frühen Phase der Wachstumsgeschichte dürfte die Enttäuschung darüber jedoch nicht allzu groß sein. Die Profitabilität ist für die Aktie von The Trade Desk noch nicht das Wesentliche. Aber, immerhin: Ein Ergebnis je Aktie von 0,45 US-Dollar lässt sich für das erste Quartal ebenfalls bereits sehen.

The Trade Desk hat auch operativ eine Menge Fortschritte gemacht. So konnten im ersten Quartal viele prominente Partnerschaften eingetütet und ausgebaut werden. Unter anderem fuboTV setzt auf die passgenaue Werbung des Unternehmens. Das dürfte für zukünftiges Wachstum überaus relevant sein. Für das zweite Quartal rechnet das Management außerdem mit einem Umsatz in einer Spanne zwischen 259 und 262 Mio. US-Dollar. Mir zeigt das jedenfalls: Das Wachstum dieses Unternehmens hält konsequent weiter an.

Zudem hat das Management in Anbetracht des vormals hohen Aktienkurses angekündigt, einen 10:1-Aktiensplit durchführen zu wollen. Investoren erhalten für jede Aktie im Juni daher neun weitere eingebucht. Eine Kapitalmaßnahme, die optisch häufig einen positiven Impuls liefert.

Auf dem falschen Fuß erwischt …?

The Trade Desk hat den Markt mit dem eigenen Zahlenwerk offensichtlich auf dem falschen Fuß erwischt. Das Wachstum geht jedenfalls absolut solide weiter. Die Umsätze sind stärker gestiegen als prognostiziert, das Nettoergebnis liegt leicht unter dem Vorjahreswert. Eigentlich kein Grund, die Aktie auf eine so krasse Talfahrt zu schicken.

Vieles dürfte daher mit einer gewissen Tech-Skepsis des breiten Marktes zusammenhängen. Das haben wir wiederum zuletzt auch bei anderen Aktien sehr häufig gesehen. Für Foolishe Investoren könnte das jetzt jedenfalls eine Chance sein, sich diese Aktie mit einer günstigeren Bewertung anzusehen. Mit Blick auf eine Marktkapitalisierung von 23,3 Mrd. US-Dollar liegt das Kurs-Umsatz-Verhältnis auf Basis des ersten Quartals jedenfalls bei ca. 26,5.

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Vincent besitzt Aktien von The Trade Desk. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von fuboTV und The Trade Desk.

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