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Cathie Wood hat gerade diese 3 Growth-Aktien gekauft, die ein Vermögen einbringen könnten

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Foto: Getty Images

Cathie Wood ist schon seit Jahrzehnten an der Wall Street unterwegs. Doch 2020 rückte die Gründerin und CEO von ARK Investment Management ins Rampenlicht, als ihre fünf größten ETFs den breiten Markt schlugen. Sie schafften in dem Jahr jeweils Renditen von über 100 %. Diese Ergebnisse ließen die Anleger aufhorchen.

In Anbetracht ihrer Ergebnisse im Jahr 2020 lohnt es sich, zu beobachten, was Wood kauft. Ich suche dazu in ihren ETFs nach Unternehmen, die eine führende Position in der Branche, robusten Rückenwind und große sowie wachsende adressierbare Märkte aufweisen.

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Drei Aktien, die Wood letzte Woche gekauft hat, erfüllen alle diese besonderen Kriterien.

Okta: Die Speerspitze des Identitätsmanagements

Der ARK Next Generation Internet ETF konzentriert sich auf Unternehmen, die von breiten technologischen Trends wie Cloud Computing, mobile Kommunikation, Big Data und dem Internet der Dinge profitieren werden. Einer der größten Stolpersteine für Unternehmen, die viele dieser Technologien nutzen wollen, ist die Verbreitung von Hacking und unbefugtem Zugriff. Okta (WKN: A2DNKR) bietet hier eine Lösung.

Das Unternehmen ist der führende Anbieter von cloudbasierten Identitätsmanagement- und Authentifizierungsdiensten. Okta verwaltet den Zugriff auf jede Anwendung, jede Person und jedes Gerät und kümmert sich nicht nur um Mitarbeiter, sondern dient auch als Gatekeeper, der Partnern, Auftragnehmern und Kunden den Zugriff auf die Systeme ermöglicht, zu deren Nutzung sie berechtigt sind. Okta lässt sich nicht nur in das Netzwerk eines Unternehmens einbinden, sondern integriert sich in mehr als 6.500 der meistgenutzten Unternehmenssoftwareanwendungen. Darunter Amazon Web Services, salesforce.com, Zoom Video Communications und Microsoft Office 365.

Okta wurde vom Marktforschungsunternehmen Gartner sieben Jahre in Folge zum Branchenführer in seiner Nische ernannt. Außerdem wurde Okta von Forrester als führend in der Branche für sein Identity-as-a-Service (IDaaS) und sein Zero Trust eXtended Ecosystem ausgezeichnet. Diese Branchenauszeichnungen verdeutlichen den Wert von Okta. 

Auch gut: die jüngsten Ergebnisse des Unternehmens. Der Umsatz von Okta stieg im vergangenen Jahr um 43 %, während die Abonnements um 44 % zunahmen. Die verbleibenden Leistungsverpflichtungen (RPO) des Unternehmens – die Einnahmen, die unter Vertrag stehen, aber noch nicht verbucht wurden – wuchsen sogar noch schneller, nämlich um 49 %. Das zeigt die Richtung des zukünftigen Wachstums an.

Mit der Übernahme von Auth0 im letzten Monat hat Okta seinen adressierbaren Markt von 55 auf 80 Milliarden USD erweitert. Wenn man bedenkt, dass Okta im letzten Jahr einen Umsatz von nur 835 Millionen USD erwirtschaftet hat, könnte die Aktie um ein Vielfaches wachsen. Und das, obwohl das Unternehmen nur einen kleinen Teil des gesamten adressierbaren Marktes abdeckt.

Wood hat übrigens erst neulich eine Position in Okta eröffnet.

The Trade Desk: Alles ohne Cookies

Ein weiterer immer noch großer Trend ist der Übergang zu digitaler Werbung – genauer gesagt programmatischer Werbung. Um sicherzustellen, dass er diesem großen und wachsenden Trend ausgesetzt ist, wettet der ARK Next Generation Internet ETF stark auf The Trade Desk (WKN: A2ARCV).

Das Unternehmen ist nicht nur die führende unabhängige Plattform für programmatische Werbung, sondern arbeitet auch mit den größten Werbeagenturen der Welt zusammen, anstatt mit ihnen zu konkurrieren. Dadurch verfügt The Trade Desk über ein großes und wachsendes Ökosystem, in dem es seinen Marktanteil ausbauen kann.

The Trade Desk ist nach der Abschaffung der Tracking-Cookies positioniert, um die meisten der Probleme, die diese Veränderungen mit sich bringen werden, zu umgehen.

Erstens sind nur etwa 8 % der Werbeausgaben von The Trade Desk von Apples Identifier for Advertisers (IDFA) abhängig. Deshalb haben die Pläne des Tech-Giganten, diesen im Wesentlichen abzuschaffen, keine wesentlichen Auswirkungen auf das Geschäft von The Trade Desk. Zweitens, und das ist vielleicht noch wichtiger, hat sich The Trade Desk schon lange auf das Ende von Cookies vorbereitet. Das Unternehmen hat die Unified ID entwickelt, eine Kennung, die dabei hilft, Werbung zielgerichtet zu platzieren, aber keine persönlich identifizierbaren Informationen enthält. So greift Werbung nicht in die Privatsphäre der Nutzer ein. Die wichtigsten Namen der Branche nutzen die Unified ID von The Trade Desk, darunter Index Exchange, Magnite, PubMatic, OpenX, SpotX, Criteo, LiveRamp und Neustar, um nur einige zu nennen.

Im vierten Quartal wuchs der Umsatz von The Trade Desk im Vergleich zum Vorjahr um 48 % – die höchste Wachstumsrate seit fast zwei Jahren –, während sich der Nettogewinn fast verdreifachte. Der Gesamtumsatz des Unternehmens belief sich im vergangenen Jahr auf 836 Millionen USD, was im Vergleich zum gesamten adressierbaren Markt von jährlich 1 Billion USD im kommenden Jahrzehnt verblasst.

Diese Faktoren haben Wood zweifelsohne dazu veranlasst, die Position des ARK Next Generation Internet ETF in The Trade Desk letzte Woche zu erhöhen. Der Anteil des Unternehmens stieg auf 2,28 % der insgesamt 5,27 Milliarden USD verwalteten Mittel an. Es ist nun die 13. größte Position des Fonds.

Palantir Technologies: Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Der ARK Innovation ETF konzentriert sich auf disruptive Technologien, die die Welt schlicht auf den Kopf stellen könnten. Das ist wohl der Grund, warum Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) so reizvoll ist. Es kann Jahre, manchmal Jahrzehnte dauern, die notwendigen Tools zu entwickeln, um Daten zu sammeln, zu konsolidieren und zu analysieren. Die sind derzeit noch immer in bestimmten Silos hinterlegt. Diese Probleme haben sowohl Unternehmen als auch Regierungen geplagt. Palantir ist zwar erst seit weniger als einem Jahr an der Börse, entwickelt seine Data-Mining- und Warehousing-Tools aber schon seit fast 20 Jahren – und verfügt über einen umfangreichen technischen Stammbaum.

Palantir ist die Erfindung von Peter Thiel, einem der Mitgründer von PayPal, also ist disruptive Technologie genau sein Ding. Das Unternehmen unterstützt seit Jahren Verteidigungs- und Geheimdienste bei der Auswertung von Daten im Kampf gegen den Terrorismus und hat eine beeindruckende Erfolgsbilanz bei der Erlangung lukrativer Regierungsaufträge vorzuweisen. Aber das ist nur der Anfang. Nachdem Palantir sein Handwerk bei der Regierung verfeinert hatte, wandte es sich dem Unternehmensmarkt zu und half dabei, aussagekräftige und umsetzbare Daten für Unternehmen zu gewinnen.

Die Software des Unternehmens ist äußerst komplex und erfordert ein ganzes Team von Ingenieuren, um sie zu installieren. Ist die Plattform von Palantir erst einmal in den Systemen eines Kunden verankert, hat ein Konkurrent kaum noch eine Chance.

Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz im Jahr 2020 um 47 % und gewann dabei eine Vielzahl neuer und zunehmend lukrativer Verträge. Der durchschnittliche Jahresumsatz der Top-20-Kunden des Unternehmens wuchs um 34 %, während die Anzahl der Kunden, die einen Umsatz von 1 Million USD oder mehr generierten, um 32 % stieg. Darüber hinaus wuchs die Zahl der Kunden, die 5 Millionen USD oder mehr einbringen, um 54 %. Die Zahl derer, die 10 Millionen USD erwirtschaften, nahm um 50 % zu.

Das Management von Palantir schätzt den gesamten adressierbaren Markt auf 119 Milliarden USD jährlich, sowohl im kommerziellen als auch im staatlichen Bereich. In Anbetracht der Tatsache, dass das Unternehmen im Jahr 2020 einen Umsatz von nur 1,1 Milliarden USD erwirtschaftete, hat es eindeutig reichlich Wachstumschancen.

Wood hat nach und nach eine Position in Palantir aufgebaut. Es ist jetzt eine der Top-25-Holdings im ARK Innovation ETF, wobei sein Anteil 1,4 % des verwalteten Vermögens von 17,68 Milliarden USD ausmacht.

Keine Aktie ist perfekt

In Anbetracht der beeindruckenden Ergebnisse, die Wood im letzten Jahr erzielt hat, scheint es fast ein Selbstläufer zu sein, ihrem Beispiel zu folgen. Doch ungeachtet ihrer bemerkenswerten Bilanz sind diese Aktien einfach nicht für jeden geeignet. Gemessen an traditionellen Bewertungsmaßstäben sind sie sicherlich nicht billig. The Trade Desk, Okta und Palantir werden zu Kurs-Umsatz-Verhältnissen von 41, 37 bzw. 25 verkauft. Ein gutes Kurs-Umsatz-Verhältnis für eine Aktie liegt im Allgemeinen zwischen 1 und 2.

Dennoch haben diese Branchenführer viel zu bieten, nämlich starken Rückenwind und massive Marktchancen. Darüber hinaus haben The Trade Desk und Okta im letzten Jahr um 230 bzw. 90 % zugelegt. Palantir ist seit seinem Debüt am 30. September um 145 % gestiegen.

Für Investoren, die Volatilität ertragen können und Lust auf ein wenig zusätzliches Risiko haben, könnten die jüngsten Käufe von Wood genau das Richtige sein.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet, Amazon, Apple, Magnite, Inc, Microsoft, Okta, Palantir Technologies Inc., PayPal Holdings, Salesforce.com, The Trade Desk und Zoom Video Communications und empfiehlt Criteo und Gartner. Danny Vena besitzt Aktien von Alphabet, Amazon, Apple, Magnite, Inc, Microsoft, Okta, PayPal Holdings, The Trade Desk und Zoom Video Communications. Dieser Artikel erschien am 15.4.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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