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Die klügsten Aktien, die man jetzt mit 200 Euro kaufen kann

In den letzten 14 Monaten lag die Volatilität am Aktienmarkt über den historischen Normen. Grund war natürlich das Coronavirus. Trotzdem sind alle drei großen US-Indizes auf Allzeithochs gestiegen.

Der Grund dafür? Im Laufe der Zeit treibt das operative Gewinnwachstum die Aktienbewertungen in die Höhe. Wir werden nie in der Lage sein, die kurzfristigen Entwicklungen genau vorherzusage. Doch wer Aktien von starken Unternehmen kauft und über einen langen Zeitraum daran festhält, hat eine eigentlich todsichere Strategie, um Geld zu verdienen.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

Und den meisten Menschen ist nicht bewusst: Sie brauchen keine riesigen Beträge, um an der Wall Street Reichtum aufzubauen. Wer 200 Euro lockermachen kann, hat mehr als genug, um den Weg in die finanzielle Unabhängigkeit zu beginnen. Hier sind einige der cleversten Aktien, die man jetzt mit 200 Euro kaufen kann.

Palantir Technologies

Eine der besten Möglichkeiten für geduldige Investoren, 200 Euro sofort einzusetzen, wäre der Kauf des Data-Mining-Unternehmens Palantir Technologies (WKN: A2QA4J). Das ist zum 42-Fachen des Umsatzes des vergangenen Jahres nicht gerade billig, aber es wächst so schnell, dass es wohl in die Bewertung hineinwachsen dürfte.

Palantir ist ein Unternehmen mit zwei Bedrohungen. Seine Gotham-Plattform soll der US-Regierung helfen, riesige Datenmengen zu durchforsten, um Missionen zu planen und die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Mehrere Zweige der US-Regierung haben bestehende oder anstehende Verträge mit dem Unternehmen. Insgesamt wurden 56 % des Umsatzes von rund 1,1 Milliarden USD im vergangenen Jahr von Gotham erwirtschaftet.

Hinzu kommt die Foundry-Plattform des Unternehmens, die groß angelegte Datenanalysen für vorwiegend mittlere und große Unternehmen bereitstellt. Foundry ermöglicht es Unternehmen, ihre Daten zu aggregieren und zu visualisieren, um Abläufe zu optimieren. Foundry beendete das Jahr 2020 mit 24 Kunden in den Global 300. Hier ist also noch viel Kundenwachstum möglich.

Was sowohl Gotham als auch Foundry mitbringen, ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). Die Softwarelösungen von Palantir stützen sich auf KI, um immer intelligenter zu werden. Die Fähigkeit, sich an eine dynamische Welt und Wirtschaft anzupassen, hat Palantir geholfen, seine größten Kunden zu halten.

Was sollten Investoren von Palantir erwarten? Es ist zu erwarten, dass sich größere Unternehmen anschließen werden, aber gleichzeitig könnte die Konzentration der Umsätze des Unternehmens bei seinen größten Kunden abnehmen. Bis Mitte des Jahrzehnts könnte Foundry der Hauptwachstumstreiber von Palantir werden. Das Umsatzwachstum könnte vernünftigerweise für einen Großteil des Jahrzehnts im Bereich von 30 % und mehr liegen.

Cresco Labs

Eine weitere besonders kluge Möglichkeit, 200 Euro zu investieren, besteht in US-Marihuana-Aktien. Auch wenn kanadische Marihuana-Aktien bekannter sein mögen, sind es doch die US-Multistate-Operators (MSO), die einen klaren Weg zu schnellen zweistelligen Wachstumsraten und wiederkehrender Profitabilität haben. Die Cannabis-Aktie, die im Moment besonders günstig aussieht, ist Cresco Labs (WKN: A2PAHM).

Cresco Labs verfolgt eine schlaue Strategie. Auf der einen Seite hat es sein Einzelhandelssegment, das für so ziemlich alle MSOs üblich ist. Abgesehen von zwei anstehenden Akquisitionen hat Cresco im Moment 24 operative Dispensaries mit insgesamt 29 Lizenzen in der Hintertasche. Wenn die oben erwähnten Deals abgeschlossen werden, wird Cresco mehr als 30 offene Apotheken haben. Außerdem die Möglichkeit, fast vier Dutzend Einzelhandelsgeschäfte zu betreiben.

Das vielleicht Interessanteste an Crescos Ansatz ist, dass es sich auf eine Handvoll Märkte mit begrenzten Lizenzen konzentriert. Es hat seine Präsenz in Illinois (zehn Läden) und Ohio (fünf Läden) ausgebaut. Dort gibt es jeweils eine Begrenzung von Einzelhandelsgeschäften. Durch die Fokussierung auf diese Märkte mit begrenzten Lizenzen hat Cresco die bestmögliche Chance, Marktanteile in Milliardenmärkten zu erobern.

Auf der anderen Seite verfügt Cresco über das führende Großhandelsgeschäft der Cannabisbranche. Das machte etwas mehr als die Hälfte seines Umsatzes im Jahr 2020 aus. Die Wall Street scheint Cresco Labs im Vergleich zu seinen Konkurrenten zu diskontieren, da der Großhandel geringere Margen als der Einzelhandel erzielt. Die Sache ist die, dass das Großhandelssegment von Cresco Zugang zu mehr als 575 Ausgabestellen in Kalifornien hat, dem weltweit größten Marihuana-Markt nach Jahresumsatz.

Investoren können derzeit Aktien von Cresco für etwa das 2,5-Fache des Jahresumsatzes kaufen. Das liegt deutlich unter dem Branchendurchschnitt für US-MSOs. Hier ist ein großartiges Schnäppchen, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Bristol Myers Squibb

Wer nicht ganz so risikofreudig ist, sollte erwägen, die 200 Euro in die Pharma-Aktie Bristol Myers Squibb (WKN: 850501) zu stecken. Hier treiben sowohl Zukäufe als auch organisches Wachstum das Ergebnis nach oben.

An der Akquisitionsfront hat Bristol Myers im November 2019 den Kauf des Medikamentenentwicklers Celgene abgeschlossen. Celgene konzentrierte sich in erster Linie auf die Bereiche Onkologie und Immunologie, allen voran das Medikament Revlimid.

Seit seiner Zulassung durch die US-Arzneimittelbehörde (FDA) vor mehr als einem Jahrzehnt ist Revlimid jährlich um einen zweistelligen Prozentsatz gewachsen. Revlimid profitiert von der Möglichkeit der Ausweitung des Anwendungsgebietes, der längeren Anwendungsdauer, der verbesserten Diagnostik bei der Krebsvorsorge und der starken Preissetzungsmacht.

Letztes Jahr erwirtschaftete Revlimid 12,1 Milliarden USD des weltweiten Produktumsatzes von Bristol Myers in Höhe von 42,5 Milliarden USD. Das Beste daran ist, dass es bis Ende Januar 2026 gegen generische Konkurrenz geschützt ist. Dies gibt Bristol Myers Squibb fast fünf weitere Jahre Zeit, um hier den Cashflow einzustreichen.

Was das organische Wachstum betrifft, so richten sich alle Augen auf den Blutverdünner Eliquis, der gemeinsam mit Pfizer entwickelt wurde, und die Krebsimmuntherapie Opdivo. Eliquis hat sich zum weltweit führenden oralen Gerinnungshemmer entwickelt. Bristol Myers rechnet mit einem Umsatz von fast 9,2 Milliarden USD im Jahr 2020 (plus 16 %). Unterdessen ist der Umsatz von Opdivo im vergangenen Jahr leicht auf 7 Milliarden USD zurückgegangen. Nichtsdestotrotz wird Opdivo in Dutzenden von klinischen Studien als Mono- oder Kombinationstherapie untersucht, was viel Hoffnung auf zukünftige Label-Erweiterungsmöglichkeiten bietet.

Unterm Strich können Anleger Aktien von Bristol Myers Squibb für das Achtfache des erwarteten Gewinns der Wall Street für das kommende Jahr kaufen. Das ist durchaus günstig. Dazu gibt’s dann noch eine schöne Dividendenrendite von 3,1 %.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Bristol Myers Squibb, Cresco Labs Inc. und Palantir Technologies Inc. Sean Williams besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 16.4.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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