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Könnten diese 2 COVID-Aktien echte 10-Bagger werden?

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Foto: Getty Images

Wer eine Aktie sucht, die das Potenzial hat, um 1.000 % zu steigen, könnte diese im Bereich Impfstoffe und Corona-Behandlungsmethoden finden. Da ist gerade jede Menge Aufmerksamkeit drauf. Warum? Weil Unternehmen, die die Pandemie mit einem Impfstoff oder einem Medikament beenden können, auf große Gewinne zusteuern. Moderna und Pfizer zum Beispiel – die Hersteller der ersten Impfstoffe – erwarten, dass sie in diesem Jahr Milliarden von Dollar damit verdienen werden.

Moderna und Pfizer haben reichlich Potenzial für Aktienkurssteigerungen. Aber wer einen möglichen 10-Bagger will, sollte sich vielleicht besser Unternehmen ansehen, die noch nicht jeder auf dem Schirm hat. Werfen wir einen Blick auf zwei spannende Unternehmen, die an der Behandlung von Coronaviren arbeiten. Und dann schauen wir, ob sie das Zeug dazu haben, große Gewinner an den Börsen von morgen zu werden.

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1. Humanigen

Die Aktien von Humanigen (WKN: A2QEQW) stiegen innerhalb eines Börsentages um mehr als 54 %, nachdem das Unternehmen positive Ergebnisse gemeldet hatte. Lenzilumab verbesserte in Kombination mit anderen Behandlungen die „relative Überlebenswahrscheinlichkeit der Patienten ohne Notwendigkeit einer invasiven mechanischen Beatmung“ um 54 %. Zu den in der Studie verwendeten Behandlungen gehörten Steroide und Veklury (Remdesivir) von Gilead Sciences.

Lenzilumab wirkt auf Überreaktionen des körpereigenen Immunsystems. Dabei bekämpft der Körper nicht nur ein Virus, sondern er greift auch seine eigenen Zellen an. Dies zu verhindern ist der Schlüssel, um viele Patienten von der Beatmungsmaschine fernzuhalten.

Humanigen will sich jetzt auf die Beantragung der Emergency Use Authorization (EUA) vorbereiten. Sollte die Zulassung erteilt werden, wäre Lenzilumab die erste Antikörperbehandlung, die für Patienten im Krankenhaus zugelassen ist. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat bisher drei Antikörpertherapien zugelassen – aber alle sind für den Einsatz bei nicht hospitalisierten Patienten. Und die FDA hat noch keine Behandlung für den coronavirusbedingten Zytokinsturm zugelassen, was eine weitere Premiere wäre.

Neben COVID-19 ist der Hauptkandidat Lenzilumab in vier weitere klinische Studien involviert – alle in Phase 2. Das Unternehmen hat außerdem eine Phase-1-Studie für einen weiteren Kandidaten bei soliden Tumoren gestartet.

2. Redhill Biopharma

Die Aktien von Redhill Biopharma (WKN: A1KBQX) haben noch nicht von den Erfolgen der klinischen Studien des Unternehmens profitiert. Stattdessen ist die Aktie im bisherigen Jahresverlauf um etwa 16 % gefallen. Aber es gibt keinen Grund, pessimistisch zu sein. Im Dezember gab das Unternehmen positive Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten aus seiner Phase-2-Studie mit Opaganib bei COVID-19-Patienten bekannt. Mehr als 52 % der Opaganib-Patienten benötigten am 14. Tag der Behandlung keine Sauerstoffunterstützung mehr. Bei der Kontrollgruppe waren es nur etwa 22 %.

Hier ist die Besonderheit von Opaganib: Der oral einzunehmende Medikamentenkandidat zielt auf einen Teil der menschlichen Zellen, der bei der Virusreplikation eine Rolle spielt – statt auf das Virus selbst. Das bedeutet, dass besorgniserregende Varianten seine Wirksamkeit nicht beeinträchtigen können. Ein weiteres Plus: Opaganib hat antivirale und entzündungshemmende Aktivität gezeigt.

Im Februar kündigte Redhill an, seine globale Phase-2/3-Studie mit Opaganib zur Behandlung von schwerem COVID-19 auf die USA auszuweiten. Diese Studie ist nun zu mehr als 75 % abgeschlossen. Das Unternehmen will die Ergebnisse im zweiten Quartal veröffentlichen.

Redhill hat einen weiteren Kandidaten in einer Phase-2/3-Studie für COVID-19. Neben dem Coronavirus-Programm hat das Unternehmen noch sechs weitere Kandidaten für gastrointestinale Indikationen und Onkologie in der Pipeline. Redhill hat drei gastrointestinale Produkte auf dem Markt; zwei davon wurden letztes Jahr eingeführt.

Die nächsten 10-Bagger?

Die Wall Street ist für beide Unternehmen optimistisch. Wenn die Analysten richtig liegen, könnten Humanigen und Redhill innerhalb von zwölf Monaten um 100 bzw. 200 % steigen. Die beiden Unternehmen haben Coronavirus-Kandidaten, die bisher überzeugend aussehen. Weitere positive Daten und/oder EUAs wären eindeutig ein Grund für einen großen Kursanstieg bei beiden Unternehmen. Und ein solcher Anstieg könnte die Kursprognosen der Analysten leicht übertreffen.

Bislang hat die FDA nur zehn Behandlungen für COVID-19 zugelassen. Es gibt mehr als genug Platz für weitere. Wenn ein Medikament eine ausreichend breite Patientengruppe abdecken kann, könnte es Milliarden einbringen. Veklury zum Beispiel hat im vierten Quartal 2020 1,9 Milliarden USD eingenommen.

Doch eine Sache könnte bei Humanigen und Redhill vor riesigen Aktiengewinnen stehen: Bisher haben die Investoren Impfstoffe den Behandlungen vorgezogen. So haben sich im vergangenen Jahr die Impfstoffaktien Novavax und Moderna besser entwickelt als die Hersteller von Medikamenten wie Gilead Sciences und Regeneron Pharmaceuticals:

Via YCharts

Dieser Trend könnte sich umkehren – vor allem, wenn immer mehr Menschen geimpft werden und die Impfstoffe in der Praxis Wirkung zeigen. Wenn die Impfstoffe durch sind, könnten Investoren stärker auf Behandlung setzen wollen. Dann könnten Humanigen und Redhill zu echten 10-Baggern werden. Aber selbst wenn die Aktienkurse um weniger als 1.000 % steigen, könnten diese Unternehmen immer noch solide Gewinne fürs Depot einfahren.

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The Motley Fool besitzt Aktien von Gilead Sciences und empfiehlt Aktien von Moderna. Adria Cimino besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 11.4.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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