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Wer ist Cathie Wood?

Foto: Getty Images

Cathie Wood ist die Gründerin von Ark Investment Management, einer Investmentgesellschaft, die in den letzten Jahren mit einigen geglückten Wetten auf sich aufmerksam gemacht hat. Und das ist untertrieben: Einige ihrer aktiv gemanagten ETFs führen die Ranglisten an und lassen alte Haudegen wie Warren Buffett im Staub zurück.

Darum steht Cathie Wood jetzt ständig im Rampenlicht

Noch im Februar 2020 wurde Cathie Wood auf Bloomberg als „der beste Investor, von dem Sie noch nie gehört haben“ betitelt. Damals wurde ihr Ark Innovation ETF als der Fonds mit der mit Abstand stärksten Performance über die vorangegangenen drei Jahre geführt.

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Seither richten sich immer mehr Augen auf sie und die strategischen Maßnahmen von Ark. Die Tatsache, dass ihr Konzept auch über die letzten Quartale voll aufging, mehrte ihren Ruhm. Sie hat also die Coronakrise nicht nur überwunden, sondern sogar in herausragender Weise für sich und ihre Anleger nutzen können.

Und der Zufluss an Anlegergeldern ist atemberaubend. Allein der Ark Innovation ETF ist von einem Volumen von 15 Mio. US-Dollar 2017 auf zuletzt 17 Mrd. US-Dollar angeschwollen. Das ist eine Vertausendfachung innerhalb von vier Jahren!

Wo kommt Cathie Wood her?

Doch lass uns an dieser Stelle noch einmal auf die Person Cathie Wood zurückkommen. Sie ist 65 Jahre alt und damit knapp 25 Jahre jünger als Warren Buffett. Folglich hat sie noch einen langen Weg vor sich. Sie hat aber auch schon einen langen Weg hinter sich.

1981 schloss sie in Kalifornien ihr Studium ab. Wenig überraschend, hatte die erstklassige Studentin Finanzen und Wirtschaftswissenschaften als Fachrichtung gewählt. Mit dem Titel in der Tasche baute sie zielstrebig ihre Karriere in der Finanzwelt auf. Als makroökonomische Beraterin, Analystin und Portfoliomanagerin verdiente sie ihre Sporen und übernahm zunehmend Managementverantwortung.

1998 folgte der Sprung zur Gründung des Hedgefonds Tupelo Capital Management an der Seite der erfahrenen Investmentmanagerin Lulu C. Wang. Von ihr konnte sie bestimmt einiges abgucken, wie man sich in der männerdominierten Finanzwelt behaupten kann. Schon zwei Jahre später wurde sie auf den Posten der Investment-Chefin von AllianceBernstein berufen, wo sie ein 5-Milliarden-Dollar-Portfolio verwalten durfte, verteilt auf verschiedene Themenfonds.

In dieser Position dürfte sie eine Menge über innovative Branchen und wie man Wachstumsaktien bewertet gelernt haben. Jedenfalls fühlte sie sich 2014 bereit, um endlich ihr komplett eigenes Ding zu machen. Ark Investment Management LLC war gegründet.

Wie investiert Cathie Wood?

Ein großer Teil ihres Erfolgs beruht auf der Tatsache, dass sie ein frühzeitiger Fan von Tesla (WKN: A1CX3T) war. Als alle Welt den Kopf schüttelte, weil die kleine Tesla plötzlich zum wertvollsten Autobauer der Welt aufstieg, hielt sie die Aktie weiterhin für völlig unterbewertet. Sie sollte recht bekommen. Weil der Elektroauto-Pionier so wahnsinnig gewachsen ist, hat Wood alle Hände voll zu tun, den Portfolioanteil unter dem Höchstwert von 10 % zu halten.

Die selbstgesetzten Regeln zwingen sie also, riesige Gewinne zu realisieren. Doch es wäre zu kurz gedacht, ihren Erfolg auf die gefährliche Tesla-Wette zu reduzieren. Auch Foolishe Favoriten wie InVitae (WKN: A14NKG) oder MercadoLibre (WKN: A0MYNP) hatte sie frühzeitig ins Visier genommen. Ihr Erfolgsrezept ist ganz klar, weit in die Zukunft zu blicken und dann die besten Unternehmen zu identifizieren, die von dieser Zukunft profitieren könnten.

Das zeigt sich auch am Spektrum der von Ark angebotenen ETF-Themen, die zum einen klassische Zukunftsthemen wie Fintech, Gentechnik und Robotik abdecken; zum anderen aber auch Spezielleres wie Spacetech und Israel.

Ark bietet zudem einen speziellen Beratungsservice rund um „Kryptowährungen“, wobei Wood riesige Potenziale für einige wenige dominante Spieler sieht. Daraus ergebe sich die „Chance, ein offenes Fundament von starken Garantien in Bezug auf Wohlstand und monetäre Integrität zu schaffen“.

Trägt diese Strategie langfristig?

In einem Aktienmarkt, der seit zwölf Jahren nach oben zeigt, hat Cathie Wood es mit gutem Riecher für „disruptive Innovation“ und einigen riskanten Wetten an die Spitze schafft. Beachtlich ist das sicherlich. Viele argwöhnen jedoch, dass die Fonds mit dem nächsten Crash genauso schnell nach unten rauschen werden.

Und tatsächlich wird man sehen müssen, ob Unternehmen, die zum Zigfachen ihres Umsatzes bewertet werden, ihre exorbitanten Niveaus halten können, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern. Anleger, die jetzt begeistert Geld in Richtung Ark-ETFs strömen lassen, könnten an irgendeinem Punkt verschreckt ihr Geld zurückziehen und so den Verkaufstrend noch verstärken. Cathie Wood wäre dann Gefangene ihres eigenen Konzepts, weil sie durch die zum Teil eng definierten Themen nur wenig Ausweichmöglichkeiten hat, um das Geld der Anleger in solidere Anlageobjekte umzuschichten.

Meine Strategie wäre deshalb, Cathie Wood zuzuhören, um von ihren Gedanken über die fernere Zukunft zu lernen. Ihre Fonds würde ich jedoch erst nach einem starken Kursrückgang kaufen, um dann mit ihr die nächste Welle zu reiten.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Invitae und MercadoLibre und Tesla.

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