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3 gehypte SPAC-Aktien, die jetzt richtig billig wirken

die automobile Zukunft
Foto: Getty Images

Der SPAC-Hype weicht einer bleischweren SPAC-Müdigkeit. Entsprechend sind viele Kurse massiv eingebrochen und viele auch völlig zu Recht. Doch einige SPAC-Deals hätten eine bessere Behandlung verdient.

Hier sind drei aussichtsreiche SPAC-Aktien, die bei den panikartigen Verkäufen in diesem Segment unter die Räder gekommen sind.

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Desktop Metal führt die industrielle Revolution an

Als der Deal mit Desktop Metal (WKN: A2QKHY) im Dezember 2020 unter Dach und Fach war, zog der Kurs der zugehörigen SPAC-Aktie in den folgenden Wochen auf fast 35 US-Dollar an. Doch seit dem Februar setzt die Aktie den Rückwärtsgang ein. Zurück auf los, könnte man sagen, denn nach dem weiteren Abverkauf vom 19. April bekommt man die Aktie wieder für unter 12 US-Dollar, wie zuletzt im November.

Wenn die ursprüngliche Deal-Bewertung einigermaßen fair war, dann sollte das aktuelle Niveau attraktiv sein. Dazu muss man wissen, dass die Marktkapitalisierung noch immer bei rund 3 Mrd. US-Dollar liegt. Das ist eine Menge Holz für einen Maschinenbauer mit einem Jahresumsatz von zuletzt 16,5 Mio. US-Dollar.

Die große Frage ist folglich, ob das US-Unternehmen nur ein Wettbewerber unter vielen ist. Oder ob es tatsächlich über eine herausragende Technologie verfügt, mit der es sich vom etablierten Feld absetzen kann.

Das Management brüstet sich damit, softwareseitig weit vorne zu sein im Markt. Außerdem baut das Unternehmen einen eigenen hochentwickelten Materialienvertrieb auf, der für wiederkehrende Umsätze sorgt. Und das 2021 kommende Topmodell soll eine 100-fache Geschwindigkeit aufweisen.

Damit will Desktop Metal bei den wichtigen Kriterien Durchsatz, Wiederholbarkeit, Teilequalität und Wirtschaftlichkeit punkten. Statt einzelne Maschinen für die Prototypenentwicklung könnten Kunden dann Dutzende bestellen, um sie in eine flexible Serienfertigung einzubinden.

Mein Fazit: Die Massenfertigung per 3D-Druck kommt und Desktop Metal hat sich aussichtsreich positioniert, um davon in großem Stil zu profitieren.

SPAC-Aktie EVBox, ein großer Profiteur der Elektromobilität

Elektroautos verkaufen schneller, als die meisten Planer erwartet haben. Deshalb fehlen nun vielerorts Ladepunkte. Hastig werden Pläne geschmiedet, wie der Ausbau beschleunigt werden könnte.

Einer der kompetentesten und international am besten aufgestellten Spieler in dieser schnell wachsenden Nische ist EVBox. Seit dem Jahreswechsel wissen wir, dass das Unternehmen mit TPG Pace Beneficial Finance (WKN: A2QCS0) fusionieren wird. Da das Anlegerpublikum ähnliche SPACs zuvor sehr begeistert aufgenommen hatte, schoss auch dieser Kurs nach oben.

Über 34 US-Dollar wurden zeitweise für die Aktie bezahlt. Seit dem 8. Februar tendiert der Kurs jedoch nach unten, zuletzt in den Bereich von 15 US-Dollar. Das ist zwar immer noch ein Aufpreis von 50 %, aber der könnte gerechtfertigt sein angesichts einer moderaten Marktkapitalisierung von 675 Mio. US-Dollar.

EVBox deckt das gesamte Spektrum an Ladestationen ab, von der Wallbox bis zu 350-Kilowatt-Gleichstrom-Monstern. Leistungsfähige Software sowie ein wachsendes Beratungs- und Servicegeschäft gehören ebenfalls dazu. Das stellt sicher, dass EVBox unabhängig von Hardwareverkäufen regelmäßige Einnahmen generieren kann.

Das Konzept kommt gut an. Verschiedenste Kundengruppen wenden sich an das in Holland angesiedelte Unternehmen. Im komplexen europäischen Markt kann EVBox auch einen gewissen Heimvorteil ausspielen.

Rund eine Viertelmillion Ladepunkte wurden bereits ausgeliefert und das Wachstum beim Hardwareabsatz soll über die kommenden Jahre bei 65 % p. a. liegen. Somit könnte der Umsatz zügig auf mehrere Hundert Millionen Euro anschwellen.

Mein Fazit: EVBox hat alle Voraussetzungen, um eine ganz große Rolle beim Ausbau der Ladeinfrastruktur zu spielen.

Romeo Power wächst mit der Batterienachfrage

Ganz übel getroffen hat es zuletzt Romeo Power (WKN: A2QK20). Der Batteriemonteur wurde noch im Dezember groß gefeiert, als der Gang an die Börse per SPAC-Deal bekannt wurde. Bis auf 39 US-Dollar ging es hoch. Zuletzt fiel der Kurs jedoch fast ungebremst durch die für SPAC-Aktien so wichtige Marke von 10 US-Dollar.

Bei weniger als 8 US-Dollar ist die Marktkapitalisierung wieder auf handliche 1 Mrd. US-Dollar geschrumpft. Auf diesem Niveau wird es interessant.

Denn schließlich gelten die Batteriepacks von Romeo als technisch führend, mit angeblich noch besseren Leistungsdaten als beim deutschen Rivalen AKASOL. Die wichtige Nutzfahrzeug-Gruppe PACCAR (WKN: 861114) hat sich davon überzeugen lassen und ist eine weitreichende strategische Allianz eingegangen.

Zwar könnte das Wachstum kurzfristig durch eine anhaltende Knappheit an Batteriezellen ausgebremst werden, aber langfristig scheint sich der Zulieferer in einer guten Ausgangsposition zu befinden.

Mein Fazit: Vollgepumpt mit SPAC-Millionen sollte es Romeo Power gelingen, sich als einer der größeren Lieferanten von Batteriesystemen zu etablieren.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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