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Vorsicht vor GameStop! Bevor die Aktie infrage kommt, muss erst diese eine Sache passieren

Foto: Getty Images

Angetrieben unter anderem von der Reddit-Gruppe WallStreetBets stiegen die Aktien von GameStop (WKN: A0HGDX) von etwa 17 USD zu Beginn des Jahres auf 483 USD im Februar. Obwohl die Aktie seitdem gefallen ist, liegt sie seit Jahresbeginn noch etwa 800 % im Plus.

Wer bis jetzt noch nicht profitiert hat, hat vielleicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Aber es gibt gute Gründe, warum man jetzt noch abwarten sollte.

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Digital ist besser

GameStop verkauft Video-Hardware und Spiele. Während dies lange Zeit gut lief, haben die Onlinekonkurrenz und die digitalen Downloads von Epic Games, Steam, Microsoft und Sony die Umsätze des Einzelhändlers regelrecht aufgefressen.

Tatsächlich ist der Umsatz von GameStop in vier der letzten fünf Jahre gesunken. Dazu gehört ein Rückgang von 19,4 % im Geschäftsjahr 2019. Dieser Zeitraum endete am 1. Februar 2020, bevor die Pandemie das Leben der Menschen sowie die Geschäftsaktivitäten dramatisch veränderte.

Im letzten Jahr sanken die Umsätze um 9,5 %. Diese Ergebnisse entsprachen selbst angesichts der Pandemie nicht den Erwartungen, und CEO George Sherman wurde eine versprochene Bezahlung in Aktien verwehrt.

GameStop hatte einiges vor sich, um mit digitalen Angeboten zu konkurrieren und die Talfahrt zu stoppen. Doch ein Investment gab den GameStop-Aktionären Hoffnung auf bessere Tage.

Einstieg des Großinvestors

RC Ventures, angeführt von Ryan Cohen, der das erfolgreiche Onlineunternehmen Chewy gegründet hat, investierte im vergangenen Jahr in großem Stil in GameStop.

Mit einem Anteil von rund 13 % hat sich RC Ventures daran gemacht, einige Änderungen vorzunehmen. Dazu gehört, dass Cohen, der im Januar zusammen mit zwei anderen einen Sitz im Vorstand eingenommen hat, kürzlich zum Vorsitzenden aufgestiegen ist. Das Unternehmen gab auch bekannt, dass George Sherman, der Chief Executive Officer, im Juli zurücktritt. Möglicherweise auch früher, sobald ein Nachfolger gefunden wird.

Cohens wird versuchen, GameStop weiter in Richtung digitale Angebote zu bringen. Er hat die nötige Erfahrung. Außerdem will er Führungskräfte mit E-Commerce-Erfahrung von Firmen wie Chewy und Amazon einstellen.

Pause drücken

GameStop, das seine Bilanz bereinigt hat, kündigte kürzlich an, dass es Schulden abbauen werde. Das Unternehmen plant die Rückzahlung der 216 Millionen USD schweren Anleihen und entledigt sich damit seiner langfristigen Schulden. Das gibt dem Unternehmen etwas Luft zum Atmen, um den Plan umzusetzen.

Cohen stellt das Managementteam ein, aber er hat nur wenige Details zum Turnaround-Plan bekannt gegeben. Obwohl er sicherlich über Referenzen im Bereich E-Commerce verfügt und seine Erfolgsbilanz beeindruckend ist, ist es schwer, im Moment einen Vertrauensvorschuss zu geben. In der digitalen Download-Arena gibt es beachtliche Konkurrenz, die es GameStop schwermacht, zu konkurrieren. Es wird nicht einfach sein, die Schlacht zu gewinnen.

Es gibt ein paar Dinge, die erst passieren müssen, bevor man hier Geld investiert. Zuerst muss der Plan bekannt sein. Aber das reicht nicht. Es ist wichtig zu sehen, wie das Management seine Strategie umsetzt und wie sich die Maßnahmen auf die Gewinn- und Verlustrechnung auswirken.

Während die Umsätze von GameStop im vierten Quartal um 6,5 % stiegen, war dies größtenteils auf die neuen Spielkonsolen von Sony und Microsoft zurückzuführen. Dies trug auch zu einem guten Start in das erste Quartal bei, in dem die Umsätze im Februar um 23 % stiegen. Es ist wichtig zu sehen, wie sich die Softwareverkäufe des Unternehmens, die GameStop separat ausweist, entwickeln. Bei der starken Onlinekonkurrenz ist das kein leichtes Unterfangen.

Bis man die Ergebnisse der Pläne sieht, ist es sinnvoll, hier erst mal abzuwarten.

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The Motley Fool empfiehlt und besitzt Aktien von Amazon und Microsoft und empfiehlt Aktien von Chewy, Inc. Lawrence Rothman besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 22.4.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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