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SAP-Aktie: Alphabet gewonnen und Oracle verärgert

Foto: Getty Images

SAP (WKN: 716460)-Aktien entwickelten sich in den vergangenen zwölf Monaten eher seitwärts. Zwar konnte der Software-Konzern im letzten Jahr (2020) seinen Gewinn von 3,37 auf 5,28 Mrd. Euro steigern, aber die Aktienbewertung war bei Kursen über 142 Euro bereits zu hoch. Aktuell sind SAP-Aktien noch leicht überbewertet.

Das zugrunde liegende Geschäft entwickelt sich dennoch positiv. Dazu trägt auch die folgende Neuigkeit bei.

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Alphabet als Kunden gewonnen

Wenn Unternehmen große Namen als Kunden gewinnen, löst das meist eine Sogwirkung auf viele andere Firmen aus. Aus diesem Grund ist Alphabets (WKN: A14Y6F) Entscheidung, zukünftig SAP- statt Oracle– (WKN: 871460) Buchhaltungs-Software zu nutzen, sehr positiv. Der Wechsel soll bis zum Mai 2021 vollzogen werden. Der Auftragswert wurde nicht bekannt.

Zu Alphabet gehört die Internet-Suchmaschine Google, unter deren Namen der Konzern in der Vergangenheit bekannt wurde.

Oracle und Alphabet sind erbitterte Konkurrenten im Cloud-Computing-Markt. So weigerte sich Oracle in der Vergangenheit, seine Datenbank für Alphabets Cloud zertifizieren zu lassen. Dies lies viele Kunden im Ungewissen, ob sie ihre Oracle-Datenbanken in der Google-Cloud nutzen dürfen, ohne dabei gegen Lizenzen zu verstoßen.

Infolgedessen verlor Alphabet bei vielen großen Firmen, die häufig Oracle-Datenbanken nutzen, an Zuspruch. Darüber hinaus führten beide Firmen bis vor Kurzem einen jahrelangen Rechtsstreit. Oracle klagte, weil Alphabet einen Teil von dessen Software-Code für sein Android-System nutzte. Dieser Fall wurde nun vom obersten amerikanischen Gericht zu Gunsten von Alphabet entschieden.

Zwar gab Alphabet offiziell bekannt, seine Entscheidung für SAP unabhängig von juristischen Streitigkeiten getroffen zu haben, aber zumindest im Unterbewusstsein werden sie dennoch eine Rolle gespielt haben.

Bisher wechselt Alphabet nur zu SAPs Buchhaltungssoftware. Weitere Softwareanwendungen sollen weiterhin von Oracle bezogen werden. Denkbar ist aber auch, wenn sich beide Konzerne grundsätzlich nicht einigen können, dass Alphabet zukünftig auf weitere SAP-Anwendungen umsteigt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist sogar hoch, weil allein die Umstellung auf das SAP-Buchhaltungsprogramm für Alphabet einen großen Aufwand darstellt.

SAP befindet sich in einem Wandlungsprozess

SAP befindet sich gerade in einem Wandlungsprozess, weg vom Lizenzverkauf hin zu Cloud-Software-Angeboten. Infolgedessen stiegen im letzten Jahr die Clouderlöse weiter sehr stark um 17 %, während die Softwarelizenz- und Supporterlöse 6 % Umsatz verloren. Die besser planbaren Erlöse stiegen auf 72 % vom Gesamtumsatz.

Für 2020 schüttet der Konzern 1,85 Euro je Aktie an seine Investoren aus, was derzeit einer Dividendenrendite von 1,7 % entspricht (06.04.2021). Darüber hinaus wird SAP für 1,5 Mrd. Euro eigene Aktien zurückkaufen, was der Bewertung zugutekommen wird.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- & C-Aktien) und SAP.

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