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3 Cathie-Wood-Aktien, die Warren Buffett lieben würde

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Cathie Wood und Warren Buffett sind vielleicht die beiden bekanntesten Investoren unserer Zeit.

Buffett wird seit Langem als der größte Investor aller Zeiten angesehen, da er seine Holding Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht hat. Frühe Investoren hat er sehr, sehr reich machen können.

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Wood hingegen hat sich in jüngster Zeit einen Namen gemacht, da ihre börsengehandelten Fonds (ETFs) von ARK Invest den Markt im letzten Jahr bedeutend übertroffen haben. Darunter der Fonds ARK Innovation ETF – der ist um 149 % gestiegen.

Als Investoren sind ihre Stile fast polare Gegensätze. Woods ETFs handeln täglich Dutzende von Aktien, während Buffett sagt, seine bevorzugte Haltedauer sei ewig. Wood sucht nach disruptiven Wachstumsaktien, die auf neue Technologien wie Elektroautos, Gen-Veränderung, Raumfahrt oder Fintechs setzen.

Buffett hingegen ist ein klassischer Value-Investor, der nach starken Unternehmen sucht, die unter ihrem inneren Wert gehandelt werden. Und er bevorzugt Unternehmen mit nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen. Mit anderen Worten: Er sucht nach Unternehmen, die nicht angegriffen werden können.

Es überrascht nicht, dass es wenig Überschneidungen in den Aktien der beiden gibt. Und doch  gibt es einige Aktien von Cathie Wood, die Warren Buffett wohl gerne selber hätte. Schauen wir uns doch ein paar davon mal an.

1 PayPal

Buffetts bevorzugte Arten von Aktien sind Versicherungsunternehmen. Berkshire besitzt GEICO und ist in mehrere andere Versicherungsunternehmen investiert. Buffett sieht Versicherungen als eine zeitlose Industrie – Menschen werden immer Schutz brauchen. Und er schätzt auch, dass das Geschäftsmodell der Versicherungen es ihm erlaubt, sich zurückzulehnen und Prämien zu sammeln. Den Float reinvestiert er, um zu profitieren.

PayPal (WKN: A14R7U) ist zwar kein Versicherungsunternehmen, weist aber viele der Eigenschaften auf, die Buffett am Geschäftsmodell einer Versicherung schätzt. PayPal ist führend im digitalen Zahlungsverkehr, erleichtert Peer-to-Peer-Transaktionen durch Apps wie Venmo und bietet Zahlungslösungen für Unternehmen an, damit diese Transaktionen einfach erfassen und abwickeln können.

Das Unternehmen profitiert von mehreren Wettbewerbsvorteilen. Darunter ist sein bekannter Markenname, der First-Mover-Vorteil und Netzwerkeffekte durch 377 Millionen aktive Konten. Wie Kreditkartenunternehmen verdient auch PayPal Geld, indem es eine Gebühr pro Transaktion erhebt. Das hat sich als äußerst lukratives Geschäft erwiesen.

Im Jahr 2020 erwirtschaftete PayPal einen Nettogewinn von 4,2 Mrd. US-Dollar bei einem Umsatz von 21,5 Mrd. US-Dollar. Das entspricht einer Gewinnmarge von 19,5 %. Es zeigt auch die Margen, die einen Wettbewerbsvorteil darstellen. PayPal wächst auch schnell, der Umsatz stieg im letzten Jahr um 20,7 %.

Woods ARK Invest hält PayPal-Aktien im Wert von 335 Mio. US-Dollar im ARK Next Generation Internet ETF und ARK Fintech Innovation. Buffett, der bereits Mastercard und Visa über Berkshire besitzt, würde PayPal bewundern.

2 The Trade Desk

Werbung ist seit Langem eines von Buffetts bevorzugten Geschäftsmodellen. Während eines Großteils seiner Karriere war er ein großer Befürworter von Zeitungen, einschließlich eines großen Anteils an der Washington Post-Company. Er hat Dutzende anderer Zeitungen besessen. Er hat zudem Zeitungen als lokale Monopole bezeichnet und argumentiert, dass Zeitungen in kleinen Städten ohne Konkurrenz ohne Ende Gewinne erzielen würden.

In letzter Zeit jedoch, als die Branche durch digitale Medien unter Druck geriet, hat Buffett eingeräumt, dass die meisten Zeitungen „durch“ sind.

Aber das Anzeigengeschäft ist immer noch eine Quelle von Gewinnen – es hat sich nur zu den digitalen Medien verlagert. Eine Möglichkeit, den technologischen Wandel in der Werbung zu nutzen, bietet The Trade Desk (WKN: A2ARCV). Es ist ein Ad-Tech-Unternehmen, das die führende Pure-Play-Demand-Side-Plattform (DSP) ist. Es hilft Werbeagenturen, ihre Budgets effizient über mehrere Kanäle zu verteilen.

The Trade Desk betreibt eine Cloud-basierte Self-Service-Plattform, die sowohl hohes Wachstum als auch satte Gewinne geliefert hat. Werbung ist ein Geschäftsmodell mit hohen Margen. The Trade Desk hat sich das zunutze gemacht, denn nur wenige Tech-Unternehmen wachsen so schnell und so profitabel. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 26 % auf 836 Mio. US-Dollar. Es wurde ein bereinigtes EBITDA von 283,7 Mio. US-Dollar erzielt, was einer Marge von 34 % entspricht. Solche Zahlen muss man mögen.

Der ARK Next Generation Internet ETF besitzt Trade-Desk-Aktien im Wert von 166 Mio. US-Dollar. Angesichts des Wachstums und der Gewinne sowie Buffetts Vorliebe für Werbeunternehmen würde diese Aktie bei Berkshire Hathaway nicht verkehrt wirken.

3 Alibaba

Value-Aktien sind bei ARK nicht leicht zu finden, aber Alibaba (WKN: A117ME) passt sowohl als Wachstums- als auch als Value-Aktie ins Schema. Der chinesische Tech-Gigant hat eine Fülle von Wettbewerbsvorteilen. Es ist die weltgrößte E-Commerce-Plattform mit einem jährlichen Bruttowarenvolumen von mehr als 1 Billion US-Dollar. Die bauen auf riesigen Marktplätzen wie Tmall und Taobao auf. Es gibt weitere Wachstumsgeschäfte in Bereichen wie Logistik und Cloud-Computing.

Alibaba wurde in den letzten Monaten von der chinesischen Regierung unter die Lupe genommen. Es hagelte eine Strafe von 2,8 Mrd. US-Dollar von der chinesischen Anti-Monopol-Kommission. Und es wurde angeordnet, einige der Mediengeschäfte zu verkaufen. Die Nachricht von der Geldstrafe wurde von den Anlegern jedoch begrüßt, da sie bedeutete, dass jetzt endlich Klarheit herrschte. Die Tatsache, dass das Unternehmen solche regulatorische Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist ein Ergebnis der eigenen Wettbewerbsstärke.

Im letzten Quartal stieg der Umsatz von Alibaba um 37 % auf 33,8 Mrd. US-Dollar. Es wurde ein bereinigter Nettogewinn von 9,1 Mrd. US-Dollar erzielt, was einer Gewinnmarge von 27 % entspricht. Unter anderem wegen der regulatorischen Bedenken und der Gefahr, von den US-Börsen genommen zu werden, wird die Alibaba-Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 24 gehandelt. Das liegt deutlich unter dem des S&P 500 mit einem KGV von 42.

Die Alibaba-Aktie sieht wie ein perfektes Beispiel für Value-Investing aus. Die Aktie wird zu einem Preis gehandelt, der unter ihrem eigentlichen Wert liegt. Buffett hat gezeigt, dass er keine Angst vor chinesischen Aktien hat. Er ist ein großer Unterstützer von BYD (WKN: A0M4W9), einem chinesischen Elektroautohersteller.

ARK besitzt Alibaba im Wert von 154 Mio. US-Dollar in drei seiner ETFs. Das zeigt, dass er mehrere Wachstumsmöglichkeiten und Vorteile für den chinesischen Tech-Riesen sieht. Es gibt hier viele Gründe, die einen Investor wie Buffett ansprechen würden.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 108 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alibaba Group Holding Ltd., Berkshire Hathaway, Mastercard, PayPal Holdings, The Trade Desk und Visa. Jeremy Bowman besitzt Aktien von ARK ETF Trust-ARK Genomic Revolution ETF, ARK Innovation ETF, Alibaba Group Holding Ltd. und The Trade Desk. Dieser Artikel erschien am 23.4.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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